kanzlei-hoenig.de - Artikel vom Juli 2016

  • Sehr geehrte Frau Anne Losensky

    Vor etwas mehr als 2 Jahren hatte ich Ihnen, Frau Anne Losensky, schon einmal einen Brief geschrieben. Damals ging es um den Prozeß um „Jonny K.“, der geplatzt war. Sie hatten am 6. Juni 2013 in der BZ über die Folgen für die Hinterbliebenen des Getöteten berichtet. Und zwar scheinheilig, unvollständig und wesentliche Informationen verschweigend.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 400 Leser -
  • Krähentheorie widerlegt!

    Das haben wir bereits in der Grundschule gelernt: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Allein: Es stimmt nicht! In einem sehr lesenswerten Artikel der Legal Tribune Online (lto) vom 25.07.2016 hackt die Krähe namens Mosbacher unter andem der Krähe namens Fischer gleich mehrere A ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 630 Leser -
  • Westpaket

    Damit uns auch in der kommenden Woche die Arbeit nicht ausgeht: Ein sorgfältig gepacktes Päckchen aus dem Westen der Republik Ein Strafbefehlsverfahren wegen Insolvenzverschleppung: Das Problem in solchen Fällen ist weniger die Geldstrafe, sondern der § 6 GmbHG. Der regelt nämlich in seinem 2. Absatz das Aus jeder Geschäftsführertätigkeit für Dauer von fünf Jahren, wenn die ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 245 Leser -
  • Stein im Brett

    Aus der Reihe „Rückmeldungen zufriedener Mandanten“: Auch wenn der Vergleich zwischen den Leistungen eines Zivilrechtlers und denen eines Strafverteidigers hinken muß, ist so eine Rückmeldung eine Art emotionaler Lottogewinn für unsere Kanzlei. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, daß es uns nicht gelungen ist, eine beachtliche Freiheitsstrafe zu verhindern.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 535 Leser -
  • Ein relativ guter Versuch

    Die Phisher und Schadsoftverbreiter werden immer besser. Bei dieser eMail habe ich etwas länger wie sonst gebraucht, um sie als gefährlichen Müll zu identifizieren: Stutzig geworden bin ich zunächst wegen der fehlenden namentlichen Anrede. Dann habe ich den ersten Fehler entdeckt: Hinter dem „Hallo“ steht ein Komma und ein Ausrufezeichen.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 510 Leser -
  • Das ungehaltene Gericht

    Dem Gericht war es nicht gelungen, dem Angeschuldigen die Anklageschrift zuzustellen. Obwohl die vollständige Anschrift bekannt war. Und obwohl der Angeschuldigte auch andere Post vom Gericht erhalten hat. Es lag also ein Zustellungsproblem vor, das das Gericht zu lösen hatte. Das Gericht (in bewußten und gewollten Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft) hat sich dann gedac ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 640 Leser -
  • Jurablogs forever.

    Besten Dank an Matthias Klattenbach, der entgegen seiner ersten Ankündigung auch weiterhin die Plattform Jurablogs.com betreiben will. Der Mensch lebt nicht nur von Luft und Liebe, auch Matthias nicht. Damit wir alle – Blogger wie Leser – uns auch weiterhin mit dieser Seite von der Arbeit ablenken lassen können, habe ich einen kleinen Teil zum Lebensunterhalt des ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 282 Leser -
  • Unterm Gericht

    In der letzten Woche hatten die Moabiter Justiz-Wachtmeister aus ihrer Raucher-Ecke in der Wilsnacker Straße den freien Blick auf die Wanne. Wir holen sie dann mal heute mal ab ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 207 Leser -
  • Post von der Postbank

    Die Postbank informiert ihre Kundschaft: Den gesamten Text gibt es hier (PDF). Kurzer Auszug: Für Fragen zur steuerlichen Ansässigkeit sollten Bankkunden fachkundige Beratung (Steuerberater, Rechtsanwalt) in Anspruch nehmen oder eine Klärung mit den zuständigen lokalen Steuerbehörden herbeiführen. Ich finde es bemerke ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 414 Leser -
  • Aktive Solidarität unter Juristen vermißt

    Es ist ja nicht nur so, daß in der Türkei die Richter (im besten Fall) vor die Gerichtstür bzw. (im schlimmen Fall) hinter eine verschlossene Zellentür gesetzt werden. Strafverfolgung von Verteidigerinnen und Verteidigern in der Türkei nimmt kein Ende Anwältinnen und Anwälte weiter in Untersuchungshaft So lautet die Überschrift des gemeinsamen Berichts der Vereinigung Berlin ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 320 Leser -
  • Aufforderung zum Geburtstagsgruß

    Diese Berliner Staatsanwaltschaft scheint für den Wettkampf im Datenschleudern zu trainieren. In einer zunächst überschaubar scheinenende Strafsache habe ich mich als Verteidiger für den Mandanten gemeldet. Er hatte Hausbesuch von ein paar Uniformierten. Gefunden wurde nichts, deswegen(?) hatten die Polizisten dann auch eine „durchsuchungsbedingte Unordnung“ in der Wohnung hinterlassen.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 605 Leser -
  • Vorsicht mit den Vorurteilen

    Die Reha-Steglitz gemeinnützige GmbH kommentiert auf ihrer Website die mutmaßliche Brandstiftung an einem ihrer Fahrzeuge. Der sarkastische Kommentar ist lesenswert. Erfrischend anders. Aber ist er auch zutreffend? Haben tatsächlich … … Revolutionärinnen und Revolutionäre zu diesem effizienten Schlag gegen die unterdrückende Klasse … … ausgeholt? Oder waren das Konterrevo ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 496 Leser -
  • Alpi fährt nicht mehr

    Die Staatsanwaltschaft Bremen hat den Erlaß eines Haftbefehls beantragt. Gegen Alpi, einen Motorradfahrer und (ehemaligen) Videoblogger. Das Amtsgericht Bremen hat den Haftbefehl erlassen. Der Motorradfahrer sitzt nun seit dem 24.06.2016 in Untersuchungshaft. Wegen Totschlags (§ 212 StGB)! Der 23 jährige Motorradfahrer soll am 17.06.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 2052 Leser -
  • eMail-Adressen der Kriminalrichter

    Neues zum Thema: Entzug des gesetzlichen Richtes. Im Fernsprechverzeichnis des Amtsgerichts Tiergarten aus dem Jahre 2009 gab es sie noch nicht: Die eMail-Adressen der Richter. Die Berliner Strafverteidiger waren froh, wenigstens die Durchwahlen nachschlagen zu können. In den mir vorliegenden Telefonbüchern aus 2013 und 2014 waren sie aber (endlich) drin: Nachdem ich heute ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 240 Leser -
  • Faszinierende Mitteilung der Anklageschrift

    Bloggende Rechtsanwälte kennen diese Norm sehr genau: § 353d StPO. Diese Norm verbietet unter anderem, aus einer Anklageschrift wörtlich zu zitieren, bevor sie nicht in öffentlicher Hauptverhandlung verlesen wurde. Dazu gibt es nun ein ganz interessantes Problem, dass an mich herangetragen wurde. Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Wilhelm Brause, Gottfried Gluffke, Bu ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 613 Leser -
  • Kurze kostenlose Auskunft

    Diese „Mal-eben-eine-kurze-Frage“-eMails kennt wohl jeder Anwalt. Man kann sie ignorieren, dem Absender eine Rückfrage hinsichtlich der Kosten für die Antwort stellen oder gleich eine Kostenvorschußnote schreiben. Aber was macht der Strafverteidiger, der um eine *KOSTENLOSE* Antwort gebeten wird? Sowas hier, zum Beispiel: Am 19.07.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 759 Leser -
  • Mißverständnis bei der notwendigen Verteidigung

    Uns erreichen häufig Fragen wie diese: Die Polizei wirft mir vor, meine Nachbarn beleidigt und geschlagen zu haben. Ich brauche dringend einen Pflichtverteidiger. Wir wissen dann, daß der potentielle Mandant nicht weiß, welche Funktion ein Pflichtverteidiger hat. Und was eine notwendige Verteidigun ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 525 Leser -
  • Ein Mordaufruf und der Staatsanwalt Uhlemann

    Ist es zulässig, von der Entscheidung, ein Strafverfahren nicht einzuleiten bzw. einzustellen, Rückschlüsse auf die Geisteshaltung eines Staatsanwalts zu ziehen? Ich meine: Ja. In der taz vom 22.07.2016 berichtet Inlandskorrespondent Michael Bartsch über eine Entscheidung des Dresdener Staatsanwalts Tobias Uhlemann. Es ging einmal mehr um einen Facebook-Aufruf der Kategorie „Hate Speech“.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 684 Leser -
  • Die Zeugen der Anklage

    Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mandanten vor, eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten gebracht zu haben (§ 263 III 2 StGB). In der Summe sollen über 25.500 Personen geschädigt worden sein, fein säuberlich auf 689 Seiten in der Anklageschrift gelistet. Das sind ja nun alles Zeugen, die eigentlich gehört werden müssen.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 492 Leser -

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