AG Bielefeld: Nutzer eines Internet-By-Call-Angebots muss sich vor Einwahl über den aktuellen Tarif informieren

AG Bielefeld Urteil vom 30.06.2009 42 C 1005/07 Das AG Bielefeld hat entschieden, dass sich der Nutzer eines Internet-By-Call-Angebots nicht auf eine feste Tarifierung der Verbindung verlassen darf. Mit jeder Einwahl kommt vielmehr ein neuer Vertrag zu den jeweils gültigen Konditionen zustande. In den Entscheidungsgründen heißt es dazu: "Aus Sicht des objektiven Empfängerhorizontes kommt der Vertrag bei einem sog. „Internet-By- Call"-Dienst mit dem jeweiligen Inhaber der gewählten Nummer zustande. Dem Kläger war es auch grundsätzlich möglich, sich über die aktuellen Tarife jeweils vor Einwahl, d.h. vor dem jeweiligen Vertragsabschluss, zu erkundigen. Wenn er dies im Vertrauen darauf, sich weiterhin über die Firma [...] zu deren Konditionen einzuwählen, getan hat, so ist dies letztlich der Beklagten nicht anzulasten sein. Da kein laufendes Vertragsverhältnis bestand, dürfte es eben gerade keine (ve…

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Themen: Tkg , Vertragsklauseln , Bielefeld , Bundesnetzagentur , Preiserhöhung , Tarif , Bneta , Call-by-call , Inhaltskontrolle , Internet-by-call , Tags Für Diesen Artikel: Agb , Vertragsbindung , AG Bielefeld Urteil 30.06.2009
Rechtsgebiet: Telekommunikationsrecht

Erschienen 9. Juli 2009 auf http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/.

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