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A.A. FG Baden-Würtemberg: Kürzung der Pendlerpauschale nicht verfassungswidrig

am 17.03.2007 von http://www.steuerrechtblog.de

FG Baden-Württemberg Urteil vom 07.03.2007 - 13 K 283/06
Das Finanzgericht Baden-Württemberg entschied mit Urteil vom 7. März 2007, dass die durch das Steueränderungsgesetz 2007 neugeregelte gekürzte Entfernungspauschale mit dem Grundgesetz vereinbar sei.
Der Kläger machte in seinem Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2007 eine Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten geltend. Das Finanzamt entsprach dem Antrag unter Hinweis auf das Steueränderungsgesetzes 2007 nur teilweise. Der auf der Lohnsteuerkarte des Klägers eingetragene Freibetrag berücksichtigte bei der Berechnung der Entfernungspauschale lediglich 50 km statt der geltend gemachten 70 km. Nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhob der Kläger beim Finanzgericht Baden-Württemberg Klage. Er machte auch für die nicht berücksichtigten 20 km den Ansatz der Entfernungspauschale geltend. Die gesetzliche Regelung in § 9 Abs. 2 EStG sei verfassungswidrig. Sie verstoße gegen das sogenannte Nettoprinzip. Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gehörten zu den notwendigen Erwerbsaufwendungen. Sie seien deshalb bereits ab dem ersten Kilometer beruflich veranlasst.
Das Finanzgericht wies die Klage ab. Der auf der Lohnsteuerkarte des Klägers eingetragene Freibetrag entspreche dem Gesetz. Durch das Steueränderungsgesetz sei hinsichtlich der Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte eine Systemänderung vorgenommen worden. Sie stellten nunmehr keine Werbungskosten mehr dar. Diese gesetzgeberische Grundentscheidung gehe davon aus, dass die Berufssphäre bzw. Arbeitssphäre erst „am Werkstor“ beginne. Die nunmehrige Zuordnung der Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu der Privatsphäre sei mit dem Grundgesetz vereinbar. Denn bei diesen Aufwendungen handle es sich nicht um originäre Werbungskosten. Sie seien bisher lediglich durch das Einkommensteuergesetz den Werbungskosten gleichgestellt worden. Von diesem Verständnis sei …

FG Niedersachsen hält Änderung der Pendlerpauschale für verfassungswidrig

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Kürzung der Pendlerpauschale verfassungswidrig?

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Auch das Finanzgericht des Saarlandes hält Kürzung der Entfernungspauschale für verfassungswidrig

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Neuregelung der Entfernungspauschale - Zwei Verfahren vor den Bundesfinanzhof anhängig

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Pendlerpauschale - Kürzung doch nicht verfassungswidrig?

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Auch FG Saarland hält Kürzung der Entfernungspauschale für verfassungswidrig

STEUERRECHT / FG Saarland Beschluss - 22.03.2007 - 2 K 2442/06 Das Finanzgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 22.03.2007 - 2 K 2442/06 dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Frage vorgelegt, ob die Kürzung der Entfernungspauschale, wie sie das Steuerä…

Entfernungspauschale - Gesetzliche Neuregelung verfassungskonform?

Weblawg.de / ... Die gesetzliche Neuregelung der für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte geltenden Entfernungspauschale durch das Steueränderungsgesetz 2007 (u.a. Beginn der steuerrechtlich erheblichen Berufssphäre erst am Werkstor, Wegfall der Abzugsm…

Steuerrecht: Pendlerpauschale: Sind die ab dem 01.01.2007 geltenden Neuregelungen verfassungswidrig?

Meyer-Köring v.Danwitz Privat - Aktuelle Informationen /  Nach einer ab dem 1.1.2007 geltenden steuerrechtlichen Neuregelung sind Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht mehr als Werbungskosten zu berücksichtigen. Über eine sogenannte Härtefallregelung lä…

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