Angstgegner Mündliche Prüfung im Ersten Examen

Die mündliche Prüfung ist als eine Art Angstgegner unter den Studenten stark verbreitet. Panik vor freiem Sprechen und der spontanen Frage-Antwort-Situation rauben vielen den Schlaf. Weshalb man die mündliche Prüfung dennoch als Chance sehen sollte und wie man sich am besten vorbereiten kann erfahrt ihr hier. Weitere Tipps sind auch in der Reihe „Ich will Jura also bin ich“ – Teil 4 Die Mündliche Prüfung zu finden

Sinn und Zweck der mündlichen Prüfung

Gerade in den Juristenberufen ist das freie Sprechen und schnelle Reagieren auf Fragen bzw. Situationen Berufsalltag. Ein Jurist muss sich artikulieren können, egal ob vor Gericht, vor einem Mandanten oder im Unternehmen.

Diese Berufsanforderung wird im Studium – neben der notwendigen Theorie – sehr vernachlässigt. Die einzigen Gelegenheiten sind erst die mündlichen Prüfungen im Schwerpunkt und im Examen selbst als Teilprüfung.

Daher sollte man während des Studiums so oft wie möglich die Gelegenheit zum Sprechen nutzen und trainieren.

Ablauf

Die mündliche Prüfung im Ersten Examen hat in NRW einen allgemeinen Ablauf. Die Kandidaten erhalten drei Wochen vor der Prüfung die Ladung mit den Namen ihrer Prüfer und das Rechtsgebiet des Vortrags.

Am Tag selbst halten alle Kandidaten zuerst einen Kurzvortrag. Im Anschluss daran erfolgen drei Prüfgespräche in den Rechtsgebieten Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht.

In der Regel findet die Prüfung mit maximal fünf Kandidaten zusammen statt.

Kurzvortrag

Der Kurzvortrag wird aus einem der drei Rechtsgebiete entnommen.

Man hat eine Stunde Zeit zur Vorbereitung und Ausarbeitung des Sachverhalts.

Ziel ist es, eine vertretbare Lösung zu entwickeln und diese in maximal 12 Minuten vorzutragen. Dabei ist das Einhalten der Vortragszeit sehr wichtig. Es wirkt sich andernfalls negativ auf die Note aus, wenn die Prüfungskommission den Prüfling wegen einer Zeitüberschreitung unterbrechen muss ...

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