Stephan Weinberger

  • Der angehende Anwalt und die Stripperin

    Ein 32-jähriger Rechtsassessor musste sich vor dem Amtsgericht Würzburg wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten. Das Gericht hatte eine Stripperin als Zeugin geladen, die aber trotz mehrmaliger Ladung nicht erschien. Das Gericht konnte den Sachverhalt auch so aufklären. Für den angehenden Anwalt kann die Verurteilung aber die Versagung seiner Anwaltszulassung bedeuten.

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  • Kuh darf nicht mit Waffe bedroht werden

    Ein Schweizer Gartenbesitzer ging über drei Instanzen gegen eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 350 Franken (330 Euro) wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Der Mann hatte mit einem geladenen Revolver auf Kühe gezielt, die sich wiederholt am Rand seines Gartens verköstigt haben und sich vor Gericht auf eine „Notstandssituation“ berufen.

    Stephan Weinberger/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 119 Leser -
  • Spielsüchtige wollen Hausverbot einklagen

    Der Fachverband Glücksspielsucht (FAGS) hat für zwei Spielsüchtige Klage zum Landgericht Bielefeld erhoben mit dem Ziel, den Spielhallenbetreiber Gauselmann AG (MERKUR) zu verpflichten, gegen beide ein Hausverbot auszusprechen und es auch zu überwachen. Sie wollen sich damit selbst schützen. Zuvor baten sie den Betreiber bereits vergeblich um Umsetzung dieser Maßnahme.

    Stephan Weinberger/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 121 Leser -
  • Reichsbürger verliert bei Streit fast beide Arme

    Ein 37-jähriger Mann aus Werdohl (Märkischer Kreis) verletzte einen der Reichsbürgerszene zugehörigen Mann aus Schalksmühle (54) so schwer mit einer Kettensäge, dass dieser mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der 54-Jährige, der sich trotz neuer Eigentumsverhältnisse weiterhin am Hof aufhält, erschien mit einer Eisenstange auf dem Grundstück, a ...

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  • Alkohol-Razzia in Bochumer Polizeiwachen

    Ein Hinweisgeber – wohl selbst Polizist – schrieb anonym Anfang Februar einen Brief an die Polizeiführung des Bochumer Präsidiums, dass Beamte der Wache Bochum-Ost nach ihrem Dienst Alkohol trinken und anschließend betrunken Auto fahren würden. Das Präsidium leitete interne Ermittlungen ein und kontrollierte noch sieben weitere Dienststellen in Bochum, Herne und Witten.

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  • Ku(h)rioser Prozess in Dresden

    Ein Armenier, drei Polen und ein Syrer kaufen eine Kuh über eBay-Kleinanzeigen. Was wie der Beginn eines schlechten Witzes klingt, führte einen der Beteiligten – den Armenier – vor das Amtsgericht Dresden. Das Veterinäramt im Landkreis Bautzen hatte gegen ihn ein Bußgeld über 500 Euro verhängt, weil er die Haltung seiner gekauften Kuh nicht ordnungsgemäß angezeigt hatte.

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