10 Anzeichen für ein unliebsames Mandat
1. Das Gericht fragt von sich aus an, ob der Anwalt willens ist, den (zukünftigten) Mandanten zu vertreten, wobei die Bewilligung von
Prozeßkostenhilfe zugesagt wird.
2. Die sodann erhaltene Akteneinsicht offenbart, daß der Mandant das Gericht zuvor mit ebenso regelmäßigen wie chaotischen Schreiben
zugeschüttet hat. Das Fehlen jeglicher Erfolgsaussichten deutet auf eines hin: Die Beiordnung soll verhindern, daß das Gericht
weiterhin mit nahezu unverständlichen Eingaben belästigt wird.
3. Der Mandant bringt seine unsortierten Unterlagen in mehreren Plastiktüten mit.
4. Er ist aber nicht in der Lage, das gerade benötigte Dokument zutage zu fördern, so daß er anbietet, die Plastiktüten in der
Kanzlei zu lassen. Irgendwie seien ohnehin alle der Unterlagen wichtig für das Verfahren.
5. Außergerichtlich war der bereits von drei anderen
Anwälten vertreten worden, welche das Mandant jeweils niedergelegt hatten.
6. Zwei dieser Anwälte möchte der Mandant verklagen, gegen alle drei hat er bereits Strafanzeige wegen aller in Betracht kommenden
Delikte erstattet.
7. Der Mandant unterstützt seinen Anwalt nach Kräften, indem er parallel zu denanwaltlichen Schriftsätzen auch weiterhin selbst an
das Gericht schreibt, ohne dem Anwalt davon zu erzählen. Der Anwalt erfährt hiervon erst, als die Schriftsätze des Gegners sich auch
auf diese Schreiben beziehen. Ersichtlich ist die Strategie des Gerichts (siehe 2.) fehlgeschlagen.
8. Damit auch ja keine Termine versäumt werden, erku…
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