16.06.2005 Entschädigung für Angehörige der Opfer des Volksaufst
am 16.06.2005 von http://www.bmj.de
Der Deutsche Bundestag wird morgen das „Gesetz zur Änderung
des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes“
verabschieden. Aufgrund dieses Gesetzes erhalten die nächsten
Angehörigen der Menschen, die bei dem Volksaufstand am 17. Juni
1953 gestorben sind, von der Stiftung für ehemalige politische
Häftlinge finanzielle Unterstützung. Nächste Angehörige sind nach
dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz Ehegatten, Kinder und
Eltern. „Der 52. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni
1953 ist Anlass genug, an den Mut und die Zivilcourage derjenigen
zu erinnern, die sich dem SED-Unrecht widersetzt haben. Zudem war
es an der Zeit, auch die Hinterbliebenen derjenigen zu
unterstützen, die während des Aufstandes oder während des
Ausnahmezustandes danach auf offener Straße erschossen wurden
oder auf andere, zum Teil ungeklärte, Weise ihr Leben verloren
haben“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Das Gesetz ist eine weitere Maßnahme, um den Opfern von
SED-Unrecht Genugtuung widerfahren zu lassen. Opfer des
SED-Regimes werden bereits seit 1992 nach dem Strafrechtlichen,
Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz
entschädigt. Die Antragsfristen in den
Rehabilitierungsgesetzen wurden wiederholt, zuletzt im Dezember
2003 bis zum 31. Dezember 2007 verlängert, um möglichst
vielen Opfern von SED-Unrecht die Möglichkeit zu geben, ihre
Ansprüche auf Wiedergutmachung zu verfolgen.
Ehemalige politische Häftlinge haben seit 1992 in mehr als
170.000 Fällen eine Kapitalentschädigung und
Unterstützungsleistungen nach dem Strafrechtlichen
Rehabilitierungsgesetz beantragt. Bund und Länder haben dafür
über 660 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die rot-grüne
Bundesregierung hat …
Gesetz zur Unterstützung der Opfer der SED-Diktatur
Anwalt bloggt / Am 29. August 2007 ist das Dritte Gesetz zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR in Kraft getreten. Für Opfer des SED-Regimes wird damit die so genannte SED-Opferrente, a…
Angehörige bekommen 27 Millionen Euro
Handakte WebLAWg / Die Hinterbliebenen der Opfer der Brandkatastrophe im Montblanc-Tunnel erhalten 27 Millionen Euro Schadenersatz. Bei dem Tunnelbrand im Jahr 1999 waren 39 Menschen ums Leben gekommen. Die Millionen-Entschädigung wird an 238 Angehörige ausgezahlt.…
Tschechien will ehemalige politische Gefangene entschädigen
Menschenrechte / Die tschechische Regierung will ehemalige politische Gefangenen für ihre Leiden im Widerstand gegen das frühere kommunistische Regime entschädigen. Ministerpräsident Stanislav Gross stellte am Dienstag Pläne vor, wonach die schätzungsweise 6.00…
Keine Gerechtigkeit für Stasi-Opfer
Obiter Dictum / Warum ist es in Deutschland erlaubt, vor einer Stasiopfer-Gedenkstätte die Opfer zu verhöhnen, während dies vor einem KZ verboten ist? Warum darf man ungestraft mit den Symbolen der SED-Diktatur auf der Straße spazieren, während der Hitler-Gruß…
Besserer Schutz für Stalking-Opfer
Rechtblog / Stalking-Opfer, die unter fortgesetzter Verfolgung, Belästigung und Bedrohung leiden, sollen besser strafrechtlich geschützt werden. Der Bundestag hat heute in erster Lesung zwei Gesetzesvorschläge von Bundesregierung und Bundesrat zur Strafbarkei…
Gesetz zur Unterstützung der Opfer der SED-Diktatur
Anwalt bloggt / Am 29. August 2007 ist das Dritte Gesetz zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR in Kraft getreten. Für Opfer des SED-Regimes wird damit die so genannte SED-Opferrente, a…
