Alkoholkonzentration

Man liest ja immer wieder die tollsten Geschichten von erwischten Alkoholsündern, ob die Stories, die da zum besten gegeben werden immer eine gute Idee sind, mag dahinstehen. Statt mich in den Kommentaren zu verewigen und dem Kollegen die Arbeit zu erschweren, berichte ich lieber hier einen kleinen Schwank aus meiner Referendarzeit. Auf Einladung des Vereins Richter und Staatsanwälte gegen Alkohohl im Straßenverkehr e.V. fand für Referendar-Arbeitsgemeinschaften in Zusammenarbeit mit Prof. Eisenmenger vom Institut für Gerichtsmedizin der LMU in München regelmäßig eine theoretische und praktische Einführung in das Thema Alkoholkonzentration statt. Der theoretische Teil umfasste einen fundierten Vortrag über Alkoholarten, gasspektrometrischen Nachweis, Resorption, Anflutungsphase, maximale, minimale und individuelle Abbauwerte, sowie die Möglichkeiten die Messergebnisse bei Atemalkoholkonzentration oder Blutalkoholkonzentration zu beeinflussen oder zu verfälschen. Lohn dieser Mühe war der praktische Teil, in dem sich jeder Teilnehmer unter ärztlicher Aufsicht an einen BAK-Wunschwert zwischen 0,3 und 1,1 Promille herantrinken durfte. Zunächst musste das Getränk gewählt und anhand Größe und Gewicht die erforderliche Menge bestimmt werden, bevor der Startschuss zu einem zweieinhalbstündigen Punktsaufen erfolgen konnte. Bei einem Wunschwert von 1,1 Promille hatte …

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Themen: Referendar

Erschienen 5. Oktober 2006 auf http://philorama.blogspot.com.

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