• Arroganzbremse

      In letzter Zeit ist es Mode geworden anzukündigen, man werde zu „gegebener Zeit“ ein Rechtsmittel gegen eine einstweilige Verfügung einlegen. Die Kosten eines späteren Abschlussschreibens schulden die Antragsgegner dann trotzdem, sagt das LG Berlin. Herablassung als anwaltliches Stilmittel ist vermutlich so alt wie der Beruf selbst.

      Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 380 Leser -
    • Mein erstes eigenes Gesetz

      …und dann ist es so ein Reinfall: nachdem der BGH auf meine Initiative hin die Berufspflicht zur Mitwirkung bei der Zustellung von Anwalt zu Anwalt gekippt hat, hat der Gesetzgeber reagiert. Leider völlig unzulänglich.Der Bundesgerichtshof hatte im Jahr 2015 festgestellt, dass für eine Berufspflicht zur Mitwirkung bei der Zustellung von Anwalt zu Anwalt keine gesetzliche Grundl ...

      Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 130 Leser -
  • Kollisionsmarke mit Kriegsgefahr

    Kollisionsrecherchen sind manchmal auch ganz unterhaltsam. Heute haben wir von einem Angriff auf eine wohl unbenutzt Marke abgeraten: die Inhaberin verfügt über eine eigene Armee… Dabei hätten wir unter normalen Umständen geraten, die Benutzungslage zu prüfen, weil es angesichts des ambitionierten Schutzumfangs doch recht wahrscheinlich wäre, dass die schon seit über einem Jah ...

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 93 Leser -
  • Gewäsch

    Der EuGH hat ein Urteil zu Urheberrechtsverletzungen durch Verlinkung gefällt – und sich mal wieder selbst darin übertroffen, auch simple Sachverhalte so undogmatisch zu behandeln, dass sich fast keine Lehren über den Einzelfall hinaus ziehen lassen – Gorillas im Nebel… Wenn sich das höchste Gericht der Europäischen Union zum Urheberrecht äußert, hört man als IT-Rechtler besser genauer hin – e.

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 21 Leser -
  • Vom Fachmann für Kenner

    „Moderne“ Diktiertechnik ist genau das nicht – modern. Elendes Gefummel mit schlechter Client-Software, SD-Karten und dem händischen Rüberkopieren von Dateien ist ziemlich 90er. Philipps hatte jetzt eine extrem naheliegende Idee: nehmen wir doch diese Strahlen aus den Interwebs und beamen Diktate! Weltneuheit! Gut gedacht… Bei Durchsicht der Beschreibung des Teils – das auf A ...

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 78 Leser -
  • Urheberrecht – von kleinen Münzen und großen Worten

    In Zeiten massenhafter schmieriger Foto-Abmahnungen und Kollegen, die sich selbst als Porno-Anwälte bezeichnen, tut es gut, wenn man einen Blick zurückwirft und feststellt: die Grundidee des Urheberrechts war nicht schlecht; sie war schön und ist daher immer noch wahr. Die Anwendung des Urheberrechts treibt seltsame Blüten – das Urheberrecht selbst ist eine Errungenschaft.

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 101 Leser -
  • Warum ich Amazon hasse

    Das Phänomen ist den meisten aus der Kindheit bekannt: ein Einzelner übertreibt und versaut es damit für alle. So etwas könnte sich gerade am Beispiel Amazons auf etwas größerer Bühne abspielen. Fraglich ist, ob die Lehrer schon etwas gemerkt haben. Insoweit bin ich eine Petze: dieser Beitrag zielt nämlich darauf ab, auf die neue Qualität hinzuweisen, die Amazons Vorgehen hat – ...

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.- 707 Leser -
  • „Die Mannschaft“ – der DFB und die Lust am Schmerz

    Schon vor einiger Zeit hatte der DFB angekündigt, die National-Elf künftig als „Die Mannschaft“ betiteln zu wollen. Umfangreiches Marketing-Brimborium voller Männerromantik begleitete die Vorstellung. Inzwischen kann man das Ergebnis erster Markenanmeldungen bewundern. Warum nur gelingt es Fußballverbänden ein ums andere mal, sich markenrechtlich so ins eigene Bein zu schießen? ...

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.in Markenrecht- 135 Leser -

UNTERSCHEIDUNGSKRAFT.

unterscheidungskraft.com – der Name ist Programm. Hier gibt’s Marken-Know-How. Juristisches, aber auch betriebswirtschaftliches. Wenn Zeit bleibt, kommt auch gesunder Menschenverstand zum Zug. Im Ganzen soll so ein Eindruck vermittelt werden, was die Befassung mit diesen geschmacks- und geruchslosen Gegenständen doch so würzig macht. Wer sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit Marken befasst, ist häufig überrascht, dass die Juristerei in diesem eh schon komplexen Feld nicht nur die sonst übliche eher nachrangige Rolle spielt. Eine Marke ist eben nicht nur ein essentielles Marketinginstrument; sie kann ihren Wert nur entfalten, wenn sie auch rechtlich Bestand hat, durch konsequente Ahndung von Verstößen verteidigt und gegen verwässernde Neuanmeldungen geschützt wird. Eine Marke ist insoweit ein Destillat – Marketing und Juristerei in hochkonzentrierter Form. Hier wird künftig in loser Folge darüber berichtet, was es ausmacht, den insbesondere juristischen Teil des Markenwesens beratend abzudecken – vom Sturm in den Agenturgehirnen über die Anmeldung und das brand building zur konsequenten Rechtsdurchsetzung. Der Autor berät zahlreiche namhafte Unternehmen zu diesen Fragen; die Beiträge sollen daher einen Blick in eine Praxis gewähren, die schon wegen der Geschwindigkeit der meisten Abläufe zu den spannendsten Materien der Juristerei gehört.

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