Abschaffung der Stichtagsregelung im Stammzellgesetz?
am 11.05.2007 von http://weblawgde.blogspot.com... Ganz einig waren sie sich nicht, die 24 Sachverständigen, ob das Stammzellgesetz von 2001 geändert werden soll. Doch in der siebenstündigen Anhörung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwoch machten viele auf Probleme aufmerksam, die Forschern durch die Regeln des Gesetzes entstünden. So waren alle Mediziner unter den Sachverständigen dafür, die Stichtagsregelung abzuschaffen und deutschen Forschern zu erlauben, an im Ausland geführten Projekten teilzunehmen, an denen Stammzellen verwendet werden, die in Deutschland nicht benutzt werden dürfen. Anlass für die Anhörung ware ein Gesetzentwurf der FDP-Fraktion (16/383) zur Änderung des Stammzellgesetzes sowie ein Antrag der Liberalen (16/2837), mit dem die Forschung auf dem Gebiet der Regenerativen Medizin gestärkt werden soll. Im Gesetzentwurf fordern die Parlamentarier die Abschaffung des Stichtages, um deutschen Forschern neue Möglichkeiten zu eröffnen. Die Stichtagsregelung, die besage, dass für deutsche Forschung nur Embryonen verwendet werden dürften, die vor dem 1. Januar 2002 produziert wurden, sei nicht nötig, um zu vermeiden, dass Embryonen extra für die Stammzellforschung gezüchtet würden. Daneben solle das Gesetz so ausgestaltet werden, dass deutsche Forscher, die sich an Projekten im Ausland beteiligen, bei denen Embryonen verwendet werden, mit denen nach deutschem Recht nicht experimentiert werden dürfte, straffrei blieben. Ihren Antrag begründet die FDP damit, dass es nicht genug Spenderorgane gebe und Regenerative Medizin einen Beitrag zu medizinisch und sozial besseren sowie ökonomischeren Therapien leisten könnte. Um Regenerative Medizin richtig einschätzen und einsetzen zu können, müssten aber auch Potenziale und Risiken beim Einsatz von Stamm- oder Vorläuferzellen geklärt werden. Wenn Sie sehen, wie …
Experten haben unterschiedliche Positionen zur Würde von Embryonen
Weblawg.de / ... Bei der Anhörung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Montag zeigten sich die zwölf Sachverständigen uneins über eine mögliche Änderung des Stammzellgesetzes (16/7981, 16/7982, 16/7983, 16/7984 und 16/798…
Keine Einigkeit bei Änderung des Stammzellgesetzes
Weblawg.de / ... In der Debatte über die Änderung des Stammzellgesetzes am Donnerstag werden die Abgeordneten des Bundestages insgesamt fünf Vorschläge beraten: Vier interfraktionelle Gesetzentwürfe und ein interfraktioneller Antrag fordern entweder eine Än…
Anhörung soll Perspektiven der Stammzellforschung klären
Weblawg.de / ... Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung veranstaltet am Montag, den 3. März, eine öffentliche Anhörung zur Änderung des Stammzellgesetzes. Die Mitglieder wollen unter anderem klären, ob neuere Forschungsergebnisse…
Änderung des Stammzellengesetzes steht ins Haus
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Kurz bevor sich am Donnerstag der Bundestag mit mehren Anträgen zur embryonalen Stammzellforschung beschäftigen wird, haben Abgeordnete der FDP, der Unionsparteien und der SPD in einem gemeinsamen Gesetzentwurf die Abschaffung der sogenannten Stich…
Welt-Stammzellen-Drehscheibe eröffnet
Medizin & Recht / Südkorea ist eines der führenden Ländern in der Stammzellforschung. Die Wissenschaftler des Landes sind von ethischen Forschungsbeschränkungen weitgehend frei, wie sie in ganz unterschiedlicher Form z.B. in Europa und den USA existieren. Die Sta…
Stammzellen und Klone
Handakte WebLAWg / 1998 gelang es amerikanischen Wissenschaftlern erstmals, embryonale Stammzellen des Menschen zu gewinnen - aus überzähligen Embryonen, die dabei zerstört wurden. Die Debatte um die Ethik dieser Forschung will seither nicht enden, und in Deutschla…
» Forscher fordern die Abschaffung der Stichtagsregelung im Stammzellgesetz
hib 123/2007, Forscher fordern die Abschaffung der Stichtagsregelung im Stammzellgesetz" /> <meta name="author" content="My" /> <meta name="Drucksachen" content="16/383, 16/2837" /> <me…
