Fachanwalt Arbeitsrecht - Artikel vom August 2012

  • Zugespitzte Äußerungen während eines Arbeitskampfes im Einzelfall zulässig

    Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens entschieden, dass im Einzelfall während eines Arbeitskampfes auch zugespitzte Äußerungen zulässig sein können. Die Verfügungsklägerin, ein Unternehmen der Ernährungsindustrie (im Folgenden Arbeitgeberin), wird von der GewerkschaftNahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bestreikt. Am 13.07.

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  • Auf Facebook zum Betrieb Drecksladen?

    Am 15.08.12 wird vor dem Landesarbeitsgericht Hamm der Fall zweier Pflegekräfte verhandelt, die während der Probezeit entlassen worden sindFacebook, nachdem sie sich arbeitsunfähig gemeldet hatten. Nach Ausspruch der Kündigung fand auf Facebook ein Dialog zwischen den beiden Pflegekräften statt. Hierbei wurde unter anderem folgendes geschrieben: "Quizfrage: was passiert beim (...

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  • Entschädigung bei Benachteiligung aufgrund des Alters

    Enthält eine Stellenausschreibung den Hinweis, dass Mitarbeiter eines bestimmten Alters gesucht werden, so kann dies ein Indiz für eine Diskriminierung wegen des Alters sein. Der daraufhin nicht eingestellte Bewerber hat in solchen Fällen grundsätzlich einen Anspruch auf Zahlung einer Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gegenüber dem Arbeitgeber.

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  • Wählbarkeit von Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes in Privatbetrieben

    Die Arbeitgeberin erbringt Dienstleistungen für ein in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts geführtes Universitätsklinikum und beschäftigt aufgrund eines Gestellungsvertrags auch knapp 300 beim Universitätsklinikum angestellte Arbeitnehmer. Bei der Betriebsratswahl hielt der Wahlvorstand hielt diese Arbeitnehmer nicht für den Betriebsrat wählbar und wies einen Wa ...

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  • Kündigung unwirksam wegen englischer Berufsbezeichnung

    Das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern hatte kürzlich über die Wirksamkeit einer Kündigung zu entscheiden. Der Arbeitnehmer wendete unter anderem ein, dass der als "Contact Center Manager" bezeichnete Vorgesetzte nicht zur Entlassung von Mitarbeitern befugt wäre. Der Arbeitnehmer hatte die Kündigung denn auch gelich nach deren Erhalt mangels Vorlage einer Vollmachtsurkunde zurückgewiesen.

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