JVA Tegel: Flucht mit Attrappe aus Kleidern und Klopapier

von Jannina Schäffer

Erst Anfang Januar schrieb die Berliner Justizvollzugsanstalt (JVA) Plötzensee Schlagzeilen, weil innerhalb kürzester Zeit neun Häftlinge entkommen konnten. Jetzt hat es wieder ein Berliner Gefängnis zu traurigem Ruhm geschafft. Einem Häftling gelang die Flucht aus der JVA Tegel mit Hilfe eines aufwändigen Täuschungsmanövers:

Der Mann schaffte es, die Bediensteten der JVA mit einer Attrappe in seinem Bett zu täuschen. Laut Angaben des Berliner Justizsenators habe der Gefangene die Umrisse seines Körpers unter der Bettdecke aus Kleidung, Toilettenpapier und Stoffresten sowie einer Mütze geformt. Bei der Zählung der Insassen nach einer Freistunde habe er so den Eindruck erwecken können, dass er in seinem Bett liege. Das Fehlen des Häftlings wurde in der Justizvollzugsanstalt erst einen Tag später bemerkt. Zunächst wurde das gesamte JVA-Gelände erfolglos durchsucht. Auf welchem Weg der Gefangene die JVA Tegel letztendlich verlassen konnte, ist nicht bekannt ...

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