Güterichter

von Axel Brodehl

In einem Gerichtsfall kann das zuständige Gericht einen anderen Richter damit betrauen, im Wege einer alternativen Streitbeilegung eine Aussprache zwischen den Parteien zu leiten. Ziel ist es, eine Lösung zu finden. Dabei können neben dem vor Gericht rechtshängigen Streitgegenstand auch weitere Aspekte in die Überlegungen und die Lösungsfindung einfließen. Der andere Richter – in dieser Funktion Güterichter genannt – ist in dem an ihn verwiesenen Fall selbst nicht entscheidungsbefugt. Er hat die Wahl zwischen verschiedenen Methoden der Konfliktbeilegung.

Gesetzlich geregelt ist der Güterichter für arbeitsrechtliche Verfahren in § 54 Abs ...

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