kanzlei-hoenig.de - Artikel vom Juni 2012

  • Und wer denkt an die Täter?!

    Ich finde, die Schubser werden hier völlig falsch dargestellt. Erst werden sie von den vermeintlichen Vertrags-„Partnern“ ganz deutlich erkennbar böswillig über’n Tisch gezogen. Dann sollen sie sich noch nicht einmal richtig wehren dürfen und am Ende auch n ...

    kanzlei-hoenig.de- 262 Leser -
  • Verteidiger im Gerichtssaal verhaftet

    Vor dem Landgericht Münster kam es am Dienstag zum Supergau eines jeden Verteidigers - zu Saalverhaftung. Aber diesmal wurde nicht (nur) der Angeklagte in Handschellen in den Orkus verbracht, sondern sein Verteidiger. Wie die Ahlener Zeitung gestern berichtete, soll der Verteidiger ...

    kanzlei-hoenig.de- 313 Leser -
  • Schufa kündigt Facebook-Account

    Nach massiven Protesten an Plänen, Informationen aus sozialen Netzwerken wie Facebook zur Berechnung der Kreditwürdigkeit zu nutzen, ist das Projekt gestoppt worden. Das Hasso-Plattner-Institut kündigte den um ...

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  • Vernehmungs - was?

    Der Rocker kommt zurück ins Leben. Aber: Noch immer ist der 47-Jährige nicht vernehmungsfähig. berichtet Alexander Fröhlich im Tagessp ...

    kanzlei-hoenig.de- 107 Leser -
  • Qualitäts-Journalismus - Nachhilfe

    Ich habe mich daran gewöhnt, daß über Strafverfahren Berichte geschrieben werden von Journalisten, die keine Ahnung haben, von dem, über das sie schreiben. Nun kann ich nicht fordern, daß ein Journalist neben seiner eigentlichen Ausbildung auch noch ein Jura-Studium abschließt. Ich erwarte aber, daß zumindest so genannte Gerichts-Reporter sauber recherchieren - nicht nur den Sa ...

    kanzlei-hoenig.dein Medienrecht- 145 Leser -
  • Der Hase und der Wasserfall

    Mein Mandant, nennen wir ihn Bulli Bullmann, sitzt seit geraumer Zeit im Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV). Es war eine ziemlich unappetitliche Sache mit einem abgebrochenen Flaschenhals, den er in der Hand hatte. Dem Bullmann gegenüber stand ein armer Mensch, Gottfried Gluffke, der ihn provozierte. Gluffke hatte auch einen ziemlich dicken Bauch.

    kanzlei-hoenig.dein Arbeitsrecht- 58 Leser -
  • Schall und Rauch

    Ich habe gestern eine sehr nette Fachpsychologin für Rechtspsychologie kennen gelernt. Frau Dr. Evelin Werner hat sich auf die An ...

    kanzlei-hoenig.de- 105 Leser -
  • Durchsuchter Halbtoter

    Bekannt ist, daß Wohnungen von Beschuldigten relativ locker durchsuchbar sind. Eine schlichte „Vermutung“ reicht für den Erlaß eines Durchsuchungsbeschlusses nach § 102 StPO. Etwas höher hängt die Latte bei der Durchsuchung der Wohnungen von Zeugen; das ist in § 103 StPO geregelt. Die Hürde sind „Tatsachen, aus denen zu schließen ist, daß die Spur sich in den zu durchsuchenden Räumen befindet“.

    kanzlei-hoenig.de- 226 Leser -
  • Verfassungsrechts-Quickie

    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, mit dem Dozenten Meinhard Starostik allein im Ellington Hotel zu sitzen. Der Große Vorsitzende der Vereinigung Berliner Strafverteidiger, Peter Zuriel, hatte zur Fortbildung geladen - an dem Tag, an dem Deutschland die Holländer besiegen sollte. Die Veranstaltung begann pünktlich (d.h. auf die Sekunde genau!) und endete 90 Minuten später.

    kanzlei-hoenig.de- 209 Leser -
  • Staatsanwaltschaftliche Exekution und Machtdemonstration

    In den vergangenen Wochen machte eine Entscheidung des BGH vom 31. Mai 2012 – 2 StR 610/11 - die Runde in den juristischen Blogs. Ich habe dazu eine Randerscheinung - über den Haftrichter auf Probe - beschrieben, nachdem schon Rechtsanwalt Andreas Jede auf das Problem der Kompetenzen eines Proberichters aufmerksam machte.

    kanzlei-hoenig.de- 146 Leser -
  • Rockerdezernat: Erstmal Urlaub

    Derzeit wird in den Medien darüber gerätselt, aus welchen Gründen die Hells Angels nicht schon früher verboten wurden. Schließlich habe die Verbotsverfügung bereits längere Zeit unterschriftsreif in der Behördenschublade gelegen: Alles war fertig, wir aber mussten weiter jedes Wochenende raus zu den Rockern und böse gucken, die haben uns überhaupt nicht mehr ernst genommen.

    kanzlei-hoenig.de- 51 Leser -
  • Kein Foto vor’m Tor

    Der Gremium MC hatte sich das Brandenburger Tor als Hintergrund für ein Familienfoto ausgesucht. Offenbar reagiert aber das Tor gegen die Kutten der Rocker allergisch. Deswegen muß das gute Stück vor ihnen geschützt werden. Von der Polizei. Die jedenfalls stellte die Jungs am Samstag vor die Alternative: Entweder mitohne Kutte oder eben nicht.

    kanzlei-hoenig.de- 284 Leser -
  • Fragen an Strafverteidiger zur Kronzeugenregelung

    Prof. Dr. Heribert Ostendorf von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel betreut eine Dissertation, die auf die Unterstützung von Strafverteidigern angewiesen ist. Thema ist also die „Verräter-Regelung“, oder höflich formuliert: Die Aufklärungs- und Präventionshilfe gemäß § 46 b StGB - Dogmatische Probleme und Rechtspraxis Im Rahmen der diesbezüglichen Untersuchung wurd ...

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  • Aufreger der Woche: Schufa

    Ich weiß gar nicht, aus welchem Grund sich die Leute so dermaßen aufregen. Der Kollege Rechtsanwalt Sebastian Dosch spricht KlarkLAWtext: Viele Menschen haben mit Mahnschreiben und Zahlungsaufforderungen keine großen Probleme - doch wenn das Wort darin auftaucht, werden Ohren gespitzt, Augen zusammengekniffen und Kulis gezückt: Schufa.

    kanzlei-hoenig.de- 114 Leser -
  • Neuköllner U-Bahn-Hund

    Heute mal wieder was für unsere Tierfreunde: Ein herrenloser Hund mitohne Halsband legte gestern die U-Bahnline 7 lahm. In den dunklen Schächten unter der Gropiusstadt hielt er eine U-Bahn an, um sich unter einem der Waggons zur Nachtruhe zu bet ...

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  • Handlungsfähiger Hells Angel

    Vor dem Landgericht Tübingen wird zur Zeit ein Prozeß gegen einen Hells Angel geführt. Dem Rocker wird ein versuchter Totschlag (§ 212 StGB) vorgeworfen, weil er mit vier anderen Fußballfans einen Fan der Gegenseite ziemlich übel zugerichtet haben soll. Aus nicht weiter mitgeteilten Gründen hatte der Angel aber ein gesundheitliches Problem, das ihn - seiner Ansicht nach - dara ...

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  • Sparen durch konsequente Abschiebung

    Eine neue Studie der Universität Rostock weist nach, dass die Bundesrepublik Deutschland durch eine konsequente Abschiebepolitik rund 100 Milliarden Euro jährlich einsparen könnte. ...

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  • Macht man es richtig, schon ist es falsch

    Der von der Polizei am 13. Juni 2012 unterstützte Rausschmiss der Nazis aus dem sächsischen Landtag, weil die braunen Abgeordneten sich szenetypisch kleideten, löst zwiespältige Gefühle aus. Die Würde des Parlaments verträgt es nicht es, wenn Dumpfbacken mit Naziklamotten provozieren wollen. Also: Weg mit dem Pack! Anderseits hat Udo Vetter natürlich Recht, wenn er daran erin ...

    kanzlei-hoenig.de- 96 Leser -
  • Fußball, Rassismus und Kollegen

    Das hier sind Dumpfbacken: Zu Recht bezeichnet der Düsseldorfer Kollege Rüdiger Spormann diese Kommentare als „menschenverachtend“. Anders als er meine ich aber, das gehört veröffentlicht, damit deutlich wird, was unter Fußballfans möglich ist. Das hier ist der Facebook-Beitrag eines Kollegen: Und hier noch einer: Sch ...

    kanzlei-hoenig.de- 183 Leser -
  • Fortgebildeter Strafverteidiger

    Gegenüber der Rechtsanwaltskammer muß ich regelmäßig nachweisen, daß ich gebildet bin. Also: Fortgebildet. Das hängt mit dem Titel zusammen, den ich führen darf: Den Fachanwaltstitel. Fachanwalt für Strafrecht darf sich eben nicht jeder Strafverteidiger nennen. Mindestens 10 Stunden im Jahr muß sich ein solcher Fachanwalt auf eine Seminarbank setzen, um sich aktuelles Wissen ...

    kanzlei-hoenig.dein Strafrecht- 75 Leser -
  • Gerichts-Erpressung zur Entfernung

    Die Nebenklägerin sollte als Zeugin vor dem Schwurgericht aussagen. Der Angeklagte war mal ihr Ehemann. Aber spätestens, seitdem er seine Exfrau mit einem Küchenmesser „behandelt“ hatte, wollte sie ihn nicht mehr sehen. Auch und erst Recht nicht im Gericht. Als Zeugenbeistand habe ich zunächst gebeten, dann beantragt, den Angeklagten während der Vernehmung meiner Mandantin aus ...

    kanzlei-hoenig.de- 68 Leser -
  • Dotcom: Eine Anreihung peinlicher Fehler und fragwürdiger Vorwürfe

    In dem Ermittlungsverfahren gegen Kim Schmitz, aka Kim Dotcom, scheint der Wurm eine Große Anakonda drin zu sein: Fehlende vorgeschriebene Zustellung der Beschuldigung/Strafanzeige. Beschlagnahme des Vermögens fehlerhaft. Durchsuchungsbeschluss für das Haus in Coatesville illegal. Über den weiteren Unfug der amerikanischen Justiz berichtet - mit weiterführenden Links - und eini ...

    kanzlei-hoenig.de- 212 Leser -
  • Faul, frech und was sonst?

    Faulheit ist, wenn ein Rechtsanwalt Texte (nicht nur einen, sondern gleich dreie) kopiert, die ein anderer Strafverteidiger geschrieben haben. Das spart Energie und Zeit. Frechheit ist, wenn derselbe Rechtsanwalt die Kopien anschließend unverändert auf seiner Website als eigene „verkauft“. Das Urhebergesetz ist auch faulen Juristen bestens bekannt.

    kanzlei-hoenig.de- 338 Leser -
  • Neues aus dem Spam-Filter: SHENKUNG

    Der Herr JEAN BOURDON hat mir geschrieben: Sehr teuer, 73 Jahre alt und bin ich gegenwärtig krank hat mir métastatique Krebs gerade festgestellt das in der terminalen Phase ist und das meine Tage, war Kontos wegen meines Gesundheitszustandes würdige mein Alter und mein gegenwärtiger Gesundheitszustand ich herab und gesehen, wünscht, meine Güter zu schenken.

    kanzlei-hoenig.de- 63 Leser -
  • Genervter Anwalt?

    Fortbildung für den Rechtsanwalt, der es an den Nerven hat: Stress- und Burnout-Prophylaxe für Rechtanwältinnen und Rechtsanwälte Inhalte: [...] Der Weg ...

    kanzlei-hoenig.de- 205 Leser -
  • Bekloppte Anwaltssuche

    Der Plan eines Arbeitgebers, eine neue Stelle zu schaffen und damit z.B. einem Berufsanfänger ein Sprungbrett zu bieten, könnte im Einzelfall in den finanziellen Ruin führen. Wenn ich mir den Bericht des Kollegen Wolf Reuter, seines Zeichens Fachanwalt für Arbeitsrecht, ansehe, frage ich mich, wie eine Rechtsanwaltskanzlei sich einen Nachwuchsanwalt suchen darf.

    kanzlei-hoenig.dein Arbeitsrecht- 195 Leser -
  • Absolute Beginners

    Die Entscheidung des BGH vom 31. Mai 2012 – 2 StR 610/11 - hat ja schon etwas Spektakuläres: Da schließt ein Richter auf Probe einen Angeklagten in eine Arrestzelle, um ihn weichzukochen. Geht ja nun gar nicht ... und da hilft dem Anfängerrichter auch keine welpenschützende Krähentheorie mehr. Der Beck-Blog-Experte Prof. Dr.

    kanzlei-hoenig.de- 156 Leser -
  • Ein netter Herr

    Aus einer SMS, die mir eine Mitarbeiterin, die hier ausgeholfen hat, gestern aufs Handy schickte: ... ein netter Herr von der Justiz i. S. BRAUSE bittet um RR unter: 9014 XXXX. Meinte, Du hast versucht ihn gestern zu erreichen. Der nette Herr ist ein Staatsanwalt, de ...

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  • Ratgeber zum Thema „Datenschutz im Netz“

    In der vergangenen Woche - also nicht vor etwa fünf Jahren - erreichte mich die Frage einer ziemlich resoluten Person. Ich bin als freie Journalistin tätig und benötige Ihre Hilfe für einen . [... ellenlanger Text ... ] Ich bitte Sie um einen kurzen Rückruf. Bis wann können sie meine Anfrage bearbeiten? Mit freundlichen Grüßen, Selbstverständlich sitzen Rechtsanwälte ...

    kanzlei-hoenig.dein Medienrecht- 64 Leser -
  • Nicht akzeptables Vollmachtstheater

    Ich verteidige einen Spanier, der seinen Wohnitz in Frankreich hat. Meine ordnungsgemäße Bevollmächtigung steht außer Streit. Der zuständige Staatsanwalt, der nun die Anklage schreiben wird, droht mir bzw. meinem Mandanten mehr oder minder unverholen mit dem Antrag auf Erlaß eines Haftbefehls. Die Anklage muß „zugestellt“ werden und wenn ich die Vollmachtsurkunde nicht zur Akt ...

    kanzlei-hoenig.de- 171 Leser -
  • Effektive Drogenpolitik

    Ich habe viel gelernt, auf der Fortbildungsveranstaltung am Samstag. Auch von der Polizei, die vertreten war durch Herrn Polizeipräsident Horst Wawrzynski aus Leipzig. Herr Wawrzynski präsentierte mit selbstbewußtem Stolz seine nahezu Heroin-freie Stadt Leipzig. Durch drei größere Aktionen habe die Leipziger Polizei den Markt, was den Handel mit Heroin angeht, weitestgehend trocken gelegt.

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  • Der Herr Wulff - nicht strafbar

    Der Zentralrat der Juden hatte den Herrn Wulff mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung war die Zahlung eines Preisgeldes in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Seinerzeit war der Herr Wulff noch Bundespräsident. Irgendwie soll diese Prämie dann auf das Privatkonto gelangt sein (Huch!). Das blieb den Finanzermittlern der Staatsanwaltschaft dann doch nicht verborgen.

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    Vorher zum gleichen Thema:
  • Unser Zeithonorar und die Aufwandserfassung

    Nicht nur für die Schweizer ist Geld eine ernste Angelegenheit. Für einen Strafverteidiger ist es zudem noch eine unangenehme. Denn die Mandanten kommen zu ihm, weil sie ein Problem haben. Dieses Problem wird nicht kleiner dadurch, daß sie für die Problemlösung Geld zahlen sollen. Wir versuchen irgendwie ein Mittelmaß zu finden, mit dem beide Seiten klarkommen können.

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Weiterere Autoren: , Tobias Glienke
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