• Der „flinke“ Gerichtsvollzieher

      Am 18.03.2016 wird eine Zwangsvollstreckung (Abnahme der Vermögensauskunft) beantragt. Schon knapp 3 Monate später (07.06.2016) teilt der Gerichtsvollzieher mit, dass der Schuldner verzogen sei und er den Auftrag an den neu zuständigen Gerichtsvollzieher weitergeleitet habe. Der meldet sich auch prompt 3 Monate später(01.09.

      Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 424 Leser -
    • … am ausgestreckten Arm verhungert

      Manchmal ist es auch für einen Anwalt äußerst frustrierend, dass man trotz des Gesetzes auf seiner Seite dem Mandanten nicht helfen kann. Der Mandant betreibt Land- und Forstwirtschaft in der Lausitz. Seit 2011 sind seine Wirtschaftsflächen gesperrt und dürfen nicht betreten werden, weil – es handelt sich um ehemalige Kippen und Haldenflächen der Braunkohletagebaue, die do ...

      Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 415 Leser -
    • Der fehlende Buchstabe

      Ein einzelner (fehlender) Buchstabe in einer amtlichen Eintragung kann manchmal viel Ärger machen. Ein Physiotherapeut behandelt einen griechischstämmigen, in Deutschland geborenen Patienten. Die Krankenversicherungskarte gibt seinen Namen als „D. Oiko…“ wieder. So wird er angeschrieben, so ergeht Mahn- und Vollstreckungsbescheid gegen ihn. So wird auch die Zwangsvollstreckung beauftragt.

      Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 314 Leser -
  • Deutsche Tugenden

    Im März 2014 bestellt ein Kioskbetreiber Kaffee, Kaffeebecher und Werbemittel im Umfang von reichlich 1.000 Euro. Bezahlt wird nicht. Auf Mahn- und Vollstreckungsbescheid reagiert der Schuldner nicht, in der Zwangsvollstreckung teilt der Gerichtsvollzieher mit, dass der Schuldner die Vermögensauskunft bereits 2014 abgegeben hat (Fazit: nichts zu hol ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 178 Leser -
  • digitale Anwaltschaft

    Am 28.11.2016 ist das beA – das besondere elektronische Anwaltspostfach für alle rund 164.000 Rechtsanwälte bundesweit in Betrieb gegangen. Am 09.01.2017 meldet Frau Cosack 114 verzeichnete Nutzer (das sind die, die die beA-Nutzung öffentlich bekanntgeben und sich im Gegenzug dazu den Posteingang im beA zurechnen lassen müssen). Am 10.01.2017 meldet das bi ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 96 Leser -
  • Wer lesen kann …

    … ist klar im Vorteil. Gegner wird verurteilt, an meinen Mandanten knapp 18.000 Euro plus Zinsen zu zahlen. Er zahlt die Hauptforderung, jedoch keine Zinsen. Auf die freundliche Aufforderung samt Berechnung reagiert er nicht. Also wird die Zwangsvollstreckung eingeleitet. Parallel ist er natürlich auch verurteilt worden, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, die auf 2.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 117 Leser -
  • Spatzen und Kannonen

    Strafrechtler lästern ja ganz gern mal über „Zivilisten“ wie mich – also überwiegend im Zivilrecht tätige Juristen. Mein heutiger ausnahmsweiser Strafrechtsfall verursacht aber nun bei mir Kopfschütteln. Die Mandanten betreiben zu zweit einen Online-Versand. Nichts, um reich zu werden, aber er ernährt die beiden so, dass sie nicht (mehr) von staatlicher Unterstützung leben müssen.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 144 Leser -
  • beA-Logo dart nicht verwendet werden

    Mit dem ERV-Gesetz (Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013) wurde die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) verpflichtet, für jeden zugelassenen Rechtsanwalt ein besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) zu schaffen. Mit der Erstellung wurde ein Dienstleister beauftragt.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresdenin Markenrecht- 149 Leser -
  • Anwaltsrobe und Werbung

    Der Anwalt hat nach § 20 Berufsordnung (BORA) vor Gericht eine Robe zu tragen. Angeblich geht das zurück auf eine Kabinettsorder des König Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der am 15. Dezember 1726 bestimmte: Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, dass die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, d ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 83 Leser -
  • Sonstige Exekution!

    Ich halte mal wieder ein österreichisches Urteil in der Hand und finde die dortige Zwangsvollstreckungsandrohung schön: Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei … zu Händen des Klagevertreters binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 122 Leser -
  • Inkasso? – lieber gleich zum Anwalt

    Seiten Startseite Kanzlei Leistungen Bibliothek Kontakt Online-Inkassoauftrag Formulare FATCA Selbstauskunft » Die Kosten eines Inkassobüros sind neben den Kosten eines für das Inkasso (außergerichtlich) eingeschalteten Rechtsanwalts nicht erstattungsfähig; der Gläubiger muss diese Kosten allein tragen.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 237 Leser -
  • FATCA Selbstauskunft

    Meine Bank – bei der auch mein minderjähriger Sohn ein spezielles U18-Girokonto hat – schickt mir eine „Selbsauskunft zur steuerlichen Ansässigkeit Ihres Kindes“. Aufgrund der FATCA-USA-Umsetzungsverordnung sei man verpflichtet, Daten zu erheben und letztendlich in die USA zu übermitteln. Damit soll ermittelt werden, ob mein Kind in den USA steuerpflichtig ist. Im Zeit ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 122 Leser -
  • beA ist gestartet

    Nach langen technischen und juristischen Anlaufschwierigkeiten ist beA – das besondere elektronische Anwaltspostfach – gestern gestartet. Es soll eine sichere elektronische Kommunikation zwischen Anwälten und (in einer nächsten Ausbaustufe) zwischen Anwälten und Gerichten bzw. Behörden ermöglichen. Mein erster Eindruck: die Grundfunktion – Nachrichten senden und empfangen – funktioniert.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 117 Leser -
    Vorher zum gleichen Thema:
  • Warum

    … lässt der Schuldner einer Arztrechnung in Höhe von 88 Euro gegen sich zwangsvollstrecken und gibt die Vermögensauskunft ab, ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 206 Leser -
  • beA – service unavailable?

    Seit gestern soll beA – das besondere elektronische Anwaltspostfach – nun zur Anmeldung verfügbar sein, damit es am 29.09.2016 auch planmäßig in Betrieb gehen kann. Nach meinen diversen Schwierigkeiten, die Signaturkarte erst einmal in Betrieb zu nehmen (siehe hier und hier) wollte ich heute nun meine Erstanmeldung im beA vornehmen. Unter der Adresse https://www.bea-brak.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 137 Leser -
  • Der Laptop des Obdachlosen

    Die Vermögensauskunft des Schuldners gibt Rätsel auf: Anschrift: obdachlos wertvolle Gebrauchsgegenstände: TV-Gerät, Laptop, HiFi-Anlage, DVD-Player Wo bringt der Obdachlose seinen Fernseher unter? Erst ein Rückruf beim Gerichtsvollzieher bringt Aufklärung: ...

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 290 Leser -
  • beA und DATEV

    Vor kurzem war ich noch gescheitert mit der Aktivierung meiner beA-Signaturkarte und hatte das Ganze einfach vertagt. Doch nun rückt der 29.09. und damit der Start des beA (besonderes elektronisches Anwaltspostfach) näher und so musste ich mich erneut damit beschäftigen. Funktioniert hat es natürlich nicht, die Karte zu aktivieren und ein Zertifikat bei der BNotK zu beantragen.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 211 Leser -
  • SPAM vom (angeblichen) Gerichtsvollzieher

    Die Malware-Autoren werden auch immer besser: es erreicht mich eine eMail von „Gerichtsvollzieher Schreiber“ mit dem korrekt gebildeten Gerichtsvollzieher-Aktenzeichen „Az. DR II 361/16“ als Betreff. Die eMail selbst ist leer, enthält aber einen HTML-Anhang. Darin die Werbung für „täglich zusätzlich 300 Euro“ – und natürlich der Link auf eine in Panama registrierte Malware-Seite.

    Rechtsanwalt Hänsch, Dresden- 122 Leser -

Rechtsanwalt Hänsch, Dresden

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