288,156 registrierte Straftaten pro 2006
Wie das fedpol mitteilt, weist die polizeiliche Kriminalstatistik PKS für das Jahr 2006 wiederum eine Abnahme um rund 5% gegenüber
dem Vorjahr aus. Der Bericht umfasst 98 Seiten und ist wenig zuverlässig, was im Bericht selbst angemerkt wird:
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist eine auf ausgewählte Bereiche beschränkte Anzeigestatistik und weist, wie im folgenden
Methodikteil erläutert, zahlreiche Mängel in der Erhebungskonzeption auf. Die vorliegenden Zahlen sind demnach höchstens als
ungefähre Indikatoren und über mehrere Jahre betrachtet als Basis für Trendaussagen zu bewerten.
Inhaltlich macht der Bericht folgende zusammenfassenden Feststellungen:
Die Gesamtzahl der erfassten Straftaten ist im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr wiederum gesunken. Im Berichtsjahr wurden insgesamt
288′156 Straftaten angezeigt, was einem Rückgang von 5 % (-15′114 Meldungen) entspricht. Rückgänge sind feststellbar bei Erpressungen
(-24,6 %), Betrug (-13,9 %), Geldwäscherei / mangelnder Sorgfalt bei Finanzgeschäften (-12,3 %), Diebstahl (7,3 %), vorsätzlichen
Tötungsdelikten (-2,9 %), Fahrzeugdiebstahl (-2,6 %) und Vergewaltigung (-1,1 %). Zunahmen gegenüber dem Vorjahr sind insbesondere bei
den Körperverletzungen (+14,5 %), vorsätzlicher Brandstiftung (+11,2 %), Nötigung (+11 %), Freiheitsberaubung und Entführung (+10,1 %),
Drohungen (+8,6 %) und Gewalt und Drohungen gegen Behörden und Beamte (+7,3 %), sowie Raub (+3,1 %), Veruntreuung (+2,2 %) und anderen
Delikten gegen die sexuelle Integrität (+0,9 %) zu verzeichnen. Der Anteil der angezeigten Minderjährigen an der Gesamtzahl der
tatverdächtigen Personen ist gegenüber dem Vorjahr (2005:17,9 %) leicht angestiegen (19,8 %). 49,4 % der Tatverdächtigen waren
ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, was im Vergleich zu den Vorjahren einem Rückgang entspricht. Von den ausländischen
Tatverdächtigen hatten 79,8 % eine Kontaktadresse in der Schweiz.
Aber eben: Die Daten sind 98 Seiten lang unzuverlässig.
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