2010 abermals mehr Blüten in Deutschland im Umlauf

Frankfurt (Reuters) - In Deutschland war im vergangenen Jahr abermals mehr Falschgeld im Umlauf.

Die Bundesbank registrierte 2010 nach Angaben vom Montag rund 60.000 falsche Euro-Geldscheine - ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zu 2009. Damit kamen auf 10.000 Bundesbürger sieben (Vorjahr: sechs) gefälschte Scheine. Deutschland liegt mit diesen Zahlen nach Angaben der Bundesbank aber nach wie vor weit unter dem Durchschnitt im Euroraum.

Durch die falschen Banknoten - vor allem 50er und 20er - entstand im vergangenen Jahr ein Schaden von 3,4 Millionen Euro, 300.000 Euro mehr als 2009. Besonders viele Blüten fanden die Fahnder im ersten Halbjahr, während zwischen Juli und Dezember 22 Prozent weniger Fälschungen als in den sechs Monaten zuvor registriert wurden. Kleingeld wurde 2010 weniger gefälscht als Scheine: Die Bundesbank registrierte etwa 67.400 falsche Münzen. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 78.500. Gefälscht wurden den Angaben zufolge Münzen im Wert von 50 Cent sowie ein und zwei Euro.

Im gesamten Euroraum zog die Europäische Zentralbank (EZB) in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres rund 364.100 (Vorjahreszeitraum: 447.000 ) gefälschte Geldscheine aus dem Verkehr. Das sei ein Rückgang von fast sechs Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr, teilte die EZB mit.



Quelle: Reuters (17. Januar 2011)

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Themen: Germany , Frankfurt , Bundesbank , Western Europe , Europe , European Union , European Central Bank , Central/eastern Europe , German Language - Money , Economic Events / Macroeconomics , Interest Rates / Policy , Eurozone AS A Whole , Central Banks / Central Bank Events , Currencies / Foreign Exchange Markets , Engineering / Construction

Erschienen 17. Januar 2011 bei http://www.reuters.com.

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