Steuerentlastungen in zwei Schritten und geringer als geplant
Reuters | 13. Januar 2009 — Berlin (Reuters) - Die von der großen Koalition geplanten Steuerentlastungen sollen in zwei Schritten erfolgen und fallen gerin…
Die Koalition hat sich geeinigt: Die lange geplante Steuerentlastung soll zum 1.1.2013 kommen. In zwei Schritten will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto haben. Wenn die geplante Reform im Jahr 2014 voll wirkt, soll ein Durchschnittsverdiener monatlich zwischen 20 bis 25 Euro mehr im Geldbeutel haben. Um dies zu erreichen wird der Grundfreibetrag – bis zu dem Jahreseinkommen nicht versteuert werden müssen – in zwei Schritten angehoben: Zum 1.1.2013 um 110 Euro auf 8114 Euro und zum 1.1.2014 um weitere 240 Euro auf dann 8354 Euro. Dies wirkt sich auch auf höhere Einkommen positiv aus, da dadurch die Summe des zu versteuernden Einkommens sinkt.
Allerdings müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer mehr Geld in die gesetzliche Pflegekasse zahlen, denn der Pflegebeitragssatz wird zum 1.1.2013 um 0,1 Prozent angehoben. Mit den Rund 1 Mrd. Euro Mehreinnahmen will die Bundesregierung die Pflege von Demenzkranken verbessern.
In die Verkehrsinfrastruktur wird eine zusätzliche Summe von 1 Mrd. Euro investiert. Die Pkw-Maut ist damit vorerst einmal vom Tisch.
Zudem wird 2013 das umst…
» Vollständiger ArtikelErschienen 8. November 2011 auf http://blog.betriebsrat.de.
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STEUERRECHT | 19. Februar 2010 — Ganze 5 Prozent der Steuerpflichtigen tragen zu rund 42 Prozent der Einnahmen bei der Einkommensteuer bei. Der Anteil dieser Gr…
Mit einem Fünfpunkteprogramm will die Bundesregierung die Wachstumskräfte in Deutschland stärken. Darauf verständigte sich der Koalitionsausschuss unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ziel: Kleinere und mittlere Einkommen stärker entlasten; Betreuungsleistungen für Pflegebedürftige verbessern; Betreuungsgeld für Kinder unter drei Jahren einführen; hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte anwerben; Verkehrsinfrastruktur verbessern. Es bleibt zugleich bei der konsequenten Haushaltskonsolidierung und der Einhaltung der Schuldenbremse.
Wer kleine Kinder daheim erzieht, bekommt einen Zuschuss: Schwarz-Gelb feiert die Einigung auf ein bundesweites Betreuungsgeld ab 2013 als Durchbruch. Doch zentrale Details bleiben unklar. Sicher ist dagegen: Die Koalitionspartner wischten den Vorschlag von Fachministerin Schröder vom Tisch.
Die SPD will die schwarz-gelben Steuerpläne scheitern lassen. Gabriel sieht eine Bundesregierung des Kleinmuts. Statt Pump, will die SPD eine seriöse Gegenfinanzierung.