88 Millionen bei Heros-Pleite auf privaten Konten verschwunden

Bei der Pleite des größten deutschen Geldtransportunternehmens Heros ist möglicherweise mehr Geld über private Konten der Firmenverantwortlichen verschoben worden, als bisher bekannt war, berichtet SPIEGEL-ONLINE. Insgesamt wurden rund 400 Millionen Euro an Kundengeldern veruntreut, um damit unter anderem einen ruinösen Preiskrieg zu finanzieren, der Heros innerhalb kurzer Zeit zum Branchenriesen machte. Dass etliche Millionen auch zu privaten Zwecken abgezweigt worden waren, hatten die Beschuldigten bereits zugegeben. Nach einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young scheinen die Privatentnahmen des Managements aber weit höher zu sein, als diese eingeräumt haben. Rund 88 Millionen Euro sind bislang auf nicht nachvollziehbare Weise verschwunden. Erste Spuren führen zu Konten in verschiedenen Ländern, darunter auch in der Schweiz, in Spanien und in Luxemburg. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER

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Themen: Spiegel Online , Luxemburg , Konten , Heros , Heros Pleite

Erschienen 26. Juni 2006 auf http://www.strafblog.de.

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