Unerlaubte E-Mail-Werbung - was Sie als Werbetreibender beachten müssen
it-recht-plus.de | 18. Februar 2010 — Abmahnungen wegen unverlangt verschickter E-Mail-Werbung an private oder gewerbliche Empfänger liegen im Trend – und können den…
Mausefalle. Symbolfoto von Peter Galbraith/SXC.
Dieser Leitfaden gibt Antworten auf rechtliche Fragen, die Betreiber von Internetseiten und Online-Shops sich häufig stellen.
Wer braucht ein Impressum – und was ist das überhaupt?Impressum ist die inzwischen übliche Bezeichnung für die Anbieterkennzeichnung, die Diensteanbieter von Telemedien verfügbar halten müssen, weil der Rechts- und Geschäftsverkehr ohne die dort unterzubringenden Informationen unnötig erschwert würde. Die Informationspflichten sind insbesondere in § 5f. TMG geregelt. Sie betreffen geschäftsmäßig handelnde Diensteanbieter, wobei es nicht darauf ankommt, ob der Seitenbetreiber tatsächlich wirtschaftliche Zwecke verfolgt. Es genügt, wenn ein Angebotauf einen längeren Zeitraum ausgerichtet ist und sich nicht auf den Einzelfall beschränkt.
Wie muss die Anbieterkennzeichnung erreichbar sein? Genügt ein Link auf der Kontaktseite?Die Anbieterkennzeichnung muss gemäß § 5 I TMG leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein. Seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2006 ist geklärt, dass es genügen kann, wenn der Seitenbesucher die Angaben über zwei Klicks erreichen kann. Gegenstand der Entscheidung war die Linkverbindung „Kontakt“-„Impressum“.
Muss der Vorname des Betreibers oder Vertretungsberechtigten ausgeschrieben werden?Ja. Der vollständige Name ist gemäß § 5 I Nr. 1 TMG anzugeben. Für Online-Händler ergibt sich diese Pflicht zusätzlich auch aus § 1 I Nr. 1 BGB-InfoV. Ein Verstoß ist regelmäßig abmahnfähig.
Online-Shops: Warenverfügbarkeit & LieferzeitAuch wenn Artikel 7 I der europäischen Fernabsatzrichtlinie (97/7/EG) regelt, dass eine Bestellung spätestens 30 Tage nach dem Tag auszuführen ist, der auf den Tag folgt, an dem der Verbraucher dem Händler seine Bestellung übermittelt hat, hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Durchschnittsverbraucher in der Regel einen unverzüglichen Versand der Ware erwarten, wenn nicht unmissverständlich auf eine abweichende Lieferfrist hingewiesen wird. Ein entsprechender Hinweis darf nicht in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), sondern muss auf der Produktseite selbst erfolgen (LG Koblenz, Urteil vom 7. Februar 2006, Az. 4 HK 165/05).
Hinweise auf Versandkosten und Umsatzsteuer in Online-ShopsDie Anforderungen an Hinweise zu den Versandkosten und zur Umsatzsteuer finden sich in der Preisangabenverordnung (PAngV). Wichtig: Sie müssen vor der Einleitung des Bestellvorgangs angezeigt werden. Im Oktober 2007 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass gegen die PAngV nicht schon dann verstoßen wird, wenn auf einer Internetseite neben der Abbildung einer Ware nur der Preis genannt wird. Es genügt, wenn die Angaben leicht erkennbar und gut wahrnehmbar auf einer gesonderten Internetseite erfolgen, soweit sie – beispielsweise eine Produktdetailseite – vor Einleitung des Bestel…
» Vollständiger ArtikelErschienen 14. Mai 2009 auf http://anwaltniemeyer.de.
it-recht-plus.de | 18. Februar 2010 — Abmahnungen wegen unverlangt verschickter E-Mail-Werbung an private oder gewerbliche Empfänger liegen im Trend – und können den…
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 22. November 2007 — BGH, Urteil vom 04.10.2007 - I ZR 143/04 ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2; PAngV § 1 Abs. 2 PAngV § 1 Abs. 2 und 6; UWG §§ 3, 4 Nr. 11 Versa…
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 10. November 2010 — Wer kennt es nicht: das Häkchen, mit dem man am Ende eines Internetformulars in den Erhalt von Newslettern und anderer Email-We…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 30. November 2007 — 1. Ein Unterlassungsantrag, der auf das Verbot gerichtet ist, Artikel des Sortiments ohne den eindeutig zuzuordnenden und leicht e…
Kanzlei Dr. Schenk | 28. Februar 2008 — Gegen die Preisangabenverordnung wird bei Internetangeboten nicht bereits dann verstoßen, wenn auf einer Internseite neben der Abb…
Recht und Gesetz | 18. Oktober 2006 — Der BGH hat verschiendene strittige Punkte über die Impressumspflicht in Internet klar gestellt. Hierauf weis die Rechtsanwaltskan…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 6. April 2008 — 1. § 1 Abs. 2 Preisangabenverordnung (PAngV) ist nach richtlinienkonformer Auslegung auch auf die Bewerbung von Waren mit Preisen …
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 4. Oktober 2007 — BGH, Urteil vom 4. Oktober 2007 – I ZR 143/04 Versandkosten Der BGH hat mit Urteil vom 04.10.2007 - I ZR 143/04, wie zu erwarten w…
Wettbewerbsrecht-Blog.de | 5. Oktober 2007 — Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einem Urteil vom 04.10.2007 entschieden, dass im Internethandel auf die nach de…
NIETZER & HÄUSLER | 13. Februar 2011 — Für insbesondere Dienstleistungsunternehmen stellt sich oft die Frage “dürfen unsere Mitarbeiter potentielle Kunden einfach anr…
Die von den Gerichten festgesetzten Streitwerte bewegen sich in einem breiten Spektrum.
Auf dieser Service-Seite habe ich Ihnen Broschüren und Vordrucke zusammengestellt. Broschüren & Begleitmaterial Nützliche Informationen für Jedermann und für Teilnehmer meiner Vorträge: Broschüre: Abmahngefahr im Internet – Risiken vermeiden & richtig reagieren Präsentationsfolien: Internetsperren – Bedenken und Risiken Vordrucke/Formulare Für Beauftragungen, die ohne persönlichen Kontakt zustande kommen beziehungsweise für einen möglichst reibungslosen Ablauf Ihres Besuchs in meiner Kanzlei finden Sie [...]
Der Leitfaden gibt Antworten auf rechtliche Fragen, die Betreiber von Internetseiten und Online-Shops sich häufig stellen.