200 Mille für Joschi
am 27.10.2006 von Alles, was Recht ist...
Wie der Spiegel berichtet, hat Joschka Fischer vor dem LG Hamburg 200.000 Euro fiktives Honorar dafür erstritten, dass der Springer-Verlag sein Gesicht für die Werbekampagne “Big News. Small Size.” verwendet hat. Dabei waren Prominente als Babys dargestellt worden, um den kleinen Ableger der “Welt” zu bewerben.
Demgegenüber ging Oska Lafontaine leer aus:
Über ein Plakat des Autovermieters Sixt muss sich Oskar Lafontaine mächtig geärgert haben. Die Werbung des Unternehmens aus Pullach zeigte im März 1999, kurz nach Lafontaines überraschendem Rückzug als Bundesfinanzminister und SPD-Chef, Porträts von 16 Mitgliedern aus Gerhard Schröders rot-grünem Bundeskabinett. Das Bild Lafontaines war durchgestrichen, der Text dazu: “Sixt verleast auch Autos für Mitarbeiter in der Probezeit.” Auch Lafontaine hatte damals gegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte geklagt. Jetzt ging er, im Gegensatz zu Fischer, leer aus.
Der BGH wies seine Klage ab. Begründung laut Sixt: In der Güterabwägung zwischen Lafontaines Honorarwünschen und der Meinungsfreiheit habe sich das Gericht zugunsten der Meinungsfreiheit entschieden. Somit schien es dem Argument des Autovermieters stattgegeben zu haben, dass die Kampagne keinesfalls im Kern die kommerzielle Verwertung des Bildes von Lafontaine, sondern vielmehr eine “spöttisch-ironische Kritik” an seinem …
BGH entscheidet über Werbung mit Lafontaine-Foto
LAWgical / Am gestrigen Donnerstag verhandelte der BGH zur Frage der Zulässigkeit der Werbung des Autovermieters Sixt mit dem Foto des ehemaligen Bundesfinanzministers Oskar Lafontaine. Die von Lafontaine beanstandete Werbeanzeige in der Welt und Frankfur…
Politiker-Fotos: Fischer teuer, Oskar für lau?
LBR-Blog / Herrlicher Zufall: Während Joschka Fischer heute 200.000 Euro von der Presskammer des Landgerichts Hamburg zugesprochen bekam, weil sein Bild für die Welt-Kompakt-Kampagne verfremdet wurde, wurde ein Urteil derselben Kammer wegen der Sixt-Webung…
Lafontaine verliert, Fischer kassiert
Handakte WebLAWg / Sieben Jahre prozessierte Oskar Lafontaine gegen den Autovermieter Sixt - jetzt hat er verloren. Der Bundesgerichtshof wies die Klage des Ex-SPD-Chefs wegen einer Spott-Anzeige ab. Dagegen siegte Joschka Fischer im Rechtstreit um Fotos für die R…
BGH: Fotos von Oskar Lafontaine in der Sixt-Werbung
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Der u.a. für das Wettbewerbsrecht und für Rechtsstreitigkeiten über die kommerzielle Verwertung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob dem Kläger Oskar Lafontaine…
Lafontaine unter Beobachtung?
Andere Ansicht / Wie der SPIEGEL berichtet, erwägt der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm, Oskar Lafontaine vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Schönbohm hatte mit Bezug auf Lafontaines umstrittene Fremdarbeiter-Aüßerung in der Bild-Zeitung g…
«BamS» zu Rechtsstreit mit Lafontaine bereit
Handakte WebLAWg / In der «Privatjet-Affäre» hat der Chefredakteur der «Bild am Sonntag», Strunz, Vorwürfe von Oskar Lafontaine als substanzlos zurückgewiesen. Lafontaine flüchte sich in «abstruse Verschwörungstheorien», sagte er der Netzeitung. Auslöser d…
Oskar Lafontaine - für welchen Geldbeutel schlägt sein Herz
Handakte WebLAWg / Oder auf gut bayerisch: Sixt, sei Hertz schlägt nur für dMüllerin! Ein Nachtrag zu diesem Bericht....…
» Politikerwerbung: Fischer kassiert 200.000 Euro, Lafontaine geht leer aus - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Ähnliche Fälle, unterschiedliche Urteile: Der Springer-Verlag muss 200.000 Euro an Ex-Außenminister Fischer zahlen, weil er ungefragt das Konterfei des Politikers zu Werbezwecken verwendet hat. Ex-Finanzminister Lafontaine…
