• Journalistin im Ausland erhebt Beweis in den USA

      Beweisvernehmung durch Partei in den USA für Auslandsprozess CK • Washington. Eine Amerikanerin fühlt sich von einer ausländischen Jour­na­listin verleumdet und verklagt sie in Hongkong. Die Journalistin muss nur die Wahrheit ihrer Charakterisierung der Klägerin als vulgär beweisen. Dazu be­an­tragt sie in den USA die Vernehmung deren Ex-Fahrers im Fall In re App­li­cation of K ...

      German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 152 Leser -
    • Exklusivvertriebsvertrag aus Gewohnheitsrecht?

      CK • Washington. In den USA werden Vertriebsfirmen wenig geschützt, doch gibt es Ausnahmen wie das Gesetz 75 in Puerto Rico. Dort behauptete ein Händ­ler trotz fehlenden Allein­vertriebs­vertrages einen Exklusivi­tätsschutz, weil der Hersteller seine Produkte auf der Insel fast nur über ihn vertrieb und bei Hin­wei­sen auf Graumarkt­verkäufe durch Firmen vom US-Festland verspr ...

    • Android-Nutzer ohne Videodatenschutz

      Mit der Geräte­nummer eines Android-Gerätes leitete ein Video-App-Anbie­ter Video­daten eines ihn verkla­genden Kunden an den Aus­wertungs­dienst Bango, der die Android-ID mit an­deren Daten ver­binden und ein Personen­profil erstellen kann. Der Kunde klagte nach dem Video Privacy Protection Act, der einen Schadens­ersatz von $2.500 für Video­daten­schutz­verlet­zungen ver­spricht. Am 9.

      German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 148 Leser -
  • Bewegung im Urheberrecht: Das Vertriebsrecht

    CK • Washington. Der Führer einer Bürgerrechtsbewegung gab ein Gemälde in Auftrag, und der Künstler fertigte auch Litigraphien an. In Jesus Ali v. Final Call Inc. verklagte er den Förderverein der Bewegung, der die Lithographien verkaufte, wegen Urheberrechtsverstoßes. Der Verein machte eine implizierte Vertriebslizenz und andere Einreden geltend. Am 10.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 27 Leser -
  • Fast wertlose no!no!-Garantie: 15-Tagesfrist

    CK • Washington. Garantie und Gewährleistung sind in den USA meist kurz und nutzlos, aber täuschend dürfen sie nicht gewährt werden. Kein Wunder, dass der Hersteller von no!no!-Haarprodukten verklagt wurde, obwohl sich die enttäuschte Klägerin beim Bundesverbraucherschutzamt FTC in Washington, DC, hätte melden können. Doch da erhält sie keinen Schadensersatz.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 31 Leser -
  • Bestechung: Dschungelkinder-Urteil nicht anerkannt

    CK • Washington. Ein Urteil aus dem Ausland findet oft auch in den USA An­er­kennung und gelangt zur Vollstreckung, aber beim Dschungelkinder-Urteil aus Ekuador dreht das US-Gericht den Spieß um. Erstens wird seine Anerken­nung verboten, zweitens müssen weltweit alle Vollstreckungs­er­geb­nis­se in eine Treu­hand, Trust, eingebracht werden. In New York City entschied am 8.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 38 Leser -
  • Datenpakt: Erlogene Zertifizierung geahndet

    CK • Washington. Der internationale Datenaustausch steht unter dem Vor­behalt seines Schutzes nach verschiedenen Abkommen. In Very Incognito Technologies, Inc., Doing Business as Vipvape, Az. C-4580, verfolgte die Fe­deral Trade Commission eine unwahr behauptete Zertifizierung eines Un­ter­nehmens nach dem US-Asien-System der Cross Border Privacy Rules. Am 5.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 71 Leser -
  • Deutsche Filmmacher erstreiten Stasi-Akten vom CIA

    CK • Washington. In Looks Filmproduktionen GmbH v. Central Intelligence Agency stritten bis zum 5. August 2016 deutsche Filmmacher und der US-Ge­heim­dienst um Akten über den Stasi-Minister Erich Mielke vor dem Bun­des­ge­richt der Hauptstadt Washington, DC. Während jedermann Ge­richts­akten ein­sehen kann, gelten besondere Regeln für Akten der Ministe­ri­en und son­sti­gen Bundesbehörden.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 76 Leser -
  • Pfändung von Staats-Domainnamen, ccTLDs, wie .ir

    CK • Washington. Country code top level domains wie .ir oder .sy werden von ICANN Staaten zugordnet. Dürfen Gläubiger von Staaten diese ccTLDs pfänden? Das Revisionsurteil in Weinstein v. Iran prüfte diese Frage mit Aspekten der Staatsimmunität nach dem Foreign Sovereign Immunities Act, FSIA, als die Kläger Geldurteile gegen mehrere Staaten erstritten hatten und diese nun in d ...

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 25 Leser -
  • Fisch-App-Hersteller vom Haken gelassen

    CK • Washington. Die Zuständigkeit amerikanischer Gerichte ist nicht unbe­grenzt. In Tomelleri v. MEDL Mobile versuchte ein Fischillustrator über das Long-Arm Statute einen forumsfremden Fisch-App-Anbieter wegen Ur­he­ber­rechts­verletzung in ein Bundesgericht zu ziehen. Im 3. August 2016 wandt sich dieser von der prozessualen Angel.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 28 Leser -
  • Kein Grundrecht auf Intimverhalten und -gerät

    CK • Washington. Eine Stadtverordnung verbot Organstimulatoren, doch Kranke und Künstler verteidigten die Geräte als Elemente des verfassungs­ge­schütz­ten Intimbereichs. Die Rechtsstaats- und Kunstfreiheitsgarantien der Bundesverfassung helfen ihnen nach dem Revisionsbeschluss in Flanigan's Enterprises Inc. v. City of Sandy Springs vom 2. August 2016 nicht.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 31 Leser -
  • Ausnahme: Sieger gewinnt auch Kostenerstattung

    CK • Washington. Nach der American Rule zahlt jede Prozesspartei die ei­ge­nen Kosten. Eine allgemeine Kostenerstattungspflicht für die obsiegende Par­tei gibt es nicht. Jedoch gelten Ausnahmen, die am 29. Juli 2016 das Bundesge­richt der Hauptstadt in Campbell v. District of Columbia ausführlich dem Grun­de, der Kostenart und der Höhe nach erörtert. Es spricht der Klägerin $314.

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 84 Leser -
  • PLZ im Datenschutz und Diskriminierungsrecht

    CK • Washington. Darf ein Händler von Kunden die Postleitzahl verlangen, oder wirkt das Verlangen daten- und verbraucherschutzwidrig dis­krimi­nie­rend? Zwei Klägerinnen sollten bei einem kredit­kartenfinanzierten Einkauf ihre PLZ nennen. Sie glaubten, die Information sei für die Zahlung er­for­der­lich, aber ent­deckten, dass der Daten- und Verbraucherschutz das Einfordern vo ...

    German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch- 59 Leser -
  • Grenzen der Verleumdung im Erotikwesen: SLAPP

    CK • Washington. Die Web-Darstellung einer gebetteten Frau aus dem ge­werb­lichen Erotik­wesen, hinter der ihr Name gezeigt wird, wäh­rend unter dem Bild der Ausdruck eines Schocks über die HIV-Er­krankung einer Künst­le­rin aus ih­rem Gewerbe folgt, ist im Rah­men der Gren­zen einer Verleum­dung für einen Scha­dens­ersatz­anspruch ge­eignet, erklärt der Revisions­beschluss in Leah Manzari v.

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