Advo-Dumm
am 26.03.2008 von Heimspiel
Auf dem Onlinerechtsberatungsmarkt tummeln sich mittlerweile zahlreiche seriöse Anbieter. Beispielhaft seien nur Anwalt.de und frag-einen-anwalt.de genannt. Neulinge auf diesem Gebiet haben es schwer, da mitzuhalten. Ganz besonders, wenn schon die Bedingungen für die teilnehmenden Anwälte so abstrus sind, daß sich jeder wirtschaftlich denkende Kollege nur stirnrunzelnd abwenden kann. So wurde ich heute auf das Angebot von Advonaut aufmerksam gemacht. Diese Plattform wird laut Denic-Angaben von der Firma finebrain AG betrieben, mit Sitz in der Schweiz, und versteht sich als Anwaltsvermittlungsdienst. Auf der Anmeldeseite für interessierte Anwälte heißt es:
So funktioniert Advonaut
Anfrage: Potenzielle Klienten formulieren ihre Anfragen anonym auf der Advonaut-Website und wählen das entsprechende Rechtsgebiet bzw. eine passende Laienkategorie.
Freischaltung: Die Mandatsanfragen werden nach einer Seriositätsprüfung den bei Advonaut registrierten Anwälten in den entsprechenden Tätigkeitsgebieten per E-Mail angezeigt.
Rückmeldung: Anwälte, die am Mandat interessiert sind, können über das Advonaut-System eine individuelle Rückmeldung an den Anfrager senden.
Kontakt: Der Anfrager nimmt aufgrund der eingehenden Rückmeldungen direkt mit den passenden Anwälten Kontakt auf.
So weit, so gut. Aber weiter:
[…]
Geringe Akquisitionskosten: Sie bezahlen nur, wenn Sie auf eine Mandatsanfrage reagieren. Gebühren werden nur pro Rückmeldung erhoben.
Genauer:
Die Anmeldung ist kostenlos. Eine Rückmeldung auf eine Anfrage kostet € 20.-, unabhängig von einer Mandatserteilung durch den Anfrager und Mandatsgröße.
Im Klartext bedeutet das:
Ein …
Podiumsdiskussionen zum IT-Recht
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Hauptsache, gut versichert
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