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Abmahnwelle gegen EMule Nutzer

am 26.05.2006 von http://www.mediarights.eu

Nutzer von Tauschbörsen sehen sich in den letzten Monaten verschärften Maßnahmen ausgesetzt. Durch eine angebliche besondere Software der Firma Logistep (Schweiz) versuchen Betroffene über eingeschaltete Anwälte an die Daten der Nutzer zu kommen, um diese dann kostenpflichtig abzumahnen und Schadensersatz einzufordern. Die Kosten für Abmahnung und Unterlassungsverpflichtungserklärung übertreffen den Wert der Dateien (Games, Musik etc.) dann um das Vielfache.
Im Mai 2006 hat die Staatsanwaltschaft Köln den “bisher größten Schlag gegen Tauschbörsennutzer durchgeführt. Mehr als 3500 User von Emule / Edonkey wurden ermittelt und deren Computer qua Hausdurchsuchung und Beschlagnahme sichergestellt. Ihnen drohen Strafverfahren und Abmahnungen durch die Spieleentwickler und Musikverlage.
Dazu ist festzustellen:
Um aus den Hashes eine IP-Adresse zu ermitteln, braucht man keine besondere Software, da Emule/Edonkey eben keine anonymisierten Clients sind. Über die leicht zu ermittelnde IP-Adressen wenden sich Firmen dann an die Provider, die die Daten Ihrer Kunden offen legen sollen. Die Anfragen bei Providern haben deren Kapazitäten derart überlastet, dass sich Versatel in einer Musterklage veranlasst sah, gegen Logistep vorzugehen. Mit Erfolg: Das Gericht sah das generelle Auskunftsbegehren von Logistep als unzulässig an (Netzeitung).
Sofern allerdings die Staatsanwaltschaft ermittelt, muss der Provider in der Regel die Daten herausgeben. Allerdings bestehen hier technische Probleme und Beweisprobleme dann, wenn erst nachträglich Protokolldaten herausgegeben werden. Sofern nicht die Rechner der User beschlagnahmt werden, ist es schwierig die Beteiligung des jeweiligen Nutzers nachzuweisen.
Rechtslage:
Anderes als durch die Musikindustrie über unkritische oder uninformierte Medien verbreitet wird, stellt der bloße Tausch von Musikdaten in digitalisierter Form und über das Internet weder eine Straftat noch eine Urheberrechtsverletzung …

Musikindustrie ./. Tauschbörsen

DPMS INFO / SPIEGEL online berichtet, dass die Musikindustrie in den USA Firmen beauftragen würde, absichtlich manipulierte Dateien in Tauschbörsen anzubieten, um den User, der eine solche fehlerhafte Datei herunter lädt und mit dem Windows Media Player öffn…

Usenet statt Tauschbörsen, wie z.B. eMule, Kazaa oder BITtorrent: Eine neue Gefahr dfür die Musikindustrie?

DPMS INFO / DMC Weblog berichtet, dass das Usenet hinter vorgehaltener Hand immer größere Bedeutung im Filesharing-Sektor gewinnen würde. DMC ist der Meinung, das Usenet könnte der Musikindustrie den endgültigen Todesstoß verpassen. Das dürfte wohl etwas …

Raubkopierer können aufatmen

Handakte WebLAWg / Die Nutzer illegaler Internet-Tauschbörsen können aufatmen. Nach einem Urteil des Landgerichts Flensburg haben die geschädigten Unternehmen kaum eine rechtliche Handhabe mehr, gegen Raubkopierer vorzugehen. Das Gericht entschied, dass das Telekomm…

Nutzer von Kazaa, Emule, Edonkey & Co im Visier

kanzlei-hoenig.info / Nach einem Bericht der Stiftung Warentest sollen gezielt die Nutzer der Tauschbörden verfolgt werden, nachdem das Vorgehen der Industrie gegen die Anbieter der P2P-Börsen selbst wenig erfolgreich war. Wie die Ermittler dabei vorgehen und…

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Rechtsanwalt Hänsch, Dresden / Wie in Deutschland, so beobachtet die Schweizer Logistep AG auch in Italien im Auftrag von Rechteinhabern den Datenverkehr in P2P-Tauschbörsen. Tauchen dort Dateien auf, an denen die Logistep-Auftraggeber Urheberrechte geltend machen, speichert Logi…

Schweizer Behörden gegen Datensammlung durch Logistep

Handakte WebLAWg / Die Schweizer Datenschutzbehörde will gegen das Sammeln von IP-Adressen durch den Dienstleister Logistep vorgehen. Das Unternehmen sammelt im Auftrag von Rechteinhabern die Daten von P2P-Nutzern, die in Filesharing-Tauschbörsen urheberrechtlich ges…

Und es wird weiter getauscht

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Vorübergehend ist der Traffic gesunken, kurze Zeit später war wieder alles beim alten: Die Polizei-Aktionen gegen deutsche Tauschbörsen- Nutzer haben die Szene kaum beeindruckt. Die jüngsten Schläge von Polizei und Staatsanwaltschaft lassen di…

Rückverfolgung dynamischer IP-Adressen unverhältnismäßig

Rechtsanwalt Hänsch, Dresden / Das AG Offenburg (AG Offenburg, Beschluss vom 20.07.2007 - Az. 4 Gs 442/07) hat entschieden, dass die Rückverfolgung dynamischer IP-Adressen im Bereich der Bagatellkriminalität “offensichtlich unverhältnismäßig” ist. Zum technischen…

NJW: Musiktauschbörsen

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Experte kritisiert verschärftes Urheberrecht

kielanwalt.de / [Beitrag aus dem sh:z Tagesthema “Raubkopierer im Visier der Fahnder” - erschienen am 24.04.2004 in den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags] Kiel (hsg) - Seit September 2003 gilt in Deutschland ein verschärftes Urheber…

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