Das Amtsgericht Bad Hersfeld hat einem alleinerziehenden Vater unter anderem die Auflage erteilt, WhatsApp und ähnliche Messenger-Dienste, welche eine zwangsweise automatische Vernetzung des Nutzers mittels der eigenen sowie fremder im Gerät hinterlegter Mobiltelefonnummern zwingend vorsehen oder vorschreiben, von den Smartphones seiner minderjährigen Töchter zu entfernen.
Ein 31-jähriger Chinese hat sich seinen Europa-Urlaub sicherlich etwas anders vorgestellt. Zuerst stand Heidelberg auf dem Programm, dann sollte es weiter nach Paris zum Eiffelturm und schließlich nach Rom zur Spanischen Treppe gehen. In Heidelberg wurde er aber bestohlen und wollte den Diebstahl bei der Polizei anzeigen, fragte dafür im Rathaus nach.
Als Polizeibeamte der Schweizer Kantonspolizei Obwalden in der Gemeinde Giswile einen parkenden Sattelschlepper kontrollierten, waren nicht nur die kuriosen Kennzeichnen auffallend. Der vermeintliche „Führerschein“ des 35-jährigen Fahrers enthielt nämlich auch die Berechtigung für Flugzeuge, Schiffe und Ufos.
Vor dem Landgericht in Regensburg musste sich ein Adolf H. in der Berufungsverhandlung wegen Volksverhetzung verantworten. Zuvor war der 54-Jährige bereits durch das Amtsgericht Straubing schuldig gesprochen worden. Doch das Urteil wollte Adolf H. nicht akzeptieren und legte Berufung ein. Aber auch der Richter am Landgericht – mit dem der Angeklagte wie am Stammtisch über seine ...
In der Regel hat man bei Kontrollen durch US-Polizeibeamte eher wenig zu lachen. Angespannt schauen eine Frau und ihr junger Begleiter aus dem Auto, als sie von Beamten der Polizei Halifax (US-Bundesstaat Virginia) angehalten werden. Officer Warner bringt eine Kraftfahrzeugverordnung mit der Nummer 1.7.3.9 ins Spiel, doch die verdutzten Kfz-Insassen wissen damit nichts anzufangen.
Der bekannte Fotodienst „Getty Images“ muss eine äußerst blamable Aktion eingestehen, die noch zu viel Ärger und finanziellem Verlust für die Bildagentur führen kann. Der Fotodienst mahnte eine vermeintliche Verwenderin ohne Lizenz ab. Problem: Die abgemahnte Fotografin ist die Urheberin der Bilder und hat diese generell gemeinfrei zur Verfügung gestellt.
Ein Streit um übelriechende Füße im ICE nach Berlin eskalierte zwischen zwei Männern kurz vor Göttingen. Neben Beleidigungen gab es auch eine tätliche Auseinandersetzung. Die Zugchefin alarmierte schließlich die Bundespolizei, welche die zwei Streithähne am Bahnhof Göttingen in Empfang nahm und zur Wache brachte. Die Weiterfahrt im Zug wurde untersagt.
DriveNow heißt der von BMW und Sixt gemeinsam betriebene Car-Sharing-Dienst. Ein Student stand wegen eines Unfalls vor Gericht, weil ihm vorgeworfen wurde, mit einem Car-Sharing-BMW einen Radfahrer überfahren zu haben. Zur Aufklärung des Verfahrens trugen diverse Daten aus dem Carsharing-Dienst bei, so dass das Gericht beispielsweise Wegstrecke und Geschwindigkeit ermitteln konnte.
Der 30-jährige Ukrainer Artem Vaulin soll Betreiber der größten Tauschbörse für Raubkopien, „Kickass Torrents“, sein. Er selbst kaufte legal Musik im Netz – bei Apple. Apple und Facebook waren es schließlich, die nach umfangreichen Ermittlungen der US-Behörden zur Festnahme des Mannes in Polen führten. Vaulin wartet nun auf die Auslieferung an die USA, wo ihm eine längere Haftstrafe drohen würde.
Ein Prozess gegen einen 53-jährigen Mann und seinen Sohn am Amtsgericht Albstadt verlief turbulent. Die Angeklagten sind der Reichsbürgerszene zuzuordnen. Sie mussten sich wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Der Vater landete nach einer Auseinandersetzung mit Polizisten im Saal schließlich im Krankenhaus.
Foto: Berufsfeuerwehr München Viel Fingerspitzengefühl hat ein Einsatz der Berufsfeuerwehr München in einer Klinik von den Einsatzkräften der Feuerwehr gefordert: Ein 52-jähriger Mann hatte sich insgesamt 13 Penisringe über sein bestes Stück geschoben. Das Klinikpersonal war außerstande, diese wieder zu entfernen.
Eine Rentnerin (etwa Ende 60) verständigte gegen Mittag den Polizeinotruf in Köln wegen einer Auseinandersetzung mit dem Verkaufspersonal in einem Sex-Shop. Der annehmende Beamte dachte zuerst an einen Scherz. Die ältere Dame verlangte die Rückerstattung des Kaufpreises für einen Vibrator, weil dieser zu laute Geräusche verursache.
Ein 14-jähriger Jugendlicher, vertreten durch seine Mutter, hat bei einem kalifornischen Bezirksgericht eine Sammelklage gegen Snapchat wegen Verstoßes gegen Jugendschutzvorschriften erhoben. Snapchat wird darin vorgeworfen, jungen Nutzern sexuell anstößige Inhalte wie „Zehn Dinge, an die er denkt, wenn er dich nicht zum Orgasmus bringen kann“ anzuzeigen.
Vor dem Dortmunder Landgericht stritten sich zwei Nachbarn um die Frage, wieviel Nacktheit im eigenen Garten nach dem Saunabesuch zulässig ist. Der klagende Nachbar, ein Rentner aus dem Stadtteil Barop, wollte den Anblick seines Nachbarn, der sich mehrmals pro Woche nackt und „in aufreizender Pose“ im Garten zeige, was er „schockierend“ fände, nicht länger dulden.
Ein Augsburger Polizist wimmelt einen Notruf eines 16-Jährigen ab, der berichtet, sein Freund wurde verprügelt und das gleiche drohe ihm nun auch. Am Schluss ruft der Jugendliche einen Freund zu Hilfe – „einen kräftigen Landwirtssohn aus einer kleineren Ortschaft im Kreis Augsburg“ wie die Augsburger Allgemeine berichtet.
Normalerweise endet ein Polizeieinsatz tragisch, wenn die Beamten etwas Lebloses vorfinden. In diesem Fall war es aber mit Erleichterung verbunden. Die Amsterdamer Polizei berichtet auf Facebook von einem kuriosen Einsatz in dem Stadtteil Oost/Watergraafsmeer. Aufmerksame Nachbarn hatten die Beamten um Hilfe gebeten. Doch dann entwickelte sich alles ganz anders.
Ein ehemaliger Mieter verlangt eine Geldentschädigung wegen einer Beleidigungstirade des Ex-Vermieters. In diversen Kurzmitteilungen (SMS) bezeichnete der ehemalige Vermieter den Kläger als „Lusche allerersten Grades“, „arrogante rotzige große asoziale Fresse“, „Schweinebacke„, „feiges Schwein„, „feige Sau„, „feiger Pisser“, „asozialer Abschaum“ und „kleiner Bastard“. Doch der BGH winkt ab.
Unlauteres Werbemittel in Form eines Mülleimers? Wenn es nach der Stadt Lübeck geht, ist das nicht zu dulden. „Eisland“-Besitzer Peter Kohnert soll den Mülleimer in Eiswaffelform entfernen. Dieser will sich nun auf dem Rechtsweg dagegen wehren und hat eine Sondernutzungserlaubnis beantragt. Auch der Kurbetriebs- und Wirtschaftsausschuss will sich mit dem Thema beschäftigen.
Die Stadt Bad Dürkheim ordnete gegenüber einer vietnamesischen Staatsangehörigen die Schließung ihrer Gaststätte wegen unzureichender Deutschkenntnisse an. Ohne Deutschkenntnisse fehle es bereits an den „Grundbausteinen“ zum Betreiben eines Gewerbes, so die Auffassung der Behörde. Dagegen wehrte sich die Vietnamesin vor dem Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße.
Berg am Laim ist ein Stadtbezirk der bayerischen Landeshauptstadt München. Dort wurde dem griechischen Staat bereits 2001 ein Grundstück zum Zwecke des Schulbaus zur Verfügung gestellt. Doch der Rohbau ist nach 15 Jahren immer noch nicht fertig, Fristen verstreichen. Eine weitere Schule in dem Viertel würde aber gebraucht werden, wie sich aus den laufenden Schülerzahlen ergibt.