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Telefonwerbung: Diesmal DVDW Deutscher Verband gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung mbH

am 16.04.2008 von http://verbraucherrecht.blogg.de/

Wen
nerven lästige Werbeanrufe nicht? Tagtäglich werden Verbraucher mit scheinbar
lukrativen Geldanlagen, gewinnträchtigen Lotteriespielen, Versicherungen,
billigen Telefontarifen oder Zeitungsabos per Telefon konfrontiert. Mehr oder
weniger professionelle Verkaufsstrategen drängen auf diese Art und Weise
Verbraucher zum Vertragsabschluss und das trotz gesetzlichem Verbot!

Mit
ebensolchem „kalten Anruf“ versucht nun eine Firma mit dem wohlklingenden Namen
„Deutscher Verband gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung“ mit Sitz
in Berlin, Verbraucher zu überreden, sich künftig vor „kalten Anrufen“ anderer
Anbieter schützen zu lassen. Allerdings nicht selbstlos. Ganze 59,00 € (!)
sollen Verbraucher einmalig dafür zahlen. Verbraucherberater Joachim Geburtig
von der Neuen Verbraucherzentrale gibt zu Bedenken: „Der Trick mit der
Telefonwerbung gegen Telefonwerbung ist unseriös und auch nicht erlaubt.“

Werbeanrufe sind nur
bei ausdrücklicher Einwilligung durch den Verbraucher zulässig. Nach einem
Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2000 muss diese Erlaubnis schon vor
dem Anruf vorliegen, darf also nicht erst zu Beginn des Gesprächs eingeholt
werden. Oft geben Verbraucher aber unwissentlich etwa bei Preisausschreiben
oder im Internet eine solche Einwilligung ab. Sie können diese jedoch jederzeit
widerrufen.

Das
Landgericht Essen hat auf Klage der Verbraucherzentrale Hamburg …

B.Lindt am 24.04.2008 um 18:54 Uhr:

Also ich muss ehrlich sagen wenn mich jemand anruft der mir helfen will gegen diese lästigen Anrufe vorzugehen und mich unterstützen will kommt mir diese Firma ganz gelegen. 59 Euro sind ganz angemäßen da einem ja auch ein Anwalt zur Verfügung steht, daher denke ich das der DVDW sehr sinnvoll ist.
neis.galla am 25.04.2008 um 18:08 Uhr:

meine zeit, meine nerven und meine gesundheit sind kostbarer und weit aus mehr wert als 59 euro. gesetzt hin gesetzt her, es hat weder geholfen noch irgend etwas gebracht. nichts ist umsonst und natürlich müssen solche dienste angemessen bezahlt werden. wenn ich meine ruhe wirklich wieder bekomme und selber nicht riesig zeitaufwendig mich mit all den unseriösen firmen herumschlagen muss, ist mir dieses einiges mehr wert.
F.Brian am 05.05.2008 um 16:31 Uhr:

Ich bin jetzt seit Anfang diesen Jahres Mitglied beim DVDW und ich kann nichts negatives Berichten. Vor der Zeit hatte ich am Tag 3-5 Werbeanrufe täglich heute keinen einzigen mehr. Da lass ich mich doch gerne auf ein Verkaufsgespräch von DVDW ein den es war mein letztes.
murx am 11.06.2008 um 19:22 Uhr:

Zuerst wird versucht, den Leuten per Telefon einzureden, sie hätten an kostenpflichtigen Gewinnspielen teilgenommen und man müsse nun kündigen, wenn am Ende des Jahres nicht die doppelte Summe von dem Konto abgebucht werden soll. Wenn man dem widerspricht, wird man damit konfrontiert, dass ja der komplette Datensatz vorliegt, Name, Adresse, Kontonummer. Damit wird versucht, Angst zu verbreiten. Ein paar Wochen später ruft dann jemand an, der einem erzählt, dass die Kontonummer im Umlauf wäre und nun der große "Retter" da ist, um einem zu helfen. Womit wohl? Mit einem Anwalt, für sage und schreibe "nur" :-) 59,00 Euro pro Jahr. Damit wäre man dann bis 1000 Euro gegen die Werbeanrufe abgesichert, falls man einen Anwalt braucht. Leute, bloss nicht einschüchtern lassen, aber regelmäßig das Girokonto kontrollieren und Abbuchungen für nicht bestellte Produkte aus Werbeanrufen zurückbuchen. Die Rücklastgebühren zahlen die unangenehmen Verursacher der Abbuchungen. Ich habe das Glück, dass ich mein Konto schon vor längerer Zeit gewechselt habe und die Chaoten, die Gewinnspiele verkaufen, noch mit meiner alten Kontonr. hantieren. Pech für Egon! Die große Frage ist allerdings: Wie kommen die an meine Kontonr.? Die würde ich nämlich nie irgendwo angeben, außer für Überweisungen bei Internetkäufen (Bücher, ebay usw.), aber nie in Verbindung mit irgendwelchen Gewinnspielen. Naja, meine Telefonnr. ist ausgeschaltet und die Kontonr. existiert nicht mehr für mich. Kann ich übrigens jedem empfehlen, der mehrere Telefonnummern zur Verfügung hat und ohne große Schwierigkeiten sein Girokonto wechseln könnte.
HMM am 12.06.2008 um 22:06 Uhr:

MURX:
ich kann Ihnen sagen woher die Callcenter Ihre Daten haben, weil Sie fahrlässig damit umgehen. Selbst im Internet bei den Bestellungen gibt es hunderte Unternehmen die Ihre Daten weiter verkaufen. NUR ZUR INFO

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