Carsten R. Hoenig - Seite 4

  • Fehlendes Verständnis

    Offenbar nicht tot zu kriegen: Das Unverständnis mancher Journalisten von dem, worüber sie schreiben. Andreas Wyputta, Inlandskorrespondenz der taz, berichtet über den Auftakt des Verfahrens um das Geschehen bei der Düsseldorfer Loveparade. Schon die Überschrift signalisiert seine mangelnde Kenntnis des Prozeßrechts.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 483 Leser -
  • Strafverfahrensrecht für Zivilrechtler

    Ich verteidiger zur Zeit einen Kollegen, der seinen Schwerpunkt im Zivilrecht hat. Ihm wird ein recht unangenehmer Vorwurf aus dem Bereich der Vermögensstraftaten vorgeworfen. Es geht also um die Wurst. Deswegen ist der Kollege auch sehr engagiert dabei, mir zahlreiche Vorschläge für die Verteidigung zu machen und ganz tolle rechtliche Hinweise zu geben.

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  • Unethischer Rechtschutz

    Ein schönes Beispiel dafür, wie manche Rechtsschutzversicherer den Aufwand für Versicherungsleistungen reduzieren möchten, liefert im vergangenen Jahr die Rechtsschutz Union. Der Verteidiger hat im Auftrag seines Mandanten dessen Versicherer angeschrieben. Es ging die Zusage der Rechtsschutz Union, die die Kosten der Verteidigung in einer Bußgeldsache übernehmen sollte.

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  • Die AfD und der Berliner Anwaltsverein

    Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, der Berliner Anwaltsverein nimmt für sich in Anspruch, die Interessenvertretung der Anwaltschaft in Berlin zu sein. Ich werde dort Mitglied seit 1996 – dem Jahr meiner Zulassung als Rechtsanwalt – gewesen sein. Warum ich hier und jetzt meinen sofortige Austritt aus dem Verein erkläre, teile ich Euch mit in diesem offenen Brief.

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  • Die Ebene der Gauner

    Ich hatte dem Mandanten einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen unterbreitet. Es sind ein paar Aufräumarbeiten nach einer erfolgreichen Verteidigung gegen einen 10 Jahre alten Tatvorwurf, über den die Wirtschaftsstrafkammer rechtskräftig und zugunsten meines Mandanten entschieden hat. Wir haben über die verschiedenen Handlungsvarianten diskutiert und bin mir sicher, auf dem richtigen Weg zu sein.

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  • Troll des Monats November

    Es gibt ein paar Leute, die stest für echt gute Unterhaltung sorgen. Silke gehört ganz bestimmt dazu, allerdings ist sie scheinbar abgetaucht. Aber es gibt einen schier unerschöpflichen Fundus an Nachfolger. Einer davon ist der „1. November„, der mir irgendwann mal auf die Nerven gegangen ist. Das führte ihn geradewegs in die Moderationsschleife, was er anfangs noch gar nicht ...

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  • Hybrid-Akte ad acta gelegt

    Vor vielen Jahren haben wir in unserer Kanzlei begonnen, die Handakten der Mandate zu digitalisieren. Die berufsrechtlichen Anforderungen an die Aktenführung orientierten sich seinerzeit noch im Wesentlichen am Zivilprozeß des letzten Jahrhunderts; da galt es anfangs den einen oder anderen konservativen (im Sinne von: papiererhaltenden) Widerstand zu überwinden.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 335 Leser -
  • Ganz besondere Wiedereinsetzungsgründe

    Der Chef legt sich für seinen Mitarbeiter ins Zeug. Letzterem ist nämlich in grauer Vorzeit ein behördliches Schreiben zugestellt worden, mit dem ein Griff ins Portemonnaie des Mitarbeiters verbunden ist. Selbstverständlich sind sämtlichen Messen bereits gesungen und alle Fristen abgelaufen. Nun bekommt der Verteidiger eine Anfrage vom Chef: Der Mitarbei ...

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  • Humanbiologisch gepuderter Klammerbeutel

    Ich bin davon ausgegangen, daß der Spruch „eMails sind wie Postkarten!“ auch bis in die hinterste Ecke des Internets hinein bekannt ist. Ganz Internet? Nein! Ein von unbelehrbaren Professoren bevölkertes Institut hört nicht auf, der Datenkrake Futter zu liefern. Wilhelm Brause wird vorgeworfen, Photos gemacht zu haben. Die Bilder geben Menschen wieder, die wenig bis gar nicht bekleidet sind.

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  • Süßer Blogkommentar

    Ein konstant regides Management der Kommentare im Blog hat dazu geführt, daß sich hier deutlich weniger Trolls tummeln, als in anderen Law-Blogs. Das macht mir nicht nur weniger Arbeit, sondern auch Freud ...

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  • Ein Troll und der Zensur-Vorwurf

    Einmal mehr wird mir vorgeworfen, ich würde Kommentare „zensieren“. So schreibt ein Leser mit dem Pseudonym „1. November“: RA Hoenig als Zensor Was der mutmaßliche Mann (er hat einen männlichen Vornamen in seiner eMail-Adresse) meint, ist folgendes. Er hat eine Reihe von kritischen, ausschließlich konträren Kommentaren zu den Blogbeiträgen geschrieben.

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  • Politisch motivierte Verteidigung?

    Am 24.11.2017 verurteilte das Amtsgericht Gießen die Ärztin Kristina Hänel wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen. Soweit ich es aus den verschiedenen Medienberichten entnehmen konnte, scheint dieses (nicht rechtskräftige!) Urteil das Ergebnis einer politisch motivierten Verteidigung zu sein.

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  • Kollussive Grenzüberschreitung der Justiz

    Die Staatsanwaltschaft konnte sich nicht entscheiden. War’s ein Diebstahl? Oder eine Hehlerei? Egal, hauptsache Anklage, irgendwas wir schon hängenbleiben bei der Wahlfeststellung durchs Gericht. So der unterstellte Gedanke der Strafverfolger. Aus Sicht der Verteidiung sah es laut Akte allerdings sehr dünn aus, was die Beweislage anging.

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  • Vier Strafverteidiger und die ängstliche StA Berlin

    Er ist nicht ganz von der Hand zu weisen: Der Verdacht, daß sich die Staatsanwaltschaft Berlin keine Laus in den Pelz setzen wollte. Mit einem Strafverfahren gegen einen der Vier Strafverteidiger. Wie alles begann Die 29. Große Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Frankfurt am Main verhandelte den Kafka-Process, in dem ich den Angeklagten verteidigte.

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  • Hertha-Fans vs. Bereitschaftspolizei

    Der Besuch von Fußballspielen wird stets von unseren Freunden und Helfern begleitet. Die Erfahrung hat gezeigt, daß diese Begleitung oftmals nötig ist, weil das Fußballspiel eine ernste Angelegenheit ist. Oftmals kommt es dabei zum Austausch eigener Standpunkte zwischen den Fußballspielbesuchern untereinander oder zwischen ihnen und der oben erwähnten uniformierten Begleitung.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 201 Leser -
  • Die Schnorrer und die Exitfilm

    Ich hatte in der Vergangenheit einen recht unangemehmen Kontakt mit dem von Dipl.-Jur. Andreas Baum geführten Unternehmen EXIT Film- und Fernsehproduktion. Nicht nur ich, sondern auch andere Kollegen fühlten sich von den Filmemachern über’s Ohr gehauen. Jeder Anwalt kennt die Mal-eben-eine-kurze-Frage-Anfragen, mit denen manche Menschen versuchen, für lau an das know how profe ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 250 Leser -
  • Anonymer Rassismus und feige Polizisten

    Die bisher bekannt gewordenen Mitteilungen feiger Polizeibeamter, die sich mit anonymen Denunziationen in rassistischer Art und Weise vor wem auch immer zu profilieren versuchen, stößt übel auf. Die Berichterstattung zu den von diesen dunklen Gestalten behaupteten und bislang durch nichts belegten Zuständen in der Berliner Polizeiakademie gibt die Vereinigung der Berliner Stra ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 447 Leser -

Über den Autor

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  • Carsten R. Hoenig
  • Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig ist Fachanwalt für Strafrecht und seit 1996 als Strafverteidger tätig. Seine Kanzlei sitzt im berliner Bezirk Kreuzberg, seine Mandanten deutschland- und weltweit.
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