kanzlei-hoenig.de - Artikel vom Februar 2018

  • Die Commerzbank und das Beschwerdeverfahren

    Banken und ihre Dienstleistungen sind in unserer Welt unverzichtbar. Man nimmt ihre Dienste u.a. in Anspruch, wenn es um die Bewegung und das Verwahren von Geld geht. Die Alternativen – zum Beispiel Bargeschäfte und Geldstrümpfe – helfen nur sehr bedingt dabei, den Kontakt mit Banken zu vermeiden. Die Commerzbank Hannover hat für meine Mandantin über einen längeren Zeitraum ei ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 290 Leser -
  • Durchstechereien via Facebook

    Wenn Strafverteidiger interne Informationen an die Medien weitergeben oder auf Facebook veröffentlichen, kostet sie das im Ernstfall die berufliche Existenz. Dazu reicht bereits das Strafgesetzbuch (StGB) mit seinem § 203 StGB, aber zusätzlich gibt es noch eine Reihe von berufsrechtlichen Regeln. Das ist auch gut so, weil das dem Verteidiger anvertraute „Geheimnis“ nicht nur d ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 215 Leser -
  • 65 Zeugen

    Es geht um den Vorwurf gewerbsmäßigen Betrugs in 65 Fällen, der noch übrig geblieben ist. Die mit dem Verkauf der vermeindlich gestohlenen Hardware verbundene Hehlerei-Vorwurf war der Staatsanwaltschaft – auf dringendes Anraten der Verteidigung – zu komplifiziert. Deswegen hat man das Verfahren auf den Betrug beschränkt und die Hehlerei nach § 154 StPO eingestellt.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 318 Leser -
  • Der Kalenderspruch des gekrönten Amtsanwalts

    Auf meine Initiative hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sieben Monate später bekomme ich diese Reaktion auf meine Strafanzeige: Das einzig Individuelle an diesem Textbaustein ist das Adressfeld und das Datum der Anzeige. Alles andere findet man als Kalenderblatt an der Wand der Kammer, in den man den armen Amtsanwalt gesperrt hat.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 375 Leser -
  • Rechtsschutzversicherung oder Restaurantbesuch

    Für Verkehrsteilnehmer erscheint der Abschluß einer Rechtsschutzversicherung grundsätzlich sinnvoll. Es gibt Versicherer, die den reinen Verkehrsrechtsschutz bereits für eine Jahres-Prämie anbieten, die in etwa dem Wert einer Tankfüllung entspricht. Unseren Mandanten raten wir dazu, auf die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung zu verzichten.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 172 Leser -
  • Einstellung statt Freispruch

    Ein charakterisches Beispiel aus der alltäglichen Praxis der Strafjustiz. Irgendwas passiert. Nichts Genaues weiß man nicht. Belastbare Beweise für den Hergang fehlen. Keine Zeugen, keine Aufzeichnung, kein Sonstwas. Wie in diesem Fall Eine Rollstuhlfahrerin reklamiert das Verhalten eines Busfahrers.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 352 Leser -
  • Es gibt keine dummen Fragen

    Ein Amtsgericht außerhalb Moabits hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft aus demselben Örtchen stattgegeben und einen Strafbefehl gegen meinen Mandanten erlassen. Er hatte mich bereits im Ermittlungsverfahren mit seiner Verteidigung beauftragt. Das Ziel, nämlich die Einstellung des Verfahrens, haben wir also erst einmal nicht erreicht.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 390 Leser -
  • Geheimnummer?

    Man erreicht in unserer Kanzlei eigentlich nie einen Anrufbeantworter. Im schlimmsten Fall ist es eine unserer Mitarbeiterinnen, die den Anruf entgegen nimmt und die Rückrufbitte des Anrufers an den eigentlichen Ansprechpartner weiter leitet. So wie hier: Solch eine Nachricht erreicht ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 366 Leser -
  • Die Obrigkeit im Schwarzwald

    Der Beruf des Strafverteidigers ist sicherlich ein anstrenger. Aber er hat auch echten Unterhaltungswert. Ein wunderbares Beispiel für richtig gute Unterhaltung kommt diesmal aus dem Schwarzwald. Der Mandant hat uns mit der Verteidigung gegen einen Bußgeldbescheid beauftragt, den ich bis heute nicht für möglich gehalten hätte: ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 231 Leser -
  • Tick, tack, Du Primat, Recht kommt langsam und hart!

    Wer hilft den verzweifelten deutschen Rappern, die wiederholt Opfer von unterirdischen Dienstleistungen und skrupellosen Abzockern werden? Oder uns, wenn wir bei Twitter oder Facebook gesperrt werden, weil keiner mehr den Unterschied zwischen Satire und Volksverhetzung kennt? Die Medien? Die GroKo? Toto und Harry? Es muss doch irgendjemanden in Deutschland geben, irgendetwas Höheres, Mächtigeres,.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 222 Leser -
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