schreibmaschine - Artikel vom Februar 2007

  • Apotheke eine Woche zu spät geschlossen

    Zum zweiten Mal wurde am Montag eine Apothekerin aus Würzburg wegen Straftaten verurteilt, die sie im Zusammenhang mit dem Betrieb ihrer ehemaligen Apotheke begangen hat. Das Amtsgericht verurteilte die 51-Jährige zu 4.500 Euro Geldstrafe, weil sie unerlaubt Schmerzmittel an einen Kollegen weitergegeben und ihre Apotheke nach dem Entzug der Approbation nicht sofort geschlossen hatte.

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  • Computerfreak verkaufte gefälschte Markenklamotten

    Gnade vor den strengen Augen von Amtsgericht und Staatsanwaltschaft fand gestern ein 22-jähriger Würzburger: Weil er noch Heranwachsender war, als er die Mehrzahl seiner Straftaten beging, wurde er zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Der Gymnasiast hat zwei Jahre lang gefälschte Markenbekleidung gewerbsmäßig über die Internet-Plattform ebay verkauft.

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  • Hund rettet Studentin vor sexuellem Übergriff

    Eine Spaziergängerin und ihr kleiner Hund haben in Würzburg einen sexuellen Übergriff gegen eine 18-Jährige beendet. Ein 27-Jähriger hatte die betrunkene Studentin auf offener Straße zu sexuellen Handlungen gezwungen, als die Frau mit ihrem Hund vorbei kam. Der Mann wurde jetzt vom Amtsgericht wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung ...

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  • Autofahrer hätte 30 fahren müssen

    Nicht langsam genug war ein Würzburger unterwegs, als ihm Ende Oktober 2005 ein 13-jähriger Schüler vor das Auto lief. Der Junge wurde vom PKW des 38-Jährigen überrollt und verstarb anschließend im Krankenhaus. Wegen fahrlässiger Tötung wurde der Koch jetzt zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen von 15 Euro (1.350 Euro) verurteilt.

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  • Chef belästigte Sekretärin: Berufung verworfen

    Auch in zweiter Instanz hatte ein Würzburger Geschäftsmann keine Chance auf Strafmilderung: In einem Münchner Hotelzimmer hatte der 49-Jährige vor drei Jahren eine junge Sekretärin in eindeutiger Absicht bedrängt. Das Landgericht Würzburg verwarf am Dienstag seine Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts wegen sexueller Nötigung.

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  • Das Recht in die eigenen Hände genommen

    Weil er das Recht in die eigenen Hände nahm, saß ein 32-jähriger Geschäftsmann gestern/am Montag vor dem Amtsgericht auf der Anklagebank. Mitte Juli war er mit einem Elektroschocker im Büro eines früheren Geschäftspartners aufgetaucht, um sich dort einen schwarzen Aktenkoffer mit wertvollem Inhalt zu holen.

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  • Uni-Netzwerk umgeleitet: Hackerin zu 70 Tagessätzen verurteilt

    Wegen eines Angriffs auf die Computer-Server der Uni Würzburg und einer so genannten „Mail-Bombe“, mit der sie eine Würzburger Firma lahm legte, musste sich eine 26-jährige Informatik-Studentin vor dem Würzburger Amtsgericht verantworten. Wegen Computersabotage und Datenveränderung wurde sie am Mittwoch zu 700 Euro Geldstrafe verurteilt.

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  • Mit asiatischem Zahnersatz in die eigene Tasche gewirtschaftet

    Mit günstigem Zahnersatz aus Hongkong hat ein Würzburger Zahnarzt die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) in den Jahren 1999 bis 2002 um 28.000 Euro betrogen. Gestern wurde der 49-jährige Dentist vom Amtsgericht Würzburg wegen Betrugs und Steuerhinterziehung zu 15 Monaten Gefängnis auf Bewährung und 27.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

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  • Zahnarzt hortete Dollar-Noten, Putzfrau griff zu

    Weil sie sich nicht nur als Putzfrau, sondern auch als Langfinger betätigte, landete eine 20-jährige Würzburgerin auf der Anklagebank. Sie hatte bei ihrem Arbeitgeber in mindestens zehn Fällen Bargeld mitgehen lassen und wurde deshalb vom Amtsgericht Würzburg am Donnerstag wegen gewerbsmäßigem Diebstahl nach Jugendstrafrecht zu 180 Stunden sozialen Hilfsdiensten verurteilt.

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  • Verurteilung nach altem Recht verhilft zu Bewährung

    Gut fünf Jahre sind die Taten her, deshalb kam ein 44-Jähriger aus dem Main-Spessart-Kreis gerade noch mit einer Bewährungsstrafe davon. Das Würzburger Landgericht verurteilte den Mann am Donnerstag wegen zweifachem schwerem und wegen sexuellem Missbrauch von Kindern zu zwei Jahren Gefängnis, auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

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  • Streit unter verfeindeten Gutachtern

    Mit einem Streit zwischen zwei Gutachtern nach einem tödlichen Verkehrsunfall musste sich am Mittwoch eine Strafrichterin am Würzburger Amtsgericht herumschlagen. Jetzt soll ein „Ober-Gutachter“ klären, auf welcher Seite der Fahrbahn zwei Autos auf einer Staatsstraße im Kreis Würzburg zusammengestoßen sind.

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  • Peinlicher Fehler der städtischen Ordnungshüter

    Die Geburtswehen dauerten lange, die Proteste waren groß: Erst nach vielen Diskussionen konnte der Würzburger Stadtrat im vergangenen Jahr die neue Sicherheitsverordnung und Sicherheitssatzung verabschieden. Inzwischen sorgt das städtische Regelwerk für Unmut bei der Justiz. Das Amtsgericht Würzburg hat jetzt zwei Bußgeldverfahren wegen Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit eingestellt.

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  • Verwaltungsrichter: "Wir sind keine Elektrizitäts-Experten"

    Mit einem Vergleich endete am Dienstag ein Rechtsstreit um einen Antrag auf Erhöhung der Strompreise zwischen den Stadtwerken Bad Kissingen und dem Freistaat Bayern vor dem Würzburger Verwaltungsgericht. Das Ergebnis: Die Stadtwerke dürfen ihren Strom ab 1. März im Durchschnitt für 0,68 Cent pro Kilowattstunde teurer verkaufen.

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  • Angeklagter im Raubmord-Prozess: "Habe kein schlechtes Gewissen"

    Im Schwurgerichtsprozess um den Raubmord an einer 51-jährigen Anhalterin vor dem Würzburger Landgericht hat der Angeklagte am Donnerstag den Tatvorwurf abgestritten. Wie von der Verteidigung angekündigt, nahm der 56-jährige Ex-Manager am achten Verhandlungstag Stellung zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft: „Ich habe kein schlechtes Gewissen.

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  • Keine nachträgliche Sicherungsverwahrung für Ex-Zuhälter

    Mit einem Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung für einen verurteilten Gewalttäter ist am Mittwoch die Würzburger Staatsanwaltschaft gescheitert. Weil die Voraussetzungen nicht vorliegen, wies das Landgericht Würzburg den Antrag zurück, obwohl kaum Zweifel daran bestehen, dass der ehemalige Zuhälter für die Allgemeinheit gefährlich ist.

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  • Des Würzburg-Rätsels siebzehnter Teil

    Einen Termin für die Gewinn-Auszahlung der letzten Runde haben wir zwar noch nicht ausgemacht (ich warte auf Vorschläge), trotzdem machen wir jetzt mal mit dem Würzburg-Rätsel weiter. Falls sich niemand findet, der mir einen netten Preis für den Gewinner spendiert, geht es ab sofort nur noch um die Ehre.

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  • Streit im Straßenverkehr: Pensionierter Polizist schlug kräftig zu

    Seine Unbeherrschtheit bei einem Streit im Straßenverkehr hat einen 63-jährigen pensionierten Polizisten aus Würzburg 5.500 Euro gekostet. Weil er einer 37-jährigen Autofahrerin mit einem Faustschlag die Nase gebrochen hat, wurde der Rentner am Montag vom Amtsgericht Würzburg zu 100 Tagessätzen von 55 Euro Geldstrafe verurteilt.

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  • Verfahren "totmachen": Völlig unpassende Verteidiger-Formulierung

    Acht Jahre fuhr sie unfallfrei, dann hat sie einen Moment lang nicht aufgepasst: Weil sie einen 85-jährigen Fußgänger angefahren und dabei tödlich verletzt hat, wurde eine 27 Jahre alte Studentin vom Amtsgericht Würzburg wegen fahrlässiger Tötung zu 60 Tagessätzen von 10 Euro (600 Euro) Geldstrafe verurteilt.

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  • VGH: Stiftung Juliusspital muss bezahlen

    Die Stifung Juliusspital muss wohl doch in den sauren Apfel beißen und Beiträge in Höhe von einer halben Million Euro für den Ausbau von Juliuspromenade und Barbarossaplatz bezahlen. Wie der Bayerische Verwaltungsgerichthof (VGH) in München jetzt auf Anfrage mitteilte, wurde die Klage der Stiftung gegen den städtischen Beitragsbescheid über 506.000 Euro in zweiter Instanz abgewiesen.

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