§ 676a BGB
am 29.07.2004 von http://www.kulioo.de
So, das Semester ist jetzt endgültig gelaufen mit den letzten Klausuren im Strafrecht und drei Tage langem Dauergeldverdienen. Alles was ich ab heute mache, gehört bereits ins nächste Semester. Als erstes ist die Zivilrecht-Hausarbeit dran. Spannend wirds vor allem im ersten Aufgabenteil:
Die Bank des Z führt einen Überweisungsauftrag an L nicht rechtzeitig aus. Bei Z tritt später Insolvenz ein, der Insolvenzverwalter stoppt alle nicht ausgeführten Überweisungen. L fragt nach seinen Ansprüchen gegen die Bank.
Schön geregelt ist das alles in den §§ 676a ff., aber die Ansprüche stehen nur dem Z zu. Die Frage lautet also, wie bereits hier (Kommilitone?) formuliert:
Hat ein Begünstigter Dritter, dem eine Überweisung zugehen sollte, einen Anspruch gegen die nichtausführende Bank, wenn der Überweisende mittlerweile einen Insolvenzantrag gestellt hat und der Begünstigte deswegen leer ausgeht. Handelt es sich bei § 676a BGB um einen Vertrag zugunsten Dritter, mit Schutzwirkung für Dritte, eine Drittschadensliquidation oder ist der Begünstigte beim Überweisungsvertrag aussen vor?
Literaturtipps sind herzlich willkommen.
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