Philipp Marquort

  • Einbrecher wieder auf freiem Fuß

    Am Samstagmorgen um 05.11 Uhr klingelt das Notdiensthandy. Kriminalpolizeistelle Norderstedt. 2 Einbrecher. 2 Chilenen sind verhaftet worden. Denen wird vorgeworfen, in ein Wohnhaus eingebrochen zu sein. Im Rahmen einer laufenden Observation am Vortrage gegen eine dritte Person, so der Kriminalkommissar, sei man auf die beiden mutmaßlichen Einbrecher aufmerksam geworden.

  • Untersuchungshaft schafft Rechtskraft

    Eine alte Weisheit vieler Staatsanwälte. Lasst die “Schweren Jungs” lange genug in ihrem eigenen Saft kochen. Dies fördert die Geständnisbereitschaft. Handschellen (c) clipdealer Meiner Meinung nach ist dies eher Aussageerpressung. Der Beschuldigte ist vom Gesetz her unschuldig. Sicherlich muss dringenden Tatverdacht vorliegen, bevor überhaupt ein Haftbefehl erlassen werden darf.

  • Skurrile Hauptverhandlung

    Ich war gerade am Amtsgericht Goslar unterwegs. Einer meiner ständigen Mandanten war verdächtigt einen Wohnungseinbruchdiebstahl begangen zu haben und war in Untersuchungshaft gekommen. Der Vorwurf lautete: Er sei zusammen mit seiner Freundin in 3 Wohnhäuser eingebrochen und hätte dort diverse Wertsachen und ein bisschen Bargeld gestohlen.

  • Kriegswaffen und andere Waffen

    Hausdurchsuchung Vor nicht allzulanger Zeit wurde bei Wilhelm eine Hausdurchsuchung in einem kleinen Ort an der Ostsee durchgeführt. Es ging darum, Kriegswaffen und andere Waffen (gemeint sind Schusswaffen) sowie Munition zu finden. Es bestand nach kriminalistischer Erfahrung die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Wilhelm Waffen illegal zu Hause aufbewahren würde.

  • Befangen! Oder doch nicht?

    Sind die Sachverständige und die beiden Richter befangen? Derzeit sitze ich beim Landgericht Kiel in einem Verfahren, welches sich von Anklageerhebung im Jahr 2011 bereits seit 4 Jahren hinzieht. Anklage war wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die beiden Mitangeklagten „Rocker“ und meinen Mandanten, ebenfalls ein mutmaßlicher Rocker, erhoben.

  • Tötung eines Wirbeltiers. Durch Erschießen?

    Nennen wir ihn Thomas Waidmann. Er kam vor ein paar Tagen mit einer Anklageschrift zu mir in die Kanzlei. Ihm wird vorgeworfen, 2 Wirbeltiere ohne vernünftigen Grund erschossen zu haben. Gem. § 17 TierSchG wird mit Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahrne bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet. Er soll zusammen mit einem Bekannten dessen Hunde erschossen haben.

  • Viel Fahrt für nichts

    800 km Fahrt nach Potsdam für Nichts Einer meiner langjähriger Mandanten hat wieder einmal den Weg zu mir gefunden. Nennen wir ihn John Doe. Er hat einen Strafbefehl vom Amtsgericht Potsdam erhalten. Vorwurf: Verdacht des Betruges und der Unterschlagung. Er soll eine Wohnung gemietet und die letzten 3 Mieten nicht gezahlt haben.

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  • Fortbildung 2014

    Heute habe ich an der letzten Fortbildung im Jahre 2014 teilgenommen. “Update Steuerstrafrecht” von der DAI im Haus des Sports. Von 13.00 – 18.30 Uhr sind uns in 5 Stunden noch einmal die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die Voraussetzung für eine strafbefreiende Selbstanzeige sowie die Bevorstehenden Änderungen im nächsten erläutert worden.

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