reuter-arbeitsrecht.de - Artikel vom September 2011

  • Ein richtiger Arbeitsrechtsfall mit 46.378.000,00 EUR Gegenstandswert…

    Es handelt sich nicht um eine Kündigungsschutzklage (deren Gegenstandswert wird ja nach dem Monatsgehalt bemessen, und bei der Zahl…). Wer mal in die Terminsübersicht beim Bundesarbeitsgericht hereinschauen will, entdeckt (verschoben auf den 13.10.2011) – einen wettbewerbsrechtlichen Fall! Noch schöner: Einen, in dem es mal um Schadensersatz geht (§ 9 UWG) und – noch doller – ei ...

    510 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Sie haben es schon wieder getan…

    Dass Einzelpersonen ständig so viel Geld verzocken, dass Banken und ganze Staaten in Schwierigkeiten kommen, gibt es nur in Bankerkreisen. Seit Barings an Nick Leeson pleiteging, weiss man das, Jerome Kerviel hat auch seinen Anteil. Jetzt reiht sich die UBS ein: Ein einziger Mitarbeiter schlägt voll zu und versenkt 2 Milliarden EUR.

    106 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Ganz viele diskriminierende Anwälte

    Oder: Sie müssen auch nicht alles vom Anwalt machen lassen… Das OLG Karlsruhe hat einen AGG-Fall entschieden (Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 13.09.2011 – 17 U 99/10- Pressemitteilung). Das können die auch! Nicht nur Arbeitsgerichte sind mit dem AGG beschäftigt. Als die Pläne zur Auflösung der Arbeitsgerichtsbarkeit das letzte Mal modern waren, da fauchte mich auf me ...

    33 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Verbrechen in der Anwaltskanzlei (Teil III und Schluss)

    Alles beim Alten, wie das Foto zeigt – beim alten Chaos, möchte man sagen. Normales Büro, nach den Dreharbeiten Die echten Anwaltsschreibtische sind viel unordentlicher (meiner ist es jedenfalls) als die der Filmanwälte. Wir haben auch keinen War Room – da zieht sich der Anwalt in der Fiktion immer hin zurück, wenn es an die wirklich schwierigen Fälle geht.

    182 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Verbrechen in der Anwaltskanzlei (Teil I)

    Gleich sechs Mal soll es geschehen. Bei uns. Das Verbrechen. Natürlich nur im Film. Das ZDF lässt den Beststeller-Erzählband „Verbrechen“ des (Strafverteidiger-) Kollegen Ferdinand von Schirach zu einem Sechsteiler verfilmen. Weil es um Anwälte geht, braucht man dafür eine Anwaltskanzlei. Am besten Berlins schönste, und die haben in aller Unbescheidenheit nun einmal wir.

    143 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Tagelöhner (Teil II)

    Tagelöhner waren hier schon einmal Thema. Der Tagelöhner ist für Ideologen ein Idealtypus des Arbeiters – jedenfalls meinen Ideologen das, die „den Arbeitgeber/Kapitalisten“ nch eigener Auffassung genau verstehen. Der Tagelöhner kommt morgens, um beim Kapo zu fragen, ob der heute etwas für ihn hat. Der Kapo knurrt dann „Ja“ oder „nein“.

    29 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Verbrechen in der Anwaltskanzlei (Teil II)

    Man kommt während der Dreharbeiten naturgemäß nicht zum Arbeiten, aber eben auch kaum zum Bloggen. Und der Wunsch, ein paar Fotos vom Set zu schießen, ist verständlich, aber ebenso verständlich nicht im Interesse der Filmschaffenden. Es soll doch bei der Erstausstrahlung eben wirklich das erste Mal sein, dass jemand sieht, welche Optik für das Set gewählt wurde.

    168 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Geben und Nehmen

    Die Betriebsrätin in unserem Fall (LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 8.07.2011 – 6 Sa 713/10) sagte öffentlich, und zwar in einem Rundfunkinterview, bei ihrem Arbeitgeber ginge es rechtswidrig zu. So würden Arbeitszeitgesetze nicht eingehalten und Mitarbeiter um ihre Pausenzeiten betrogen. Dieser Äußerung folgten zwei Kündigungen.

    30 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Anwälte haben keine Freunde

    Letztes Jahr hatte das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 1.09.2010 − 5 AZR 517/09) eine einfache Klausel in einem Arbeitsvertrag vor der Flinte. Nach der – pauschalen – Entlohnung hieß es: „…Mit der vorstehenden Vergütung sind erforderliche Überstunden des Arbeitnehmers mit abgegolten…“ Das Ergebnis kennt man: Die Klausel ist intransparent (§ 307 Abs. 1 BGB), und deshalb nichtig.

    554 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Iris R, WETTIN-LÖBEJÜN und voller arbeitsrechtlicher Crash

    Seien Sie mal ganz ehrlich, von Wettin-Löbejün haben Sie noch nix gehört. Es liegt im Bezirk des Arbeitsgerichts Halle. Es gibt ein Rathaus. Da gab es eine Personalchefin, die gibt es jetzt wieder. Der Rest ist Provinzposse vom Feinsten: Iris R. arbeitet Vollzeit als Personalchefin. Im Rathaus.

    60 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Anwälte, Beschäftigungsverbote, Urlaub – im Arbeitsrechtsdschungel

    Viele Arbeitnehmer finden den Weg zu uns nicht. Es wird aber jedenfalls aus ideologischen Gründen auch keiner weggeschickt (schrieb nicht einmal sogar der große Kollege J.-H. Bauer aus der schwäbischen Hauptstadt: Anwälte leben nicht davon, Mandate abzulehnen…?). Stimmt schon: Wir vertreten Arbeitgeber, aber das hat nichts mit Ideologie zu tun. Perspektivenwechsel tut nämlich auch manchmal gut.

    51 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Opa im Flugzeug?

    Diese Überschrift ist doppelt diskriminierend: Sie bezeichnet über 60-jährige als Opa (obwohl sie vielleicht keine Enkel haben) und unterstellt (leider mit wenigen Ausnahmen zu Recht), Flugkapitän sei ein Männerberuf. Gegen das „Opa“ sind einige Flugkapitäne der Lufthansa vorgegangen. Nach deren Tarifverträgen – ! – haben sie mit 60 Jahren das Cockpit zu verlassen.

    54 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
  • Katholische Chefarztkündigung: Verneigung vor dem Grundgesetz

    Das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 8. September 2011 – 2 AZR 543/10) hält die Kündigung wegen Wiederverheiratung für unwirksam. Über das Kirchenarbeitsrecht hatten wir bereits häufiger berichtet. Das gilt auch für die kontroverse Kündigung des Chefarztes in einem Krankenhaus eines katholischen Trägers. Er hatte sich zum zweiten Male verheiratet.

    81 Leser - reuter-arbeitsrecht.de
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Zuletzt aktualisiert: (2014-11-01 11:02:35 UTC)
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