Die Do’s & Don’ts in der Strafstation

Do’s & Don‘ts in der Strafstation

„Werd ich zum Augenblick sagen: Verweile doch! Du bist so schön!“

Viel zu schnell ging sie vorbei, die Strafstation. Gerade eben hatte ich meine Routine gefunden zwischen Anklageschriften, Sitzungsdiensten, AG und Klausuren und schon heißt es weiterziehen.

Zeit für einen Rückblick auf die vergangenen vier Monate in Form einer kleinen Übersicht der Do’s & Don‘ts in der Strafstation:

Do‘s: Zur Staatsanwaltschaft gehen.

Zugegeben, dieser erste Punkt wird sicherlich kontrovers beurteilt. Meiner Meinung nach lernt man aber bei der Staatsanwaltschaft am meisten. Außerdem macht die Arbeit als Staatsanwalt den meisten Referendaren viel Spaß und die Tätigkeit als Richter kennt man ja bereits aus der Zivilstation.

Eine Polizeischicht mitmachen.

Bei uns haben Referendare die Chance, im Rahmen ihrer Strafstation eine zwölfstündige Tag- oder Nachtschicht bei einer Dienstgruppe der Polizei mitzulaufen. Sofern ihr die Wahl habt, sucht euch eine Nachtschicht aus, am besten am Wochenende, da in dieser Zeit die für euch spannenderen Sachen passieren. Meine Schicht war zwar eine Tagschicht, aber trotzdem sehr aufregend und ich habe viele nette Polizeibeamte kennengelernt. Im besten Fall erlebt ihr das volle Programm, wie z. B. Birthe in diesem Erfahrungsbericht schildert.

Eure Ausbilderin bzw. euren Ausbilder zu einer Sitzung begleiten.

Wir Referendare dürfen ja nur vor dem Strafrichter auftreten, sodass unsere Sitzungsdienste sich auf eher kurze Verhandlungen von überschaubarem Härte- und Schwierigkeitsgrad beschränken. Wie aber eine mehrtägige Verhandlung vor der großen Strafkammer abläuft, könnt ihr sehen, wenn ihr mit eurer Ausbilderin bzw. eurem Ausbilder zu dessen Sitzung geht ...

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