Katrin Groll

  • Gerechtes Schenken will gelernt sein!

    Worauf Eltern bei lebzeitigen Schenkungen an Kinder achten sollten, um ungerechte Ergebnisse zu vermeiden Eltern mit mehreren Kindern werden in aller Regel wollen, dass die Kinder im Hinblick auf Schenkungen und Erbe in etwa gleich behandelt werden. Dennoch kommt es oft vor, dass eines der Kinder früher Unterstützung benötigt, als seine Geschwister und deshalb bereits zu Lebze ...

    Katrin Groll/ Rechthaberin Erbrecht- 143 Leser -
  • Die Entziehung des Pflichtteils: Urteile

    Oft versucht, selten erfolgreich: dem ungeliebten Kind seinen Pflichtteil zu entziehen. Enterben ist leicht, dafür genügt ein Satz. Die Berechnungsgrundlage des Pflichtteils zu reduzieren, ist auch noch relativ einfach (siehe hier). Aber den Pflichtteilsanspruch tatsächlich komplett zu entziehen, klappt im echten Leben nur sehr selten, weil § 2333 ff.

    Katrin Groll/ Rechthaberin Erbrecht- 132 Leser -
  • Kinderwunschbehandlung bei unverheirateten Paaren

    Muss die Krankenversicherung die Kosten einer Kinderwunschbehandlung erstatten, auch wenn die (künftigen) Eltern nicht verheiratet sind? Sind Privatversicherte unverheiratet, lehnen die Versicherungen die Kostenübernahme einer Kinderwunschbehandlung gerne mit der Begründung ab, dass die bedingungsgemäßen Voraussetzungen hierfür nicht erfüllt seien.

    Katrin Groll/ Rechthaber- 94 Leser -
  • Ist Bewerbungsgespräch bei Konkurrenzfirma ein Kündigungsgrund?

    Nein, natürlich nicht. Jedenfalls solange der Mitarbeiter keine Betriebsinterna seines Arbeitgebers preisgibt. So das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein im Urteil vom 03. September 2014 (Az.: 3 Sa 111/14). Im konkreten Fall brannte zwischen den beiden Unternehmen ohnehin schon die Luft: Es liefen straf- und wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten, weil der Konkurrenzbetrie ...

    Katrin Groll/ Rechthaberin Arbeitsrecht- 144 Leser -
  • Drei häufige Irrtümer bei Probezeit im Arbeitsvertrag

    Das erste Missverständnis beim Thema Probezeit ist, dass viele meinen, die ersten sechs Monate eines Arbeitsverhältnisses seien automatisch immer eine Probezeit. Dem ist nicht so. Wenn die Parteien eine Probezeit wünschen, so müssen sie dies ausdrücklich vereinbaren. Nur dann ist die gesetzliche Mindestkündigungsfrist nach § 622 Abs. 3 BGB auf zwei Wochen verkürzt.

    Katrin Groll/ Rechthaberin Arbeitsrecht- 151 Leser -
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