Auf Streife mit der Polizei – Nachtfahrt während des Referendariats

Auf Streife mit der Polizei – Nachtfahrt während des Referendariats

Während viele Juristen aufgrund ihrer 7-Tage Woche nicht mehr mitbekommen, welchen Wochentag wir schreiben und jeden Abend ein Date mit Mr. Schönfelder oder Ms. Sartorius haben, geht der „Normalo-Bürger“ am Freitag bereits mittags aus dem Büro, um sich ausgiebig auf die bevorstehenden Partynächte vorzubereiten.

Ach, und zu einer außergewöhnlichen 3. Gattung „Mensch“ gehöre ich: ich gehe am Wochenende weder feiern, noch lerne ich bis spät in die Nacht, sondern ich absolviere pflichtbewusst mein Krafttraining und belohne mich dann mit ausreichend viel Schlaf (Stichwort: Regeneration im Leistungssport!).

An einem Samstag im Dezember 2017 war mein Abend jedoch mal anders verplant. Es sei so viel gesagt: Auch hier kreuzten sich zum Teil die Wege mit den „Partypeople“, denn ich durfte an der nächtlichen Streifenfahrt der Polizei teilnehmen. Meine Erlebnisse im Detail möchte ich euch im Folgenden schildern:

Exkurs: Samstagnacht ist die Polizei mit einer Mindeststärke von 13 Polizeibeamten/innen besetzt, wovon immer zwei Zivilstreifen unterwegs sind; diese sind für sämtliche Tötungs-, Sexual- und Brandschutzdelikte zuständig sowie für die Spurensicherung. Die uniformierten Polizeibeamten übernehmen den „Rest“.

Einbruch

Um 22 Uhr erschien ich etwas schläfrig zum Schichtbeginn, denn zu dieser Uhrzeit verzehre ich sonst meinen proteinreichen Nachtsnack (250g Magerquark mit 20g Nüssen) und begebe mich dann ins Bett. Die Müdigkeit hielt jedoch nicht lange an, denn bereits nach wenigen Minuten wurde die zivile Streife zu einem Wohnungseinbruchsdiebstahl gerufen, um Spuren zu sichern ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK