§ 184 II InsO?

Mal ‘ne Frage an die werten Kollegen und Kolleginnen:

Ein Schuldner legt im Prüfungstermin gegen den Vorwurf, eine angemeldete Forderung stamme aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung, Widerspruch ein. Der zugrundeliegende Titel (hier ein VU aus dem Jahr 1996) enthält hierzu keine Ausführungen. Handelt es sich nun um einen Fall des § 184 Abs. 2 InsO oder muss der Gläubiger tätig werden?

Das hiesige Insolvenzgericht tendiert zur zweiten Alternative, auch wenn der Rechtspfleger erst die Hinweise nach Abs. 2 gegeben hatte.

Eigentlich kann es ja kein Fall des Abs. 2 sein, denn wie sollte der Schuldner d…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches

Themen: Beruf , Insolvenz

Erschienen 8. Februar 2008 auf http://drms.de/keineSau.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren

Vorsätzlich unerlaubte Handlung und die Restschuldbefreiung

ent-schuldigung.de | 1. Februar 2011 — Forderungen aus unerlaubter Handlung sind von der Restschuldbefreiung ausgenommen (§ 302 Nr.2 InsO). Das bedeutet : Auch we…

Wer versagt da?

InsoBlog.de | 1. März 2007 — Zwei Rechtsanwälte nehmen am Verbraucherinsolvenzverfahren als Gläubiger teil. Die Honorarforderung ist in voller Höhe zur Tabe…

Feststellungsantrag Streitwert: OLG Celle: Abschlag auf Streitwert bei Feststellungsklage gegen den Schuldner

InsoBlog.de | 7. Februar 2007 — Der Schuldner hatte im Prüfungstermin bestritten, dass der Forderung der Gläubiger ein Schadensersatzanspruch aus vorsätzlich b…

Forderung Aus Unerlaubter Handlung Vollstreckungsbescheid: Vollstreckungsbescheid über Anspruch aus unerlaubter Handlung wirkt nicht als Titel aus unerlaubter Handlung

InsoBlog.de | 30. Dezember 2006 — Der Schuldner hatte die von einer Krankenkasse zur Insolvenztabelle angemeldete Forderung aus unerlaubter Handlung bestritten, …

Guten Tag Herr $Insolvenzverwalter, was ist da zu tun?

InsoBlog.de | 29. Januar 2007 — Die Schuldnerin faxt und fragt. Dieser Brief des Insolvenzgerichts liegt dem Fax bei: Sehr geehrte Frau $Schuldnername, …

Begründung Stundungsantrag: BGH: Zur Begründung eines Stundungsantrags gemäß § 4a InsO

InsoBlog.de | 4. November 2006 — InsO §§ 4, 4a, 5, 20 Abs. 1; ZPO §§ 114, 127, 574 Abs. 1 und 2; BGB § 1360a Abs. 4 a) Legt der Schuldner gegen eine die Stund…

Vollstreckung nach Restschuldbefreiung

Insolvenz-News und Insolvenzberatung | 3. Februar 2011 — In einem wirklich komplexen Prozess mit Vollstreckungsabwehrklage und einstweiligem Rechtsschutz verteidige ich einen Mandant…

Gerichtskosten aus Strafverfahren sind keine Verbindlichkeiten aus unerlaubter Handlung (§302 Nr. 1 InsO)

Bella & Ratzka Rechtsanwälte | 2. Dezember 2010 — Die Kosten, die einem Verurteilten in einem Strafverfahren auferlegt werden, sind keine Verbindlichkeiten aus unerlaubter Handl…

Wann muss der Schuldner unbezahlte Masseverbindlichkeiten “privat” bezahlen?

InsoBlog.de | 9. September 2007 — Der Fall betrifft eine Forderung aus einem Mietvertrag. Der Vertrag war vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom Schuldner ges…

Feststellung des deliktischen Rechtsgrundes

Rechtslupe | 30. Dezember 2010 — Der Klage eines Gläubigers, der über einen vollstreckbaren Schuldtitel verfügt, auf Feststellung des Rechtsgrundes der unerlaub…