Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – Mecklenburg-Vorpommern im Dezember 2017

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Mecklenburg-Vorpommern im Dezember 2017. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Zivilrecht

Zur Sache:

Prüfungsthemen: Zivilprozessrecht

Paragraphen: §331 ZPO, §91a ZPO, §253 ZPO, §337 ZPO, §331a ZPO

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, Intensivbefragung Einzelner, verfolgt Zwischenthemen, Fragestellung klar

Prüfungsgespräch:

Eingangs schilderte der Prüfer einen kleinen Sachverhalt. Stellen Sie sich vor, Sie sind Anwalt und warten nun schon seit längerer Zeit vor dem Gerichtssaal auf Ihre Verhandlung. Ihre Partei ist ordnungsgemäß geladen und es handelt sich um eine Verhandlung vor dem Landgericht. Die Zeit drängt. In Ihrer Kanzlei sitzt ein “ dicker Fisch“, der sie die nächsten Monate mit seinem Honorar ernähren kann. Was machen Sie?
Gesetzt des Falles ich bin als Rechtsanwalt alleine und kann niemanden mit Untervollmacht schicken und die Partei kann sich wegen des Anwaltszwangs auch nicht allein vertreten waren alle Reaktionsmöglichkeiten des Anwalts durchzuspielen. Der Vorschlag bei der Geschäftsstelle einen Antrag auf Neuterminierung der Verhandlung zu stellen war aussichtslos, weil der Antrag erst nach der mündlichen Verhandlung bei Richter landen wird. Ein Prozessvergleich mit der Gegenseite der Tür ist zwar auch möglich, war aber nicht das worauf der Prüfer raus wollte ...

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