§§ 177/8 STGB - 5,6% Plus: (K)Ein Jörg-Kachelmann-BILD-BUNTE-Effekt? -Neue PKS 2010: Strafanzeigen wegen sexueller
Nötigung/Vergewaltigung explodieren
Polizeiliche Kiminalstatistik(PKS) 2009: 7314, 2010: 7724 - + 410 Anzeigen - Mutmassliche und Tatsächliches: Immer mehr
Nachahmungstäter? Immer mehr Nachahmungsopfer? Nicht (mehr) nur Promis betroffen (Heute Abend Anne Will) - Kommt Anzeigen groß in
Mode? - Wann hört eigentlich endlich mal das dumme Geschwätz seitens der Journaille (sogar bis hin zu den Öffentlich-Rechtlichen und
interessierter Kreise auf, wenn jeweils die neuesten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) veröffentlicht werden? Es
handelt sich nie um einen Anstieg/Rückgang der Taten/Verbrechen/Vergehen, sondern allenfalls immer einen
festgestellten/feststellbaren Anstieg/Rückgang der angezeigten (!!!) Delikte. Das ist kein kleiner Unterschied. Gerade bei den
erheblichen Scheren Vergewaltigung/sex. Nötigung – und sicher keine Zufall ! – bei den angeblichen Unterhaltspflichtverletzungen
sieht. Von interessierter Seite wird gerne – wie gerade heute am frühen Nachmittag im ZDF bei Peter Hahne wieder – eine Gisela
Friedrichsen von Ursula Schele im Stile Schwarzer
regelrecht niedergebrüllt (ohne dass sie von Peter Hahne auch nur ansatzweise gestoppt worden wäre, was fatal an die Inkompetenz an
die Sendung zu von Anne Will Anfang
August 2010 erinnerte, als diese Malice Schwarzer von der Leine ließ.) Die wollte der dauernd – als sei diese persönlich dafür
verantwortlich zuständig - u.a. den „Rückgang der Verurteilungsquote“ 13% (genau sind es sogar nur 12,7“ - siehe Chart) um die Ohren
hauen. Wobei ja schon geschickt und vernebelnd ohnehin und sexuelle Nötigung seit Jahren zusammengefasst werden (Legt man das alte Verhältnis
zugrunde, dürften die Verurteiltenzahl bei „reiner“ Vergewaltigung inzwischen bei unter 1000 liegen.) Die Frage ist doch allein,
woraus diese sinkende Quote resultiert, die sich nun einmal aus der Zahl der ANGEZEIGTEN (im Zähler) und der Zahl der am Ende
Verurteilten (im Nenner) zusammensetzt. Da stellt sich auch keineswegs heraus, dass die Lust und Laune zum Verknasten, wie das mmO
und mmOpferindustrie nur allzu gern und allzu schnell damit behaupten (wollen), nachgelassen hätte, sondern sich das Anzeigeverhalten
offensichtlich und wider besseres Wissen radikal und explosionsartig verändert hat. Dabei wird immer noch der Mythos von der
ängstlichen Frau, dem ängstlichen Mädchen wieder besseres Wissen gepflegt. Die explodierenden Anzeigezahlen lassen eher und
berechtigt in die andere Richtung denken (Erinnert sei hier an den Artikel des Kachelmann Anwalts Schwenn, kurz bevor er Kachelmanns
Anwalt wurde, im CICERO). Wer zwingend erwartet, dass sie Zahl der Verurteilten quasi mindestens parallel dazu steigen sollte, hat
offenbar mindestens ein zentrales Rechtsstaatprinzip nicht verstanden und hat als Verband, Organisation oder Privatperson schon
locker gleich mal vorverurteilt. Ob tatsächlich ein Täter ist, ja ob überhaupt eine Tat stattgefunden hat, entscheidet bei uns in
Deutschland…
» Vollständiger Artikel