Carsten R. Hoenig

  • Der Zeugenbeistand: Wozu eigentlich?

    In Strafverfahren sind Zeugen das wichtigste Beweismittel. Deswegen besteht die Beweisaufnahme vor Gericht überwiegend aus der Vernehmung von Zeugen. Sie werden vom Gericht (vor-)geladen und müssen dann auch erscheinen. Sonst gibt es ein Ordnungsgeld und es droht die Vorführung. In aller Regel sind solche Vernehmungen nicht das, was man sich als kurzweilige Unterhaltung am Vormittag wünscht.

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  • Inschwungbringung

    Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen eine größere Anzahl Beschuldigter. Irgendwann im Mai 2016 soll etwas passiert sein, was nicht den Spielregeln des Miteinanders zwischen Bürger und Polizei entsprochen hat. Das wurde dem Mandanten mündlich vor Ort mitgeteilt; und später im August 2016 noch einmal gem. § 163a StPO auf Altpapier gedruckt.

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  • Demo gegen die geplante Strafrechtsverschärfung

    Der RAV ruft gemeinsam mit den zahlreichen anderen Organisationen für Donnerstag, den 27. April 2017 um 18 Uhr vor dem Bundestag zu einer Kundgebung gegen die geplante Strafrechtsverschärfung für Angriffe auf Vollstreckungsbeamte auf! Dazu wurde eine Pressemitteilung (pdf) mit detaillierten Informationen veröffentlicht. In zw ...

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  • Zeugenverhinderungsservice

    Zeugen sind neben den Angeklagten die bedauernswertesten Beteiligten an einem Strafverfahren. Erst sitzen sie auf dem zugigen Gerichtsflur und warten – teilweise stundenlang – darauf, irgendwann aufgerufen und vernommen zu werden. Zeugen, die die Anklagevorwürfe stützen, werden nicht selten von den Verteidigern gegrillt.

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  • Null Toleranz für Verwaltung und Urlaub

    Wer wissen will, warum kleinere Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) in Berlin so elend lang dauern, kann sich anhand von Aktenvermerken, wie zB. der eines renitenten Richters, informieren: Ich fasse das mal zusammen: Es gibt ein erhöhtes Fallaufkommen im Bereich der Betäubungsmitteldelikte beim Amtsgericht.

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  • Ein Weichblitz in Neukölln

    Die Wanne ist noch beim Kosmetiker. Sie soll dem TÜV-Prüfer gefallen. Wegen des H-Kennzeichens. Nur historisch wertvollen Fahrzeugen bekommen das Prädikat automobiles Kulturgut. Dafür muß das gute Stück in Schuß gehalten werden. Und solange freue ic ...

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  • Öffentlichkeitsarbeit: So bitte nicht!

    In den Anfängen meiner Tätigkeit als Strafverteidiger habe ich die Medienvertreter grundsätzlich vom Hof gejagt. Erst nachdem ich die eine oder andere gute Erfahrung mit Journalisten machen konnte, habe ich mich nach und nach umorientiert. Nicht ohne ein- oder zweimal in ein offenes Messer der Journaille gelaufen zu sein – glücklicherweise ohne damit meinen Mandanten geschadte zu haben.

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  • In eigener Sache: eMail-Kurs repariert

    Die Sicherung des Kanzleinetzwerks ist eine komplizierte Angelegenheit. Damit nicht jeder hier reingucken kann, betreiben wir einen recht hohen Aufwand. Bisher auch mit Erfolg. Und nicht zuletzt Dank hervorragender Unterstützung von Chef-Operator & Lebensretter Jan Kalf von Advoservice. Da die Entwicklung der Technik auch nicht an uns vorbeigeht, werden wir regelmäßig mit ...

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  • Frühstücksbeutel und Verbraucherschutz

    Ich habe ein paar Butterbrotstüten bestellt. 120 Stück auf der Rolle für 3,40 Euro. Auf dem Marktplatz eines Versenders. Die Tüten kamen zuverlässig per DHL. Und im Nachgang dann diese eMail: Kann es sein, daß da etwas mit unserer Gesetzgebung und Rech ...

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  • Jedem Nazi das Seine

    Der NPD-Politiker Marcel Zech fand es gut, sich ein Arschgeweih der besonderen Art auf die Fettpolster seines unteren Rückens tätowieren zu lassen. Dieses Tattoo mit der Silhouette des KZ Auschwitz samt Spruch „Jedem das Seine“ führte er im November 2015 öffentlich in einem Hallenbad spazieren. Dafür hat er sich vor dem Amtsgericht Oranienburg eine Freiheitsstrafe von 6 Mon ...

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  • Erkennungsdienstliche Strategien der Ermittler

    Wer freiwillig an seiner eigenen Überführung mitwirken möchte, findet bei der erkennungsdienstlichen Behandlung eine gute Gelegenheit dazu. Noch besser gelingt den Ermittlungsbehörden der Tatnachweis, wenn man obendrein auch noch bei einem DNA-Test mitwirkt; freiwillig, selbstverständlich. Wie das funktionieren kann, zeigt dieser Fall. Wilhelm Brause war jugendlicher Intensivtäter.

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  • Normativ geschädigt

    Wenn über Wirtschaftstrafsachen berichtet wird, geht es meist um einen Schaden. Damit sich das gemeine Volk auch dafür interessiert, handelt es regelmäßig sich um ein solchen in großer Höhe. Und geschädigt ist sehr oft die Solidargemeinschaft, also vermeintlich der Volksangehörige und seine -genossen.

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  • Verteidiger gesucht für kleinen Sachschaden

    Aus einer Anfrage, die uns via Kontaktformular auf unserer Webseite erreichte: Es war Trunkenheit am Steuer mit 2,4 Promille, Cannabis und Tabletten im Blut, hatte kompletten Blackout und weiß von allem nichts mehr, habe mich mit Auto 5x überschlagen auf Bundeststrasse und Gott sei Dan ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 494 Leser -
  • Endgültige oder vorläufige Falschaussage?

    Einen relativ bekannten Schlawiner hat es böse erwischt. Für allerlei Unfug, den er angestellt hat, wurde ihm die rote Karte gezeigt. Sechs Jahre und ein paar Monate soll er bei Wasser und Brot sein Dasein fristen. Und wie es im Leben so ist, kommt es immer schlimmer als man denkt. Es gibt noch eine, ebenfalls etwas größere Sache, für die man ihm noch nicht die Ohren lang gezogen hat.

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  • In die Verjährung geförderte Wirtschaftsstrafsache

    Gegen meine Mandantin und weitere Beschuldigte wurde seit 2011 ein Ermittlungsverfahren geführt. Es ging um mehrere Immobilienfinanzierungen. Die Tatvorwürfe waren die üblichen Verdächtigen: Betrug (§ 263 StGB) und Urkundenfälschung (§ 267 StGB). Nun wurde das Verfahren nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.

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  • Ruhig, Brauner!

    Ja, es ist passiert. Ich habe mir ein paar Tage ernsthaften Urlaub gegönnt und es mir unterwegs weitestgehend verkniffen, in dieses Internetz zu schauen. Und schon werden die Leute hektisch. Die Netzabstinzenz lag nicht nur daran, daß ich das nicht wollte. Sondern auch, weil ich es nicht konnte. Die Abdeckung mit dem Mobilfunk in Kreuzberg ist eben nicht zu vergleichen mit de ...

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Über den Autor

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  • Carsten R. Hoenig
  • Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig ist Fachanwalt für Strafrecht und seit 1996 als Strafverteidger tätig. Seine Kanzlei sitzt im berliner Bezirk Kreuzberg, seine Mandanten deutschland- und weltweit.
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