Thorsten Blaufelder

  • Fristlose Kündigung nach verdeckter Videoüberwachung

    Filmaufnahmen aus einer verdeckten Videoüberwachung in einem Unternehmen sind auch ohne Zustimmung des Betriebsrats als Beweismittel verwertbar. Dies ist grundsätzlich dann der Fall, wenn die Beschäftigten in dem zu überwachenden Bereich des Betriebes dem zugestimmt haben und ein Anfangsverdacht für eine Straftat wie beispielsweise Diebstahl vorliegt, entschied das Bundesarbeit ...

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 200 Leser -
  • Laut dem BAG sind Rotkreuzschwestern Arbeitnehmerinnen

    Mrz 15 Laut dem BAG sind Rotkreuzschwestern Arbeitnehmerinnen Da die Rotkreuzschwestern in eigetragenen Vereinen organisiert sind, hat das BAG ihre Arbeitnehmerstellung bisher verneint. Laut der Entscheidung des BAG müssten Schwestern nun bei entgeltlichem Einsatz in Krankenhäusern, die von Dritten betrieben werden, einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag haben (BAG, 21.02.2017 – 1 ABR 62/12).

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 74 Leser -
  • Lachen im Gerichtssaal kann schon mal 150 EUR kosten

    Lachen und Zurufe im Gerichtssaal sind während einer Verhandlung nicht unbedingt lustig und können teuer werden. In einem am Donnerstag, 02.03.2017, bekanntgegebenen Beschluss bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg ein Ordnungsgeld in Höhe von 150,00 € gegen eine Zeugin, die eine Verhandlung im Amtsgericht mit Lachen und Zurufen störte (AZ: 1 Ws 50/17).

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 582 Leser -
  • Die Rot-Kreuz-Schwester als „Leiharbeitnehmerin“

    Das Deutsche Rote Kreuz kann Mitglieder seiner Schwesternschaften nicht dauerhaft an andere Krankenhäuser verleihen. Im Verleih gelten die Rot-Kreuz-Schwestern als Arbeitnehmerinnen, für die nach derzeitigem Recht nur eine vorübergehende Überlassung zulässig ist, entschied am Dienstag, 21.02.2017, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 1 ABR 62/12).

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 67 Leser -
  • Geheim heißt auch wirklich geheim

    Einfach den Wahlzettel für eine Betriebsratswahl offen auf einen Tisch legen und sein Kreuz machen geht nicht. Denn erfüllt eine Betriebsratswahl nicht die Anforderungen an eine geheime Wahl, ist sie unwirksam und muss grundsätzlich wiederholt werden, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf in einem kürzlich veröffentlichten Beschluss vom 13.12.2016 (AZ: 9 TaBV 85/16).

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 227 Leser -
  • Selbständige Kameraleute und die Kunst des „fachkundigen Blicks“

    Für die Herstellung professioneller Filme und Videos sind Kameraleute trotz aller neuen Technik immer noch auf ihren „fachkundigen Blick“ angewiesen. Die Tätigkeit ist damit künstlerisch geprägt, so dass Fernsehsender und Filmproduktionen für die Beschäftigung von freiberuflichen Kameraleuten eine Abgabe an die Künstlersozialkasse zahlen müssen, entschied das Bundessozialgeri ...

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 79 Leser -
  • Sprung einer Prostituierten aus dem zweiten Stock war Arbeitsunfall

    Springt eine in einer Modellwohnung eingesperrte Prostituierte aus Angst vor ihrem Zuhälter aus dem zweiten Stock, kann ein Arbeitsunfall vorliegen. Auch wenn die Frau keinen schriftlichen Arbeitsvertrag für ihre Sexarbeit abgeschlossen hatte, kann trotzdem eine unter dem Schutz der Unfallversicherung stehende Beschäftigung vorliegen, entschied das Sozialgericht Hamburg in einem am Dienstag, 31.

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 456 Leser -
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