Gerd Meister

  • Und schon wieder diese Referendarin

    Vor Kurzem hatte ich über eine hübsche Referendarin geschrieben. Da sitzt sie mir wieder gegenüber, und meine Freude hält sich aus den genannten Gründen in Grenzen. Die Beweisaufnahme ergibt, dass der alkoholisierte und mit Drogen vollgepumpte Angeklagte am Tattag eine Tchibo-Filiale betreten hatte.

    Gerd Meister/ strafblog- 897 Leser -
  • Fischer im Trüben

    Man kann gegen den Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof, Thomas Fischer, möglicherweise eine Menge sagen. Ich weiß davon nichts. Ich weiß nur, dass gute Leute schnell in den Ruf gelangen, arrogant zu sein. Vielleicht trifft das auf einige auch zu, vielleicht wird ihnen die Arroganz aber auch von weniger begnadeten, neidischen Geistern angedichtet.

    Gerd Meister/ strafblog- 547 Leser -
  • Referendare sind doof!

    Es ist durch nichts belegt, aber ich vermute, dass es seit dem Australopithecus, der vor ca. 4 Millionen Jahren in Afrika gelebt hat und der zu den Ersten der Gattung Homo zählt, Generationenkonflikte gibt. Die Alten blicken skeptisch bis hoffnungslos auf die Jugend und den mit der heranwachsenden Generation bevorstehenden Untergang von Kultur und Gesellschaft, und die Jugend ...

    Gerd Meister/ strafblog- 479 Leser -
  • Jetzt holen wir uns mal gemeinsam einen runter!

    Zu Beginn der Edathy-Affäre hatte ich in einer kleinen Satire Überlegungen zum Hype um Kinderpornografie angestellt. Die waren genauso polemisch wie das, was jetzt folgt, und jedes Wort sollte unbedingt ernst genommen werden. Kleine Kinder haben kein Bewusstsein für das, was sich nach Ansicht der Erwachsenen nicht gehört. Sie pupsen z.B. hemmungslos in der Öffentlichkeit.

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  • Ein Tag voller Klicks in Köln

    Geschrieben von Rechtsanwältin Kerstin Reiß Am Samstag durfte ich in Köln an einem Seminar u.a. über die technische Optimierung von Websites teilnehmen. Das Seminar war informativ und souverän geleitet. So referierten unter anderem Herr Prof. Dr. Oliver Pott von der Internet-Marketing Firma Founders mit Sitz in Paderborn, der auch als Professor für Unternehmensgründungen an ...

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  • American Rust

    Mir kommt es so vor, als gebe es immer weniger Romane, für die man Zeit aufbringen sollte. Oder die wirklich guten Bücher sind in der Masse der jährlichen Veröffentlichungen nur noch schwer zu entdecken? Den vom Marketing getragenen Buchempfehlungen will man kaum trauen, und das Leben ist zu kurz, um jeden Quatsch anzulesen.

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  • Quiz – Mafia

    Al Capone Mit „Mafia“ wird eine hierarchisch strukturierte, kriminelle Organisation bezeichnet, die in Italien entstand und sich mit ihren Syndikaten zunächst in den USA und in Deutschland ausbreitete. Die Mafia entstand im 19. Jahrhundert in Italien. Woher der Begriff kommt ist umstritten. So wird er z.T.

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  • Der Horror beim Cornflakes-Essen

    In den 1970iger Jahren hatten sich in den USA sorgeberechtigte Eltern, deren Kinder von einem nicht sorgeberechtigten Elternteil entführt worden waren, zum „missing children´s movement“ zusammengetan. Sie kritisierten in öffentlichen Stellungnahmen das zögerliche Verhalten der Polizei, die das plötzliche Verschwinden von Kindern in diesem Zusammenhang eher als Ausdruck häusli ...

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  • Quiz- Lösung, 7.2.15, Essay

    Nochmals die Aufgabe: Essays sind stilistisch geschliffene, geistreiche Abhandlungen in einem meist kürzeren Prosatext, in dem der Autor wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene ohne klassischen Formzwang pointiert und oft ironisch untersucht. Im französischen Essay steht dabei die Persönlichkeit des Verfassers im Vordergrund, während es im englischen E ...

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  • Quiz – 6.2.15, Essay

    Essays sind stilistisch geschliffene, geistreiche Abhandlungen in einem meist kürzeren Prosatext, in dem der Autor wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene ohne klassischen Formzwang pointiert und oft ironisch untersucht. Im französischen Essay steht dabei die Persönlichkeit des Verfassers im Vordergrund, während es im englischen Essay mehr um die wisse ...

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  • Quiz – Lösung, 6.2.15

    Nochmal die Aufgabe: 1689, während der Glorreichen Revolution, besiegelte das englische Staatsgrundgesetz, Bill of Rights die Unabhängigkeit des Parlaments und einige wichtige Menschenrechte. Dem Parlament wurde das Budget- und Steuerrecht übertragen und Gesetzte bedurften fortan seiner Zustimmung. In Abkehr vom Absolutismus begründete die Bill of Rights die konstitutionelle Monarchie.

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  • Nicht alles ist Jura, was glänzt! Das tägliche Rätsel

    1689, während der Glorreichen Revolution, besiegelte das englische Staatsgrundgesetz, Bill of Rights die Unabhängigkeit des Parlaments und einige wichtige Menschenrechte. Dem Parlament wurde das Budget- und Steuerrecht übertragen und Gesetzte bedurften fortan seiner Zustimmung. In Abkehr vom Absolutismus begründete die Bill of Rights die konstitutionelle Monarchie.

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  • Das Kreuz mit dem Bloggen, und ich hab ja sonst nichts zu tun

    Mit einer gewissen Bewunderung sehe ich, dass mein Kollege Pohlen täglich bloggt. Darauf angesprochen, woher er die Zeit nimmt und die Energie, antwortet er: Reine Routine. Setzt dich jeden Tag ran, und die Sätze fließen dir schnell aus den Fingern. In der Tat, erinnere ich mich an Zeiten, in denen ich auch regelmäßig gebloggt habe und mir immer eine kleine Geschichte einfie ...

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  • Beleidigte Leberwurst

    Der Inhaftierte trägt passend zu seinem langen, schwarzen Bart einen dunklen Salwar Kameez, der ihm über die Knie reicht und seine ausgebeulte Jogginghose soweit verdeckt, dass sie – wie gemacht für das Gewand – als traditionelle Pluderhose durchgeht. Seine Füße stecken in dicken, grauen Wollstrümpfen und diese wiederrum in Schwimmbädern, aber auch in Gefängnissen, so beliebten Badelatschen.

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  • Wer lügt? Mathematische Zeugenbefragung

    In einer fernen Galaxie, auf dem merkwürdigen Planeten Mattes, gibt es zwei Arten intelligenter Wesen: Die Lügel (die jede Frage mit einer Lüge beantworten) und die Wahrel (die jede Frage wahrheitsgemäß beantworten). Natürlich gibt es auf diesem Planeten auch Gerichtsverfahren. Einen solchen Prozess schauen wir uns jetzt mal an: Der ehrenwerte Richter Dr.

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  • Praktikanten, Teil 1

    Wie in anderen Unternehmen beschäftigen wir in unserer Kanzlei seit jeher Praktikanten. Sie sind willig und billig. Man kann sie rumscheuchen und drangsalieren, seine schlechte Laune an ihnen auslassen und sie vor Publikum erniedrigen. Sie müssen schwere Kisten mit Akten schleppen, sortieren, kopieren und natürlich Kaffee kochen.

    Gerd Meister/ strafblog- 338 Leser -
  • Strafen macht Spaß!

    Dass Sozialdemokraten und Grüne – sobald sie denn mal an der Macht sind – gerne reglementieren und bestrafen und damit ihren „rechten Kollegen“ in nichts nachstehen, ja, diese sogar gerne vorschriftswidrig rechts überholen, ist bekannt. Dem Stammtisch gefällt es. Strafen macht eben allen Spaß, nicht nur den Sozis und Ökos. Wer Macht hat straft, wer straft hat Macht.

    Gerd Meister/ strafblog- 427 Leser -
  • Einfach troll, dieser Thaddäus!

    Beim Durchstöbern meines Buchregals fiel mir das Buch “Der Fall Rotkäppchen” von Jörg-Michael Günther in die Hände. Darin fand ich die folgende, lustige Passage aus “Das große Thaddäus -Troll- Lesebuch” von Thaddäus Troll: “Im Kinderanfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung g ...

    Gerd Meister/ strafblog- 156 Leser -
  • Du darfst (d)ein Kind nicht schütteln!

    Für alles braucht man heute einen Schein: Führerschein, Segelschein, Angelschein, Schweißschein, Surfschein … Selbst Heilige und andere Gute – sie brauchen einen Schein! Der Prozess, den ich zurzeit vor einer Schwurgerichtskammer verhandele, verschlägt allerdings selbst hartgesottenen Strafrechtlern den Satiregeist.

    Gerd Meister/ strafblogin Strafrecht- 222 Leser -
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