Alkoholisierter Todesfahrer zu drei Jahren Haft verurteilt

Mehr als zwei Promille Alkohol hatte ein Geschäftsmann aus Oldenburg im Blut, als er am 17. Juli 2007 auf der Autobahn bei Würzburg einen Unfall mit tödlichem Ausgang verursachte. Der Betrunkene raste mit seinem VW Touareg mit über 180 Stundenkilometern in einen deutlich langsameren PKW. Sein Beifahrer war nicht angeschnallt, wurde aus dem Auto geschleudert und verblutete am Unfallort. Der Unfallverursacher wurde vom Würzburger Amtsgericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Auch wenn sein Verteidiger eine Bewährungsstrafe forderte: Der Angeklagte ist ein Wiederholungstäter und konnte sich deshalb schon vor dem Prozess keine echte Chance auf eine Strafe mit Bewährung ausrechnen. Im Januar 2006 wurde er in Düsseldorf mit 1,8 Promille am Steuer seines Touareg erwischt. Er musste eine Geldstrafe bezahlen und verlor seinen Führerschein für neun Monate. Wegen geschäftlicher Probleme und Spannungen in der Familie habe er damals zum Alkohol gegriffen, so der Mann aus Oldenburg vor Gericht. Er unterzog sich einer Therapie, die offenbar nicht viel geholfen hat: Über zwei Stunden nach dem Unfall auf der A7 nahe der Anschlussstelle Estenfeld bei Würzburg wurde bei ihm eine Blutprobe entnommen, in der rund zwei Promille Alkohol festgestellt wurden. Nach einem Geständnis wurde der Mann vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung, zweifacher fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Straßenve…

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Themen: Oldenburg

Erschienen 11. Dezember 2008 auf http://www.woetzel-online.info/.

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