Stephan Weinberger

  • Der kriminelle Staatsanwalt

    Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Verurteilung eines Staatsanwalts zu einer zehmonatigen Bewährungsstrafe bestätigt. Der Staatsanwalt schlug betrunken einen Polizisten und missbrauchte in zwei Fällen seine Autorität. Wegen der Vorwürfe des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen, Nötigung, Körperverletzung, Beleidigung und falscher Verdächtigung musste sich der Beamte berei ...

  • Gummipuppe „Ingo“ gerettet

    Eine auf dem Rhein treibende Gummipuppe mit den Namen „Ingo“ hat bei Mainz zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Mehrer Anrufer meldeten der Notrufzentrale eine leblose, nackte Person auf dem Fluss. Die Polizei stellt keine weiteren Ermittlungen an. Zwei Hubschrauber, Polizei, Feuerwehr und die hessische Wasserschutzpolizei suchten nach den Anrufen das Wasser ...

  • Eine Anklageschrift ist nicht genug

    Das Landgericht Verden hat einen Prozess gegen fünf Männer um eine tödliche Prügelattacke in Dörverden kurz nach der Eröffnung aussetzen müssen, weil ein Verfahrenshindernis vorliegt. Es lagen zwei unterschiedliche Anklageschriften vor. Die Staatsanwaltschaft hatte in der mündlichen Verhandlung eine andere Version der Anklageschrift verlesen als die, welche zur Eröffnung des Ha ...

  • Vom Bankräuber zum Juraprofessor

    Elf Jahre lang saß der 41-Jährige Shon Hopwood aus dem US-Bundesstaat Nebraska wegen bewaffneten Bankraubes im Gefängnis. Er nutzte die Zeit sinnvoll und studierte juristische Literatur in der Bibliothek. Mittlerweile ist er ein anerkannter Jurist und wurde von der Rechtsfakultät der Georgetown Universität in Washington D.C. zum Professor berufen.

  • Der angehende Anwalt und die Stripperin

    Ein 32-jähriger Rechtsassessor musste sich vor dem Amtsgericht Würzburg wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten. Das Gericht hatte eine Stripperin als Zeugin geladen, die aber trotz mehrmaliger Ladung nicht erschien. Das Gericht konnte den Sachverhalt auch so aufklären. Für den angehenden Anwalt kann die Verurteilung aber die Versagung seiner Anwaltszulassung bedeuten.

    Stephan Weinberger/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 762 Leser -
  • Kuh darf nicht mit Waffe bedroht werden

    Ein Schweizer Gartenbesitzer ging über drei Instanzen gegen eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 350 Franken (330 Euro) wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Der Mann hatte mit einem geladenen Revolver auf Kühe gezielt, die sich wiederholt am Rand seines Gartens verköstigt haben und sich vor Gericht auf eine „Notstandssituation“ berufen.

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