Kanzlei und Recht - Artikel vom Juli 2012

  • Das ist MEIN Gerät. Ganz sicher!

    In einer Strafsache sollten zahlreiche Zeugen mitteilen, ob sie unter sichergestellten Geräten auch Ihnen gehörende Gegenstände wiedererkannt hatten. Verschiedene dieser Zeugen bestätigten, Ihr Eigentum erkannt zu haben. Die Merkmale, an denen sie dieses ausgemacht haben wollten, waren dann allerdings häufig wenig überzeugend. So w ...

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 448 Leser -
  • Der Zeuge ist das häufigste und unsicherste Beweismittel

    “Der Zeuge ist das häufigste und unsicherste Beweismittel”. Man kann nich müde werden, diese Aussage wieder und wieder zu betonen. Sie ist selbst bei jenen Zeugen zutreffend, die keinerlei eigenes Interesse an dem Ausgang eines Verfahrens haben. Fehlwahrnehmungen sowie eine getrübte Erinnerung sind alles andere als selten.

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 3 Leser -
  • Der Zeuge ist das häufigste und unsicherste Beweismittel

    “Der Zeuge ist das häufigste und unsicherste Beweismittel”. Man kann nich müde werden, diese Aussage wieder und wieder zu betonen. Sie ist selbst bei jenen Zeugen zutreffend, die keinerlei eigenes Interesse an dem Ausgang eines Verfahrens haben. Fehlwahrnehmungen sowie eine getrübte Erinnerung sind alles andere als selten.

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 176 Leser -
  • Maßnahme gegen Arbeitsüberlastung?

    In einer Unfallsache wollte ich den norddeutschen Haftpflichtversicherer des Mandanten anrufen. Ein Schreiben von dort lag mir vor, auf dem die Rufnummer des Sachbearbeiters verzeichnet war. Auf meinen Anruf meldete sich … eine Behörde in Süddeutschland. Ich war deutlich erstaunt, der Sachbearbeiter der Behörde weniger. Es sei ein dort hinlänglich bekanntes Problem.

    Kanzlei und Recht- 117 Leser -
  • Maßnahme gegen Arbeitsüberlastung?

    In einer Unfallsache wollte ich den norddeutschen Haftpflichtversicherer des Mandanten anrufen. Ein Schreiben von dort lag mir vor, auf dem die Rufnummer des Sachbearbeiters verzeichnet war. Auf meinen Anruf meldete sich … eine Behörde in Süddeutschland. Ich war deutlich erstaunt, der Sachbearbeiter der Behörde weniger. Es sei ein dort hinlänglich bekanntes Problem.

    Kanzlei und Recht -
  • Kaffeeklatsch

    Heute hatte ich drei außwärtige nahe beieinander liegende Ortstermine in Folge. Der (selbe) Vorsitzende hatte sehr großzügig terminiert, so dass wir mit den ersten beiden Terminen etwa eine 3/4 Stunde vor dem dritten fertig waren. Wir hatten also eine 3/4 Stunde Leerlauf, beide nichts anderes zu tun und sind dann gemeinsam Kaffeetrinken gegangen.

    Kanzlei und Recht- 154 Leser -
  • Da geht es zu wie im Tollhaus

    Ich habe nun schon zahlreiche Mandanten gegen Telekommunikationsabieter vertreten. Zumeist ließ sich das jeweilige Problem recht zügig aus der Welt schaffen. Einem solchen Abrechnungschaos wie in einem vorliegenden Fall bin ich allerdings selten begegnet. September 2011: Der Mandant zog um. Sein Vertrag lief noch bis Ende Januar 2012.

    Kanzlei und Recht -
  • Drohgebärden der Bußgeldstelle

    Gegen den Mandanten war ein Bußgeldbescheid erlassen worden. Den Verstoß als solches hatte der Mandant bereits eingeräumt. Er war auch durch eine verwertbare Videoaufzeichnung anschaulich dokumentiert worden. Allerdings hatte die auswärtige Bußgeldstelle den Regelsatz nahezu verdoppelt wegen Voreintragungen, die man dem Mandanten zur Last legte.

    Kanzlei und Rechtin Verkehrsrecht- 225 Leser -
  • Grundlose Entscheidungsgründe?

    Ein Urteil flatterte auf meinen Schreibtisch. In der Sache hatten durchau spannende Rechtsfragen zur Entscheidung angestanden, über die ich an dieser Stelle gerne berichtet hätte. So hatten dann auch beide Seiten über zwei Jahre hinweg zahlreiche Schriftsätze verfaßt, die sich ausführlich mit diesen Rechtsfragen befaßten. Entsprechend gespannt war ich also auf das Urteil.

    Kanzlei und Recht -
  • Vollautomatisierte Bürokratie

    In einer Zivilsache hatte ich für den Mandanten Schmerzensgeld eingeklagt. Der Gegner war antragsgemäß verurteilt worden und zahlt seitdem Raten. Da eine Zwangsvollstreckung wohl erfolglos gewesen wäre, war der Mandant mit der Ratenzahlung auch ganz zufrieden. Das Schmerzensgeld nebst Zinsen ist mittlerweile bezahlt.

    Kanzlei und Recht- 1 Leser -
  • Krieg und Frieden

    In erster Instanz war das Klima irgendwie unerfreulich, obgleich der Mandant das Kerngeschehen eingeräumt hatte. Der Geschädigte war als Nebenkläger zugelassen und ließ sich als solcher anwaltlich vertreten. Der Nebenklägervertreter forderte nachdrücklich eine harte Strafe für meinen Mandanten. Entlastungszeugen, die mildernde Umstände bekundeten, warf das Gericht vor, Falschaussagen zu tätigen.

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 184 Leser -
  • Hätte man das wirklich anklagen dürfen?

    In einer Strafsache war Anklage erhoben worden. Die Beweislage war dürftig. Es stand Aussage gegen Aussage. Die Behauptung des Anzeigeerstatters ließ sich nicht untermauern. Aussagekräftige Indizien, die die Darstellung des Angeklagten oder des Anzeigeerstatters stützten, gab es nicht. Nun darf Anklage lediglich dann erhoben werden, wenn ein hinreichender Tatverdacht besteht, ...

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 278 Leser -
  • Muß man dieses Prozeßverhalten verstehen?

    An die Kündigung eines Mietvertrages wegen Eigenbedarfs stellt die Rechtsprechung recht hohe Anforderungen. Es kommt also nicht selten vor, daß Vermietern zwar grundsätzlich ein Kündigungsgrund zur Seite stehen mag, sie die Kündigung aber formal unwirksam ausgesprochen haben. So war meinem Mandanten wegen Eigenbedarfs gekündigt worden.

    Kanzlei und Recht- 403 Leser -
  • Kaffeeklatsch

    Heute hatte ich drei auswärtige nahe beieinander liegende Ortstermine in Folge. Der (selbe) Vorsitzende hatte sehr großzügig terminiert, so dass wir mit den ersten beiden Terminen etwa eine 3/4 Stunde vor dem dritten fertig waren. Wir hatten also eine 3/4 Stunde Leerlauf, beide nichts anderes zu tun und sind dann gemeinsam Kaffeetrinken gegangen.

    Kanzlei und Recht- 2 Leser -
  • Anwaltliche Wortschöpfungen

    Man sollte meinen, daß Anwälte, die täglich mit Sprache jonglieren, auch mit Sprache umzugehen wissen. Zweifel weckte der Schriftsatz eines gegnerischen Kollegen. Im Zusammenhang mit “Downloads” aus dem Internet waren mir die Begriffe „downgeloaded“ beziehungsweise „gedownloaded“ hinlänglich bekannt, auch wenn einem eigentlich eine Gä ...

    Kanzlei und Recht- 2 Leser -
  • “Zahlen Sie alles! Sofort! Oder darf es etwas weniger sein?”

    Ich zeige mich verwirrt. Der Mandant wurde auf Zahlung von knapp 500,- € in Anspruch genommen. Es war nicht ganz eindeutig, ob der Gegner in einem Klageverfahren Erfolg haben würde. In Absprache mit dem Mandanten bot ich der Gegenseite die Zahlung von 100,- € an, wenn die Angelegenheit damit erledigt ist.

    Kanzlei und Recht- 277 Leser -
  • Da geht es zu wie im Tollhaus

    Ich habe nun schon zahlreiche Mandanten gegen Telekommunikationsabieter vertreten. Zumeist ließ sich das jeweilige Problem recht zügig aus der Welt schaffen. Einem solchen Abrechnungschaos wie in einem vorliegenden Fall bin ich allerdings selten begegnet. September 2011: Der Mandant zog um. Sein Vertrag lief noch bis Ende Januar 2012.

    Kanzlei und Recht- 204 Leser -
  • Wenn die Presse über Strafverfahren berichtet…

    … geht der Bericht bisweilen an der Realität weit vorbei. Ja, es gibt Gerichtsreporter, die sich wirklich auskennen und deren Gerichtsreportagen der Informationsfunktion der Presse alle Ehren machen. Der Regelfall ist das leider nicht. Gerade Gerichtsreporter kleinerer Zeitungen haben daneben noch reichlich andere Aufgaben zu erfüllen und verfügen nur über eine eingeschränkte ...

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 1 Leser -
  • Anwaltliche Wortschöpfungen

    Man sollte meinen, daß Anwälte, die täglich mit Sprache jonglieren, auch mit Sprache umzugehen wissen. Zweifel weckte der Schriftsatz eines gegnerischen Kollegen. Im Zusammenhang mit “Downloads” aus dem Internet waren mir die Begriffe „downgeloaded“ beziehungsweise „gedownloaded“ hinlänglich bekannt, auch wenn einem eigentlich eine Gä ...

    Kanzlei und Recht- 240 Leser -
  • Wenn die Presse über Strafverfahren berichtet…

    … geht der Bericht bisweilen an der Realität weit vorbei. Ja, es gibt Gerichtsreporter, die sich wirklich auskennen und deren Gerichtsreportagen der Informationsfunktion der Presse alle Ehren machen. Der Regelfall ist das leider nicht. Gerade Gerichtsreporter kleinerer Zeitungen haben daneben noch reichlich andere Aufgaben zu erfüllen und verfügen nur über eine eingeschränkte ...

    Kanzlei und Rechtin Strafrecht- 82 Leser -
  • Grundlose Entscheidungsgründe?

    Ein Urteil flatterte auf meinen Schreibtisch. In der Sache hatten durchau spannende Rechtsfragen zur Entscheidung angestanden, über die ich an dieser Stelle gerne berichtet hätte. So hatten dann auch beide Seiten über zwei Jahre hinweg zahlreiche Schriftsätze verfaßt, die sich ausführlich mit diesen Rechtsfragen befaßten. Entsprechend gespannt war ich also auf das Urteil.

    Kanzlei und Recht- 153 Leser -
  • Vollautomatisierte Bürokratie

    In einer Zivilsache hatte ich für den Mandanten Schmerzensgeld eingeklagt. Der Gegner war antragsgemäß verurteilt worden und zahlt seitdem Raten. Da eine Zwangsvollstreckung wohl erfolglos gewesen wäre, war der Mandant mit der Ratenzahlung auch ganz zufrieden. Das Schmerzensgeld nebst Zinsen ist mittlerweile bezahlt.

    Kanzlei und Recht- 108 Leser -
  • “Freie Anwaltswahl” – Ein Auslaufmodell?

    Der Kollege Melchior verweist hier auf einen Bericht, wonach der BGH es Versicherern voraussichtlich untersagen werde, ihren Kunden Vergünstigungen dafür zu versprechen, den vom Versicherer empfohlenen Vertragsanwalt aufzusuchen. Das OLG Bamberg hat eine solche Vertragsabrede jedenfalls für unwirksam erklärt, wobei der Versicherer die Sache nun wohl zum BGH tragen wird.

    Kanzlei und Recht- 63 Leser -
  • Geschichtsunterricht

    Es streiten sich zwei Parteien im Speditionsgewerbe um die Details einer Auftragserteilung und die Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Gegner beruft sich auf eine ganze Reihe von Gerichtsentscheidungen, die in seinem Sinne ergangen seien. Die Aufzählung wirkt durchaus beeindruckend … wenn man nicht wüßte, daß die zitierte Rechtsprechung mehr als 10 Jahre auf ...

    Kanzlei und Recht- 73 Leser -

Kanzlei und Recht

- Erzählenswertes aus dem Blickwinkel einer Anwaltskanzlei -

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