AG Ehingen: Leck mich am … (Götz-Zitat)

Das Amtsgericht Ehingen hat mit Beschluss vom 24.06.2009 – 2 Cs 36 Js 7167/09 – in einer Strafsache entschieden, dass die Verwendung Götz-Zitats aus Johann Wolfgang Goethes Werk Götz von Berlichingen im schwäbischen Sprachraum täglich verwendet wird und sozialadäquaten Zwecken dienen kann. Zwar handele es sich um einen derben Ausspruch, mit dem aber eine Herabwertung der Ehre des Gesprächspartners im Sinne des § 185 StGB nicht ohne weiteres verbunden ist, so der Beck-Verlag.

Die Schwaben können schon merkwürdig sein, was die Sprache anbetrifft. Ich muss in diesem Zusammenhang auch an die schwäbische Redewendung “Leck fett” denken. Ich spreche nur Hochdeutsch… was bedeutet das?

Schlagworte: AG, Amtsgericht, Berlin, Strafrecht Verwandte Artikel: Wertersatzklausel: Erstes Urteil nach EuGH-Entscheidung (1) … » Vollständiger Artikel
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Themen: Berlin , Eugh , Zitat , Olg Hamburg , Amtsgericht , Leck
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 10. März 2010 auf http://sewoma.de/berlinblawg.

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