AG Frankfurt a.M.: Falscher Preis im Onlineshop - 40 DVD-Player für 40 Cent?
AG Frankfurt a.M., Urteil vom 10.07.2009, Az. 30 C 3125/08-47 §§ 433, 199 ff, 145 ff BGB Das Amtsgericht Frankfurt hat einer Schnäppchenjägerin ein gutes Geschäft aberkannt. Die Klägerin hatte in einem Onlineshop DVD-Player im Angebot entdeckt - zum sagenhaften Preis von 1 Cent pro Stück. Sie witterte ein gutes Geschäft und bestellte 10 Stück online durch Einlegen in den Warenkorb. Diese Bestellung wurde ihr per E-Mail bestätigt. Des Weiteren fragte die Klägerin beim Betreiber des Onlineshops an, ob weitere 30 Player verfügbar seien. Dies wurde bejaht. Ausgeliefert wurde jedoch keines der Geräte, da dem Shopbetreiber der Fehler bei der Preisauszeichnung zwischenzeitlich aufgefallen war. Die Klägerin pochte nun auf Einhaltung eines Kaufvertrages. Das Gericht war jedoch der Auffassung, dass kein Kaufvertrag zu Stande gekommen sei: Durch eine kundenseitige Bestellung und durch eine Bestätigung, dass die gewünschten Gegenstände lieferbar seien, sei noch kein gegenseitiger Vertrag geschlossen worden. Die schriftliche Kaufbestätigung des Onlineshops per E-Mail habe ebenfalls keinen Vertragsschluss ausgelöst, da ausdrücklich erklärt wurde, dass die Annahme…
» Vollständiger ArtikelThemen: Irrtum , Frankfurt , Anfechtung , Anspruch , Amtsgericht , Onlinehandel , Urteile & Beschlüsse , Preis , Angebot , Preisauszeichnung , Falsch , Online Shop Falscher Preis
Erschienen 21. August 2009 auf http://damm-legal.de.
AG Fürth: Falscher Preis im Onlineshop - Schnäppchen doch möglich
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 24. August 2009 — AG Fürth, Urteile vom 11.08.2009, Az. 310 C 2349/08 und 360 C 2779/08 §§ 433, 119 ff BGB Wir berichteten vor kurzem, dass e…
BGH: Zur Anfechtbarkeit eines Eingabefehlers im Onlineshop
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 12. Februar 2009 — BGH, Urteil vom 26.01.2005, Az. VIII ZR 79/04 § 812 Abs. 1 Satz 1, 1. Alt., § 119 Abs. 1, 2. Alt. BGB Der Bundesgerichtshof…
LG Darmstadt: Die Bedeutung der Bestätigungs-E-Mail, des Shopangebots und zur Bösgläubigkeit des Verbrauchers
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 19. Februar 2009 — LG Darmstadt, Urteil vom 11.04.2008, Az. 17 O 419/07 §§ 145, 151, 307 Abs. 2 Nr. 1, 308 Nr. 1, 312 e Abs. 1 Nr. 3, 433 BGB …
Kaufvertrag wirksam trotz falscher Kaufpreisangabe im Onlineshop
kLAWtext | 10. Februar 2009 — Ein Internetuser entdeckte auf der Internetseite des Versandhauses Quelle einen Fernseher zum Preis von 199,99 Euro. Da dieses Mod…
Keine Schnäppchen auf Amazon
Law-Blog | 12. Januar 2007 — Wenn Sie schon immer ein Notebook im Wert von knapp 2.000 Euro für 18,49 Euro kaufen wollten, dann war gestern kurz nach Mitt…
AG München: In der Bestellbestätigung eines Onlineshops liegt noch nicht keine händlerseitige Annahme des Vertragsangebots des Kun…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 6. August 2010 — AG München, Urteil vom 04.02.2010, Az. 281 C 27753/09 §§ 145; 154; 155; 433 BGB Das AG München hat laut einer Presseerkläru…
Falsche Preisangabe: Versandhaus muss liefern
IT-Rechtsinfo | 8. September 2008 — Ein Mitarbeiter von Quelle hatte sich bei der Eingabe der Preise versehen, das System jedoch unglücklicherweise den Eingang der Be…
Angebot mit neuem Preis – Steigerung 300 %
Red Tape | 19. Februar 2010 — Es wird zum Betrieb einer Kanzlei ja so einiges benötigt. Also werden Angebote für diese Dinge eingeholt. Bei einer Sache war…
Wie kommt der Vertrag auf der Onlinehandelsplattform zustande
Blog für Gewerblichen Rechtsschutz | 18. Februar 2011 — Immer noch besteht bei einigen Onlinehändlern die Unsicherheit, wann ein Vertrag zwischen diesen und dem Kunden geschlossen w…
Die fehlerhaften Preisangabe im Internet und deren Folgen
Blog für Gewerblichen Rechtsschutz | 12. März 2011 — Der Vertragsschluss im Internet kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Der Zeitpunkt des Vertragsschlusses hängt dabei vom ve…

