22. Juni 2011 — Schreibt die Gegenseite: Wenn sie es darauf ankommen lassen wollen, würde ich alle Käufer entsprechend als Zeugen aufführen lassen. Die Aussagen der Betroffenen sehe ich in diesem Zusammenhang mehr als ein Beweisrisiko für ihre Mandantin als für meine Mandantin, aber ich will da ihrer …
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28. Februar 2011 — Der Mandant wird verklagt. Einen Großteil der gegnerischen Argumentation macht der folgende Satz aus: Der Beklagte verschuldet naturgemäß den geltend gemachten Anspruch Natürlich, wer auch sonst, wenn nicht der Beklagte. Der Kläger will ja schließlich Geld, sonst hätte er ja nicht geklagt. …
18. Januar 2011 — Ich mag es ja, wenn die Gegenseite etwas malerischer in ihren Schriftsätzen wird. Der Kollege schreibt: Soll sich meine Mandantin nun auf den Arm genommen fühlen oder was soll man von dieser Vorgehensweise halten? (…) Inzwischen ist die Ausführung so hilflos und gravierend schlecht, dass …
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17. November 2010 — Ein Kollege rief an und fragte um Rat. Ich hatte auch keine wirkliche Lösung für das Problem. Wir diskutierten noch etwas über ein paar schwächere Argumente, aber es zeichnete sich ab, dass die Karten nicht so gut stehen. Jetzt haben wir noch mal telefoniert und ich fragte ihn, wie er sich de…
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29. Juni 2010 — Das es in meinem Büro nachmittags schnell warm wird, daran habe ich mich gewöhnt. Wenn aber dann, wenn man eh schon etwas angeschlagen ist das Diktiergerät Aussetzer hat und einfach nicht aufnimmt und man dann den ganzen Schriftsatz nochmal diktieren kann muss nun wirklich nicht sein. …
17. März 2010 — Wir haben uns in einem Rechtsstreit auf die Einrede der Verjährung berufen. Der Gegenseite fällt wohl nichts ein, was sie dagegen vorbringen kann. Es kommt nach Ablauf der Stellungnahmefrist lediglich das Schreiben: In dem Rechtsstreit Müller ./. Meyer 10 O 123/09 beantragen wir…
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10. Dezember 2009 — Ich bin ja immer wieder erstaunt, was Kollegen alles für Anträge in ihren Klagen stellen. Der Antrag einer kürzlich eingegangenen Klage lautet: Der Beklagte wird verurteilt, einen Betrag in Höhe von … € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seite Klagezustellu…
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4. Dezember 2009 — Das hier ist dann aus den Unterlagen geworden: …
5. Oktober 2009 — Der Kollege ist gut in Fahrt: “Der Beklagte unternimmt nicht einmal den Versuch, die Unrichtigkeit des Sachvortrages zu behaupten…” “Der Beklagte, der sich aus prozesstaktischen Gründen den Anschein völliger Ahnungslosigkeit zu geben versucht…” “Es ist absurd…” “Zudem verweisen wi…
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21. Juli 2009 — Ein Kollege berichtet von folgender Klausel unter einem Mahnschreiben: “…Zahlen Sie bis zum vorgenannten Datum nicht kommt ein Inkassobeauftragter vorbei, damit Sie dann direkt diesem gegenüber die Zahlung leisten können.” Klingt irgendwie etwas nach Russisch Inkasso oder? …
2. Juli 2009 — Ein ausländischer Mandant: “Ihre Schreiben, dass ist als ob ich Goethe lese, ich kann das nicht verstehen!” Ohne den zweiten Teil hätte es mir besser gefallen. Er wollte wohl nur auf den (notgedrungen und durch Sprachprobleme verschärften) sehr komplizierten Text hinaus. Aber immerhin: …
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1. Juli 2009 — In einem Anschreiben an uns gibt die Gegenseite oben - wie üblich - ihre Adresse an und zusätzlich die Handynummer, was für Rückrufe ja durchaus sinnvoll ist. Dann kommt ebenfalls wie üblich die Adresse des Empfängers, hier also der Kanzlei, in der folgenden Form: Dr. Knetsch und Partner…
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26. Juni 2009 — Aus einem Schriftsatz in einer Untervollmachtssache: Die Klägerin empfindet den gegenteiligen Vortrag der Beklagten als gefährlich im Hinblick auf § 138 ZPO und hiermit verbundene Vorschriften außerhalb des Zivilrechts. In § 138 ZPO ist die prozessuale Wahrheitspflicht geregelt. Mit …
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19. Juni 2009 — Es geht um einen PKW-Verkauf. Die Gegenseite behauptet Mängel, wir bestreiten. Die Schriftsätze gehen hin und her. Zur näheren Erläuterung seiner Position wird die Gegenseite bildhaft: Um dies etwas drastischer, volksnah und auch für den Kläger verständlich auf den Punkt zu bringen (das Ger…
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16. Juni 2009 — In einem Fall war der Sachverhalt nur in Teilen aus den Unterlagen zu entnehmen. Ich habe diese Teile schon einmal in einen Schriftsatzentwurf gebracht und den Mandanten gebeten, diesen durchzuschauen und zu ergänzen. Das hat er auch gemacht und den Schriftsatz mit handschriftlichen Anmerkung…
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5. Mai 2009 — Eigentlich diktiere ich abends gern noch ein paar Sachen. Das Telefon klingelt nicht und man hat etwas mehr Ruhe. Gerade wollte ich aber “Fristverlängerung” oder “Schriftsatzfristverlängerung” diktieren. Herausgekommen ist erst eine “Schriftsatzverlängerung” gefolgt von einer “Fristsatzverl…
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22. April 2009 — Aus einem Schriftsatz der Gegenseite: Um die Sinnhaltigkeit dieser Nachfragen zu motivieren, sollen vorab folgende Erläuterungen zu Bedenken gegeben werden. Anscheinend die Langform von: “was ich damit meine, ist…” …
7. April 2009 — Aus einer Mail: Du - warum ich schreibe: ich habe noch einmal eine kleine Frage an dich, die du mir wahrscheinlich aus dem Kopf beantworten kannst. Solche Fragen kann man dann nie aus dem Kopf beantworten. Im Gegenteil, selbst wenn man etwas in Kommentaren blättert wird es kompliziert. …
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6. April 2009 — Aus der Erwiderungsschrift der Gegenseite: Abermals versucht der Beklagte zu suggerieren, dass der Kläger …., was bei lebensnaher Betrachtung als völlig absurd in das Reich der Fabel zu verweisen ist. Überhaupt ein recht bissiger Schriftsatz des Herrn Kollegen. Das wird noch eine lustig…
16. Februar 2009 — Wie bei vielen zivilrechtlich geprägten Kanzleien ist es auch bei Dr. Knetsch und Partner üblich in der “Wir-Form” zu schreiben. Die Stellungnahme erfolgt für die Kanzlei, die ja aus mehreren Anwälten besteht. (Im Gegensatz zum Strafrecht, dort erfolgt die Stellungnahme gerade nicht im Namen …
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12. Februar 2009 — Während des Studiums habe ich auch ein Seminar “Rhetorik für Juristen” besucht, in dem es hieß, dass bei der Verwendung von Worten wie “offensichtlich” oder “selbstverständlich” häufig nur vertuscht wird, dass man eigentlich keine Argumente hat. Seitdem vermeide ich diese Worte in meinen Schr…
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5. Februar 2009 — Sowohl im Kollegenkreis als auch bei der Richterschaft klagt man über abgebrochene Fingernägel bzw. sieht sie gar als Zeichen besonderen Fleisses. Ursache sind übermässig getackerte Schriftsätze, die mühsam auseinandergepuhlt werden müssen, wobei es zu den angesprochenen Beschädigungen kommt.…
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12. September 2008 — Im Kleinstbudenblog gibt es eine Serie nutzloser Dinge. Dort heißt es auch, dass es nutzlos ist auf einem Schreiben anzugeben, dass es bitte sofort vorgelegt werden sollte. Mitunter muß man noch kurz vor einem Termin etwas vortragen, sei es weil man auf einen Schrfitsatz der Gegenseite erwide…
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Infodocc | vor 35 Minuten — Jurabilis berichtet von Plagiatsfällen in der Anwaltschaft. Copy und Paste bei Quasi-Organen der Rechtspflege? Ja, sicher! Wieso denn nicht? Mens…
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Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | vor 41 Minuten —LG Heidelberg Urteil vom 23.05.2012 1 S 58/11 Das LG Heidelberg hat entschieden, dass ein Wettbewerbsverstoß vorliegt, wenn versucht wird, Mitarbeiter…
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Archivalia | vor 1 Stunde —http://schutzfristen-irrsinn.de/ CC-BY-SA Siehe auch http://bibliothekarisch.de/blog/2012/05/26/ist-das-noch-zeitgemaess/ Die viel zu lange Schutzfri…
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Recht & Mediation | vor 1 Stunde — Die Anordnung einer Familientherapie oder eine Verpflichtung zu psychologisch-pädagogischer Beratung oder Mediation durch das Familiengericht ist…
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Jus@Publicum | vor 2 Stunden — Europe’s Round Corners © Liz Collet …ist ein Satz, mit dem man anecken und für den man vom Konkurrenten und bei Gericht dann durchaus ein b…
