Versteckspiel
komparsen-vs-hollywood.de | 28. August 2008 — United Artist versteckt sich hinter der Babelsberger Gmbh, wenn man einem Bericht der E!Online glauben kann: United Artists…
Ariane Bluttner will es wissen. Die Mitarbeiterin einer Kanzlei am Kurfürstendamm ist…Quelle und Filmbericht: rbb-online zibb v. 30.08.2007 erst seit 2006 als Rechtsanwältin zugelassen. Dennoch will sie sich mit United Artists, einer großen Filmproduktionsfirma aus Hollywood, anlegen. Nein, nicht allein!
Nicht nur die Kanzlei steht hinter ihr, sondern auch zahlreiche Mitbürger und Komparsen, die ob der Arroganz des amerikanischen Konzerns Position beziehen und uns mit Informationen versorgen, die wir ohne diesen Blog wohl nicht bekämen. Die Zugriffe auf diese URL sind beachtlich.
Ist dies die neue Form der Öffentlichkeit, die unsere Prozeßordnungen schon lange nicht mehr gewährleisten? Wer sich dafür interessiert, erhält hier die neuesten Informationen. Er muß sich aber bewußt sein, dass diese Informationen notwendigerweise einseitig ausgewählt sind.
United Artists, also Tom Cruise und CEO Wagner, haben eine renomierte internationale Anwaltskanzlei beauftragt, die in Deutschland über 360 Anwälte beschäftigt: Wir fühlen uns geehrt. Wir haben – schon bevor der Blog ins Netz ging – United Artists einen Zugang geschaltet und den Anwälten die Zugangsdaten übermittelt. Bisher haben wir keinen Beitrag gesehen – oder nur als Kommentar unter falschem Namen verbrämt und nicht erkannt?
Wir haben aber unerwartete Schützenhilfe erhalten, vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Woebcken des Co-Produzenten, der Studio Babelsberg AG, der im oben zitierten Filmbeitrag die Bedeutung der Unfälle mit dem Argument herunterzuspielen versuchte, das sei ja gar nichts gewesen, leztes Mal hätte sich ein Star fast den Hals gebrochen.
Hm, welch ein Argument! Trifft dann United Artists vielleicht auch noch ein Auswahlverschulden? Keine Frage, Stunts sind gefährlich. Aber nicht für Komparsen, denen die Gefahr nicht bewußt sein kann und im Regelfall auch nicht für die Hauptdarsteller. Es dokumentiert die Einstellung des Studios: Unfälle passieren/shit happens; dagegen kann man nichts tun. Dafür haben wir Rettungswagen vor der Tür.
Auffallend, dass sich Herr Dr. Woebcken mit dem drohenden US-am…
» Vollständiger ArtikelErschienen 31. August 2007 auf http://komparsen-vs-hollywood.de.
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