• Das Internet gehört zur Lebensgrundlage

    Bundesgerichtshof: Internet gehört zur Lebenshaltung. Der BGH entschied am 24.1.2013 – III ZR 98/12 (Pressemitt. Nr. 14/2013 http://juris.bundesgerichtshof.de; s.a.heise online http://heise.de/-1790928), dass das Internet auch im privaten Bereich für die eigenwirtschaftliche Lebenshaltung von zentraler Bedeutung ist. Ein Ausfall kann sich im Alltag signifikant bemerkbar machen.

    IT- und Internet-Recht- 22 Leser -
  • Sicherheitslücke im Programmiersystem Java – wer haftet ?

    Am 10.1.2013 wurde in Medien (etwa in heise Security) eine kritische Sicherheitslücke in der aktuellen Java-Version gemeldet, die es erlaubte, beliebige Schadsoftware in das Java-System einzuschleusen (www.heise.de/security/meldung/Gefaehrliche-Luecke-in-aktueller-Java-Version-1780850.html). Riskant war diese vom Anbieter nicht entdeckte Sicherheitslücke (“Zero-Day-Exploit”), d ...

    IT- und Internet-Recht- 40 Leser -
  • Kein Datenschutz bei Deep Packet Inspection ?

    Im Internet übertragene Datenpakete können auf unterschiedliche Weise überprüft werden. Einerseits ist die formale Kontrolle möglich, ob die Pakete dem Übermittlungsprotokoll entsprechen. Auch sind etwa Angriffe und Viren oder Spam erkennbar. Andererseits können aber wesentlich mehr Daten gewonnen werden, die den Dateiinhalt betreffen und sogar erlauben, einzelne Absender zu identifizieren.

    IT- und Internet-Recht- 107 Leser -
  • Weitergabeverbote in Software-Lizenzverträgen sind unwirksam

    Die Entscheidung des EuGH vom 3.7.2012 zur Zulässigkeit der Weiterveräußerung online erworbener Software hat für das Software-Vertragsrecht und insbesondere formularvertragliche Nutzungsbedingungen grundlegende Bedeutung: Das Gericht sieht Vertragsklauseln als unwirksam an, mit denen im Nutzungsvertrag ein Abtretungsverbot bzw.

    IT- und Internet-Recht- 102 Leser -
  • Update zu: Elternhaftung im Internet

    Im Eintrag vom 20.11.2012 wurde auf ein neues BGH-Urteil zu Pflichten der Eltern zur Kontrolle der Internetnutzung durch ihre Kinder hingewiesen Nunmehr wurde im Internet ein Mustervertrag zugänglich gemacht, den Eltern mit ihren Kindern schließen sollen (www.heise.de/tp/artikel/38/38078/1.html ). Eltern können mit einem solchen Dokument sicherlich leichter den Beweis führen, d ...

    IT- und Internet-Recht- 125 Leser -
  • Neue IT-Risiken: Evasion-Techniken verbergen Angriffe.

    Praktiker sprechen bereits von “Tarnkappenbombern” im Internet. Ausweich-Techniken unterlaufen bisherige Intrusion Prevention Systeme. Hierfür werden Datenpakete in ihrer Größe oder Datensegmente verändert. Hierdurch können sie schlechter zu Prüfzwecken zusammengesetzt werden. Teile des Schadcodes werden in verschiedenen Paketen in etwas größeren Zeitabständen verschickt und kö ...

    IT- und Internet-Recht- 105 Leser -
  • Elternhaftung für minderjährige Kinder: belehren oder kontrollieren ?

    Eltern müssen das Online-Nutzungsverhalten ihrer minderjährigen Kinder nicht generell kontrollieren. Es genügt, wenn sie die Kinder über das Verbot belehren, rechtswidrige Angebote zu nutzen (z.B. rechtswidrige Filesharing-Systeme). Kontrollpflichten können aber dann entstehen, wenn die Eltern Anhaltspunkte für eine rechtsverletzende Nutzung des Internet-Anschlusses haben. BGH, Urt.v.15.11.

    IT- und Internet-Rechtin Abmahnung- 101 Leser -
  • Stromausfall durch Software-Altlast

    Der Stromausfall in München am 15.11.2012 hat weite Teile des Stadtgebiets lahmgelegt. Die Wahrscheinlichkeit solcher Stromausfälle wächst. Dies kann zum Teil auf zunehmende Fehleranfälligkeit der Steuerungscomputer und -programme zurückzuführen sein. Die Softwaresysteme werden immer komplexer und für Entwickler immer schwerer durchschaubar, wenn diese nicht mehr über das erfor ...

    IT- und Internet-Recht- 32 Leser -
  • Risiko Smartphones

    Smartphones können Ziel unterschiedlicher Angriffe sein. Wenn die Mitarbeiter ihre Smartphones in den Betrieb mitbringen, können über diese privaten Smartphones auch die betrieblichen IT-Systeme angegriffen werden. Ein Angriff auf Smartphones ist etwa derart möglich: Das Smartphone fragt regelmäßig automatisch bestimmte WLANs ab, in die der Nutzer sich üblicherweise einloggt.

    IT- und Internet-Recht- 58 Leser -
  • Das Internet vergisst doch.

    Informationen können auch im Internet verloren gehen. Der Spiegel (Konrad Lischka, Das Netz vergisst schnell, 22.9.2012, http://www.spiegel.de/netzwelt/web/web-archiv-studie-zur-haltbarkeit-von-online-quellen-a-856936.html ) berichtet über eine Studie der US-Informatiker Hany M. Salah Eldeen und Michael L.

    IT- und Internet-Recht- 43 Leser -
  • Unternehmen müssen über Angriffe auf ihre IT-Systeme informieren

    Unternehmen beachten oft nicht, dass ihre Haftung bei Datenpannen wesentlich größer ist als angenommen. Meist wird nur an Fälle gedacht, in denen personenbezogene Daten versehentlich (oder durch einen Mitarbeiter absichtlich) unberechtigten Dritten zugänglich gemacht oder übermittelt werden. Für die Datenverarbeitung verantwortliche Stellen müssen aber nicht nur in diesen Fälle ...

    IT- und Internet-Recht- 30 Leser -
  • Auch Nutzer von Social Media müssen Datenschutzregeln einhalten

    Nutzer von Social Media ist nicht immer klar, dass auch sie und nicht nur die Betreiber der Social Media Datenschutzrecht unterliegen. Wer Freundeslisten in Facebook anlegt, Verarbeitet hierbei Daten dieser Personen und kann deren Persönlichkeitsrechte verletzen. Dem kann nicht entgegengehalten werden, dass diese DV doch privaten Charakter habe.

    IT- und Internet-Recht- 28 Leser -
  • GPS-Ortung und -Überwachung von Arbeitnehmern

    Durch GPS-gestützte Geräte am Fahrzeug kann jederzeit der Standort des Kfz festgestellt werden, aber oft auch das Verhalten und die Leistungserfüllung durch den Beschäftigten, der das Fahrzeug bewegt. Lückenlos erfassen lassen sich Uhrzeit, die Position und aktuelle Geschwindigkeit des Kfz, ebenso, ob der Motor im Stand läuft oder ein Tempolimit überschritten wird.

    IT- und Internet-Recht- 61 Leser -
  • Achtung: Arbeitgeber liest bei Facebook mit !

    Eintragungen in Facebook können zu Kündigungen von Arbeitsverträgen führen. Zwei Beispiele: In seinem Facebook-Account hatte sich ein Auszubildender beleidigend über seinen Arbeitgeber geäußert. Das Arbeitsgericht Bochum (Urt.v. 29.3.2012 – 3 Ca 1283/11, ZD 7/2012, 343) stellte fest, der Azubi müsse damit rechnen, dass der ausbildende Arbeitgeber Kenntnis von solchen Eintragungen erlangt.

    IT- und Internet-Recht- 59 Leser -

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