Die Einführungswoche in der Verwaltungsstation in Hessen

Die Einführungswoche in der Verwaltungsstation in Hessen

Aus der Zivilstation und aus der Strafstation war man es gewohnt, dass in der Einführungswoche keine Zeit verschwendet wird und man direkt in den examensrelevanten Stoff einsteigt. Im Gegensatz dazu empfand ich die Einführungswoche in der Verwaltungsstation als reine Zeitverschwendung.

Zwei Wochen vor Stationsbeginn erhielten wir zunächst postalisch eine sogenannte „Handakte“ zur Verwaltungsstation in Hessen. Diese stellt einen Leitfaden für die Arbeit in der Verwaltungsstation dar und beinhaltet sehr hilfreiche Übersichten über die Verwaltungsstrukturen in Hessen. Besonders für Referendare, die nicht in Hessen studiert haben, kann die „Handakte“ einen guten ersten Einblick vermitteln.

In Darmstadt wird die Einführungs-AG nicht vom Regel-AG-Leiter geführt. An den fünf Tagen referierten vier verschiedene Personen über ihre tägliche Arbeit in der hessischen Verwaltung. Sinn und Zweck der Einführungswoche ist wahrscheinlich, den Referendaren einen Überblick über die verschiedenen Verwaltungstätigkeiten in Hessen zu geben. Wer eine Vorbereitung auf die Arbeit in der Einzelausbildung erwartete, wurde hier bitter enttäuscht.

Umfassende Vorbereitung? Leider nein!

Der erste Tag der Verwaltungsstation startete mit einer ca. dreistündigen Veranstaltung mit dem Titel „Verwaltungsaufbau in Bund, Ländern und Gemeinden“. Die Veranstaltung hatte jedoch sehr wenig mit der Betitelung zu tun. Wir wurden in den drei Stunden vor allem über die Arbeit in einem Ministerium und den Lebenslauf des Referenten aufgeklärt.

Der zweite und dritte Tag war dann schon wesentlich brauchbarer gewesen. Der Ausgangsbescheid war hier der Schwerpunkt gewesen. Zudem wurden viele Grundlagen des hessischen Kommunalrechts wiederholt ...

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