Liechtenstein - Erpresste BND pädophilen Bankangestellten ?
am 25.02.2008 von Strafverteidiger Blog
Die Geschichte um die geklauten Liechtensteiner Bankdaten wird immer bizarrer. Die Schweizer Boulevard-Zeitung Blick berichtet in ihrer heutigen Printausgabe, der Bundesnachrichtendienst (BND) habe einen pädophilen Bankangestellten der LGT-Bank in eine Falle gelockt, um den Mann dazu zu erpressen, Bankdaten der Kunden seines Arbeitgebers herauszurücken. Darüberhinaus habe man noch 5 weitere Bankangestellte unter Druck gesetzt. (Quelle :”Die Welt”) Diese Darstellung wird vom BND als nonsens zurückgewiesen.
Ob sämtliche Liechtensteiner Bankdaten, die der BND den Finanzbehörden besorgt hat, von dem in dem Medien genannten Heinrich Kleber stammen, wird indes immer zweifelhafter. Denn dann hätte der BND für Datenmaterial aus dem Jahre 2002 oder früher sehr viel Geld gezahlt. Kleber hatte die LGT-Bank im November 2002 verlassen. Auch hatte es in der ersten Woche nach der Durchsuchung bei Postexchef Zumwinkel in den Medien geheißen, die Ermittler hätten bekundet Datenmaterial in den Fingern zu haben, welches bis ins Jahr 2005 reiche.
Bei der Berliner Staatsanwaltschaft sind Strafanzeigen mehrerer Anwaltskanzleien gegen Mitglieder der Bundesregierung wegen des Verdachts der Untreue eingegangen. Weil mit 4,2 Millionen Euro geklaute Bankdaten angekauft wurden. Reine Papierverschwendung. Aber auch die Geschichte mit den Kosten wird immer unwirklicher. Insgesamt sollen die Daten 5 Millionen gekostet haben. Man habe aber gleich 10% Steuer und 300.000 € für eigene Kosten einbehalten. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als würden in der Liechtensteiner Steueraffäre alle …
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