Verbraucherschützer mahnen PayPal ab

Die AGB von PayPal enthalten 20.000 Worte in 1000 Sätzen. Smartphone-Nutzer müssen 330 Mal scrollen, um alles zu lesen. Ausgedruckt sind es immerhin 80 Seiten. Zu viel und zu intransparent finden die Verbraucherschützer.

Bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen handelt es sich um vorformulierte Vertragsbedingungen, die der Anbieter dem potentiellen Nutzer vorgibt. Wer mit diesen Geschäftsbedingungen nicht einverstanden ist, der kann den angebotenen Service nicht nutzen.
Wer aber das Häkchen hinter “habe ich gelesen und bin einverstanden” setzt, der erklärt sich manchmal mit Regelungen einverstanden, mit denen er eigentlich nicht einverstanden gewesen wäre, wenn er die AGB gelesen hätte. Schon die Länge der Texte schreckt viele User ab, die dann gerne mal auf das “AGB-Studium” verzichten, aber nicht auf die angebotene Dienstleistung.

Verstoß gegen Transparenzgebot

Bei einer angenommenen Lesegeschwindigkeit von 250 Worten pro Minute benötigten Verbraucher 80 Minuten, um die neuen PayPal-Bedingungen vollständig zu lesen, sagt Carola Elbrecht, Rechtsreferentin für den Marktwächter Digitale Welt beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegenüber der Funke-Mediengruppe ...

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